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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 32,1-33

Nach diesen Maßnahmen und diesen Beweisen der Treue Hiskijas zog Sanherib, der König von Assur, heran. Er fiel in Juda ein, belagerte die festen Städte und gedachte, sie für sich zu erobern.

Als Hiskija sah, daß Sanherib herankam und sich zum Krieg gegen Jerusalem anschickte,

überlegte er mit seinen Obersten und Helden, ob man nicht die Wasserquellen außerhalb der Stadt verstopfen solle. Sie unterstützten sein Vorhaben.

Man holte viel Volk zusammen und verstopfte alle Quellen und den Bach, der mitten durch das Tal fließt; denn man sagte sich: Wozu sollen die Könige von Assur bei ihrer Ankunft reichlich Wasser finden?

Auch unternahm der König Anstrengungen, um die ganze Mauer auszubessern, in der Risse entstanden waren. Er erhöhte die Türme, baute draußen die andere Mauer, befestigte den Millo in der Davidstadt und ließ viele Wurfspieße und Schilde anfertigen.

Dann setzte er Kriegsoberste über das Volk und versammelte sie vor sich am Platz vor dem Stadttor. Dort sprach er ihnen Mut zu und sagte:

Seid mutig und tapfer! Fürchtet euch nicht, und erschreckt nicht vor dem König von Assur und dem großen Heer, das bei ihm ist; denn bei uns ist mehr als bei ihm.

Bei ihm sind Arme aus Fleisch, bei uns aber ist der Herr, unser Gott, der uns hilft und unsere Kriege führt. Das Volk wurde durch die Worte Hiskijas, des Königs von Juda, ermutigt.

Als dann Sanherib, der König von Assur, später mit seiner ganzen Streitmacht vor Lachisch stand, sandte er seine Diener nach Jerusalem zu Hiskija, dem König von Juda, und zu allen Judäern, die in Jerusalem wohnten. Er ließ ihnen sagen:

So spricht Sanherib, der König von Assur: Worauf vertraut ihr denn, daß ihr im belagerten Jerusalem bleibt?

Hiskija führt euch nur irre, um euch durch Hunger und Durst umkommen zu lassen, wenn er sagt: Der Herr, unser Gott, wird uns aus der Hand des Königs von Assur retten.

Hat nicht gerade Hiskija seine Kulthöhen und Altäre beseitigt und in Juda und Jerusalem angeordnet: Nur vor einem einzigen Altar dürft ihr euch niederwerfen und auf ihm Opfer anzünden?

Wißt ihr denn nicht, was ich und meine Väter mit allen Völkern in anderen Ländern gemacht haben? Konnten denn die Götter der Völker in diesen Ländern ihr Land aus meiner Hand retten?

Wer von all den Göttern dieser Völker, die meine Väter dem Untergang geweiht haben, konnte sein Volk aus meiner Hand retten? Wie sollte dann euer Gott euch aus meiner Hand retten?

Laßt euch jetzt nicht von Hiskija betören und euch nicht auf diese Weise irreführen! Glaubt ihm nicht! Denn kein Gott irgendeines anderen Volkes oder Reiches konnte sein Volk aus meiner Hand und aus der Hand meiner Väter retten. Wieviel weniger wird euer Gott euch aus meiner Hand retten!

Noch vieles andere redeten die Abgesandten Sanheribs gegen Gott, den Herrn, und seinen Knecht Hiskija.

Sanherib schrieb auch einen Brief, in dem er den Herrn, den Gott Israels, verhöhnte. Er schrieb darin über ihn: Wie die Götter der Völker in anderen Ländern ihr Volk nicht aus meiner Hand gerettet haben, so wird auch der Gott Hiskijas sein Volk nicht aus meiner Hand retten.

Der Bevölkerung Jerusalems, die auf der Mauer stand, riefen die Abgesandten ihren Auftrag mit lauter Stimme auf judäisch zu, um sie in Furcht und Schrecken zu versetzen und so die Stadt erobern zu können.

Sie redeten vom Gott Jerusalems wie von den Göttern der anderen Völker auf der Erde, die nur ein Werk von Menschen sind.

Doch König Hiskija und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, beteten in dieser Angelegenheit zum Herrn und riefen zum Himmel.

Da sandte der Herr einen Engel, der alle Kriegshelden, Fürsten und Hauptleute im Lager des Königs von Assur vernichtete. Sanherib mußte, mit Schande bedeckt, in sein Land zurückkehren. Als er in den Tempel seines Gottes kam, machten ihn dort seine eigenen Söhne mit dem Schwert nieder.

So befreite der Herr den Hiskija und die Einwohner Jerusalems aus der Hand Sanheribs, des Königs von Assur, und aus der Hand aller Feinde. Er verlieh ihnen ringsum Ruhe.

Viele brachten Gaben für den Herrn nach Jerusalem und kostbare Geschenke für Hiskija, den König von Juda. Er war seitdem hochgeehrt in den Augen aller Völker.

In jenen Tagen wurde Hiskija schwer krank und war dem Tod nahe. Er betete zum Herrn, und dieser erhörte ihn und gab ihm ein Wunderzeichen.

Doch Hiskija zeigte keine Dankbarkeit für die empfangene Wohltat und wurde hochmütig. Da kam ein Zorngericht über ihn und über Juda und Jerusalem.

Nun aber demütigte sich Hiskija mit den Einwohnern Jerusalems in seinem Stolz, und so kam das Zorngericht des Herrn nicht schon in den Tagen Hiskijas über sie.

Hiskija wurden Reichtum und Ehre in hohem Maß zuteil. Er erwarb Schätze an Silber, Gold, Edelsteinen, Balsam, Schilden und allerlei kostbaren Geräten.

Auch hatte er Speicher für Getreide, Most und Öl, dazu Ställe für jede Art von Vieh und Hürden für die Herden.

Er hatte sich nämlich Esel und einen reichen Besitz an Schafen und Rindern verschafft; denn Gott hatte ihm ein sehr großes Vermögen verliehen.

Hiskija war es auch, der den oberen Abfluß des Gihonwassers verstopfte und es nach Westen in die Davidstadt hinableitete. Bei allem, was er unternahm, hatte er Erfolg.

So war es auch, als die babylonischen Obersten ihre Unterhändler zu ihm sandten, um Auskunft über das Zeichen zu erlangen, das im Land erschienen war. Da überließ ihn Gott sich selbst, um zu erproben, wie er wirklich gesinnt war.

Die übrige Geschichte Hiskijas und seine frommen Taten sind aufgezeichnet in der Vision des Propheten Jesaja, des Sohnes des Amoz, und im Buch der Könige von Juda und Israel.

Hiskija entschlief zu seinen Vätern, und man begrub ihn beim Aufgang zu den Gräbern der Nachkommen Davids. Bei seinem Tod erwiesen ihm ganz Juda und die Einwohner Jerusalems die Ehre. Sein Sohn Manasse wurde König an seiner Stelle.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Chronist beginnt das Kapitel mit einem Satz, der den Schlüssel zum Verständnis der gesamten Erzählung bietet: "Nach diesen Maßnahmen und diesen Beweisen der Treue Hiskijas zog Sanherib, der König von Assur, heran. Er fiel in Juda ein, belagerte die festen Städte und gedachte, sie für sich zu erobern" (V.1). Dieser Angriff gegen Juda überrascht nach dem Einsatz für eine so wichtige religiöse Reform. Hier handelt es sich nicht um eine Strafe Gottes, vielmehr wird die Treue des Königs auf die Probe gestellt. Am Ende des Kapitels stellt der Chronist fest: "Da überließ ihn Gott sich selbst, um zu erproben, wie er wirklich gesinnt war" (V.31). Zweifellos haben Hiskija seine Treue und sein Einsatz für die religiöse Reform vor der Eroberung durch die Assyrer bewahrt. Während der Angriff gegen sein Reich vorbereitet wird, bemüht sich Hiskija um die Sicherheit Jerusalems. Er ist ein würdiger Nachfolger Davids, ein wahrer "defensor civitatis", wie verschiedene christliche Bischöfe später bezeichnet wurden. Seine Antwort entspricht seinem Namen: "Der Herr beschützt". So bessert er die Mauern Jerusalems aus, errichtet neue Befestigungsanlagen und verstopft dann die Quellen, damit sich die Truppen Sanheribs nicht an ihnen erfrischen können. Schließlich versammelt er das Volk auf einem Platz der Stadt und spricht "ihnen Mut zu": "Seid mutig und tapfer! Fürchtet euch nicht, und erschreckt nicht vor dem König von Assur und dem großen Heer, das bei ihm ist; denn bei uns ist mehr als bei ihm" (V.7). Im Angesicht des großen Assurs spricht Hiskija seinem Volk Mut zu und erinnert an die Macht Gottes, der sie begleitet: "Bei ihm sind Arme aus Fleisch, bei uns aber ist der Herr, unser Gott, der uns hilft und unsre Kriege führt" (V.8). Diese Ermutigung Hiskijas erinnert an die Worte des Jesaja über Immanuel - "Gott mit uns" (7,14) und auch an die Worte aus der Geschichte des Elischa: "Fürchte dich nicht! Bei uns sind mehr als bei ihnen" (2Kön 6,16). Sanherib vertraut auf Arme aus Fleisch, ist dabei aber verflucht nach den Worten des Jeremia: "Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt" (17,5). Wie der Ägypter ist auch der Assyrer "nur ein Mensch und kein Gott, seine Pferde sind nur Fleisch, nicht Geist" (Jes 31,3). Die Rede des Königs ermutigt die Herzen, so sagt der Chronist abschließend: "Das Volk wurde durch die Worte Hiskijas, des Königs von Juda, ermutigt". Die Gefahr durch die Assyrer wird tatsächlich abgewendet. Die vom assyrischen König nach Jerusalem ausgesandten Boten zeigen die Arroganz der Mächtigen, die allein auf ihre Kräfte vertrauen, den Glauben verachten und sogar Gott verspotten. "Wie sollte dann euer Gott euch aus meiner Hand retten?" (V.14) lässt Sanherib zum Volk Israel sagen. Er warnt es noch dazu vor den Worten Hiskijas: "Glaubt ihm nicht! Denn kein Gott irgendeines anderen Volkes oder Reiches konnte sein Volk aus meiner Hand und aus der Hand meiner Väter retten. Wie viel weniger wird euer Gott euch aus meiner Hand retten!" (V.15) Die Versuchung, das Wort Gottes und seine Propheten in Misskredit zu bringen, liegt immer auf der Lauer, um die Gläubigen zu Fall zu bringen, ihren Glauben zu schwächen und Verzagtheit ins Herz zu legen. Der Psalmist schreibt: "Die Könige der Erde stehen auf, die Großen haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten" (Ps 2,2). Die folgenden Begebenheiten werden in aller Kürze zusammengefasst. Wesentlich ist das Gebet des Königs: "Doch König Hiskija und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, beteten in dieser Angelegenheit zum Herrn und riefen zum Himmel" (V.20). Sofort folgt die Antwort des Herrn, der einen Engel sendet, um im Lager der Assyrer vor Lachisch Vernichtung zu verbreiten, die alles zugrunde richtet. Sanherib erleidet eine vernichtende Niederlage und muss mit Schande bedeckt in sein Land zurückkehren. Kurz danach wird er durch seine Söhne umgebracht, während er im Tempel betet. Sanherib hatte die Macht des Herrn angezweifelt, Hiskija und das Volk aus seiner Hand befreien zu können. Nun beweisen die Tatsachen das Gegenteil, denn Gott hat das kleine Volk Juda vor dem großen assyrischen Heer errettet. Danach herrschten in Juda überall Ruhe und Frieden. Doch Hiskija erkrankt durch seinen Hochmut. Dann hört er jedoch auf das Wort Gottes und sucht Reue, sodass Gott Mitleid mit dem König hat. So wird die Strafe Gottes abgewendet.


24/11/2012
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