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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 33,1-25

Manasse war zwölf Jahre alt, als er König wurde, und regierte fünfundfünfzig Jahre in Jerusalem.

Er tat, was dem Herrn mißfiel, und ahmte die Greuel der Völker nach, die der Herr vor den Augen der Israeliten vertrieben hatte.

Er baute die Kulthöhen wieder auf, die sein Vater Hiskija zerstört hatte, errichtete Altäre für die Baale, ließ Kultpfähle anfertigen, warf sich vor dem ganzen Heer des Himmels nieder und diente ihm.

Auch baute er solche Altäre im Haus des Herrn, obwohl der Herr gesagt hatte: In Jerusalem soll mein Name auf ewig bleiben.

In den beiden Höfen des Tempels baute er Altäre für das ganze Heer des Himmels.

Er ließ im Tal Ben-Hinnom seine Söhne durch das Feuer gehen, trieb Zauberei, Wahrsagerei und andere geheime Künste, bestellte Totenbeschwörer und Zeichendeuter. So tat er vieles, was dem Herrn mißfiel und ihn erzürnte.

Er brachte auch das Götterbild, das er hatte anfertigen lassen, in das Haus Gottes, von dem Gott zu David und dessen Sohn Salomo gesagt hatte: Auf dieses Haus und auf Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels auserwählt habe, will ich meinen Namen auf ewig legen.

Ich werde Israels Fuß nicht mehr außerhalb des Landes ziehen lassen, das ich für eure Väter bestimmt habe, wenn sie nur alles befolgen, was ich ihnen im ganzen Gesetz, in den Geboten und Rechtsvorschriften des Mose befohlen habe.

Doch Manasse verführte Juda und die Einwohner Jerusalems, noch Schlimmeres zu tun als die Völker, die der Herr vor den Augen der Israeliten vernichtet hatte.

Der Herr redete zu Manasse und zu seinem Volk. Doch sie achteten nicht darauf.

Da ließ der Herr die Heerführer des Königs von Assur gegen sie anrücken. Sie ergriffen Manasse in seinem Versteck, fesselten ihn mit bronzenen Ketten und führten ihn nach Babel.

Als man ihn so bedrängte, suchte er den Herrn, seinen Gott, zu besänftigen. Er beugte sich tief vor dem Gott seiner Väter

und betete zu ihm. Gott erbarmte sich seiner; er hörte sein Flehen und ließ ihn als König nach Jerusalem zurückkehren. So mußte Manasse erfahren, daß der Herr der wahre Gott ist.

Danach baute er draußen an der Davidstadt eine Mauer, die im Tal westlich vom Gihon gegen das Fischtor lief, so daß er den Ofel umschloß; er machte sie sehr hoch. Auch bestellte er Kriegsoberste für alle befestigten Städte Judas.

Sodann entfernte er die fremden Götter und das Götzenbild aus dem Haus des Herrn, auch alle Altäre, die er auf dem Berg des Hauses des Herrn und in Jerusalem errichtet hatte, und warf sie vor die Stadt hinaus.

Den Altar des Herrn aber stellte er wieder her, brachte auf ihm Heils- und Dankopfer dar und befahl Juda, dem Herrn, dem Gott Israels, zu dienen.

Doch opferte das Volk immer noch auf den Kulthöhen, wenn auch nur dem Herrn, seinem Gott.

???

Die übrige Geschichte Manasses, sein Gebet zu seinem Gott und die Worte der Seher, die im Namen des Herrn, des Gottes Israels, zu ihm redeten, sind aufgezeichnet in der Geschichte der Könige von Israel. Sein Gebet und dessen Erhörung, alle seine Sünden und treulosen Taten, die Orte, an denen er Kulthöhen errichtete und Kultpfähle und Götzenbilder aufstellte, bevor er sich demütigte, sind aufgezeichnet in der Geschichte seiner Seher.

Manasse entschlief zu seinen Vätern, und man begrub ihn im Garten seines Hauses. Sein Sohn Amon wurde König an seiner Stelle.

Amon war zweiundzwanzig Jahre alt, als er König wurde, und regierte zwei Jahre in Jerusalem.

Wie sein Vater Manasse tat er, was dem Herrn mißfiel; er opferte allen Götzenbildern, die sein Vater Manasse hatte machen lassen, und verehrte sie.

Doch demütigte er sich nicht vor dem Herrn wie sein Vater Manasse, sondern vermehrte die Schuld.

Gegen ihn zettelten seine Diener eine Verschwörung an und töteten ihn in seinem Haus.

Doch die Bürger des Landes erschlugen alle, die sich gegen König Amon verschworen hatten, und machten seinen Sohn Joschija zum König an seiner Stelle.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Manasse, der Sohn Hiskijas, gab nicht nur das vorbildliche Verhalten des Vaters auf, sondern kehrte sogar auf die treulosen Wege des Großvaters Ahas zurück. Zu Beginn der Erzählung wiederholt der Chronist die Beschreibung der Regierung des Ahas: „Er tat, was dem Herrn missfiel“. Insbesondere „ahmte er die Gräuel der Völker nach, die der Herr vor den Augen der Israeliten vertrieben hatte“ (V.2). Er setzte die alten Kulte der kanaanäischen Völker wieder ein und stellte sich unter den Schutz der alten Götter. Er brachte sogar „das Götterbild, das er hatte anfertigen lassen, in das Haus Gottes, von dem Gott zu David und dessen Sohn Salomo gesagt hatte: Auf dieses Haus und auf Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels auserwählt habe, will ich meinen Namen auf ewig legen“ (V.7). Der König entzog dadurch Israel den Beistand Gottes. Denn der Herr hatte seinem Volk versprochen, es nicht aus dem Land zu vertreiben, in das er es geführt hatte, wenn es nur das Gesetz befolgt. Doch der König entfernte Juda von Gott und verführte es zu einem schlimmeren Verhalten als das der Heiden (V.9). Der Herr redete dem König und dem Volk zu, doch sie achteten nicht darauf (V.10). Sofort hat der Frevel Manasses katastrophale Folgen. Er wird gefangengenommen, mit doppelten Ketten gefesselt, die mit Ringen am Unterkiefer angebracht werden, und wie ein Hund nach Babylon abgeführt. Als Manasse diese bittere Knechtschaft erlebt, sieht er seinen Fehler ein und betet zum Herrn: „Gott erbarmte sich seiner; er hörte sein Flehen und ließ ihn als König nach Jerusalem zurückkehren. So musste Manasse erfahren, dass der Herr der wahre Gott ist“ (V.13). Die Bitte um Vergebung für seinen Abfall von Gott ruft die Worte der Verheißung an Salomo in Erinnerung: Wenn „mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung“ (2Chr 7,14). Gott wandte sich dadurch Manasse in ganz anderer Weise zu als die Götzen, die der König vorher anrief. Nur der Gott Israels kann hören und das unsägliche Leid seiner Kinder sehen. Er allein hat machtvolle Arme. Manasse konnte die Liebe Gottes am eigenen Leib erfahren. So wurde er ein neuer Mensch. Es handelte sich nicht nur um die Rückkehr in seine Heimat auf den Thron von Jerusalem, sondern um die Verwandlung seines Herzens. Er wurde ein guter König und sorgte für sein Volk. Er kümmerte sich um die Sicherheit der Stadt und beseitigte alle Gegenstände aus dem Tempel, die das Volk zum Götzendienst verführen konnten. „Den Altar des Herrn aber stellte er wieder her, brachte auf ihm Heils- und Dankopfer dar und befahl Juda, dem Herrn, dem Gott Israels, zu dienen“ (V.16). Manasse ist das Vorbild für einen Gläubigen, der umkehrt, denn er hatte gesündigt, erniedrigte sich daraufhin vor Gott und vertraute sich wieder seinem Gesetz an. Im Lied des Psalms heißt es, dass der Herr auf den Niedrigen schaut: „Ja, der Herr ist erhaben; doch er schaut auf die Niedrigen, und die Stolzen erkennt er von fern“ (138,6). Obwohl das Volk die Worte des Königs vernahm, war es nicht uneingeschränkt gehorsam. Es nahm zwar die Verehrung des Herrn wieder auf, wandte sich jedoch auch noch anderen Orten zu. Da es nicht wie Manasse die Härte der Knechtschaft erfahren hatte, spürte es nicht das dringende Bedürfnis eines radikalen Gehorsams. Vielleicht förderte diese Lauheit in der Nachfolge des Herrn den Glaubensabfall des neuen jungen Königs Amon, der den Platz seines Vaters Manasse einnahm. Er tat, „was dem Herrn missfiel, er opferte allen Götzenbildern, die sein Vater Manasse hatte machen lassen, und verehrte sie“. Vor allem aber „demütigte er sich nicht vor dem Herrn wie sein Vater Manasse, sondern vermehrte die Schuld“ (V.22). Das wiederholte böse Handeln der Könige von Juda führte Schritt für Schritt zu Judas Untergang. Schon bald kam das Gericht Gottes über Amon, er wurde bei einer Verschwörung am Hof ermordet. Das Volk erlangt das Heil des Herrn nicht durch Auflehnung gegen ausländische Mächte, sondern nur wenn es mit ganzem Herzen dem Herrn vertraut. Juda und seine Städte finden Schutz, wenn sie zum Herrn umkehren und ihm allein dienen.


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