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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 34,1-13

Joschija war acht Jahre alt, als er König wurde, und regierte einunddreißig Jahre in Jerusalem.

Er tat, was dem Herrn gefiel, und folgte den Wegen seines Vaters David, ohne nach rechts oder links abzuweichen.

Im achten Jahr seiner Regierung, als er noch jung war, begann er, den Gott seines Vaters David zu suchen. Im zwölften Jahr fing er an, Juda und Jerusalem von den Kulthöhen, den Kultpfählen, den Schnitz- und Gußbildern zu reinigen.

Vor seinen Augen riß man die Altäre der Baale nieder. Er ließ die Rauchopferaltäre, die auf ihnen standen, zerschlagen, die Kultpfähle zerstören, die Schnitz- und Gußbilder zermalmen, ihren Staub auf die Gräber derer streuen, die ihnen geopfert hatten,

und Gebeine von Priestern auf ihren Altären verbrennen. So reinigte er Juda und Jerusalem.

Auch in den Städten von Manasse, Efraim, Simeon bis nach Naftali

riß er überall auf ihren Plätzen die Altäre nieder, zerstörte die Kultpfähle, zermalmte die Götzenbilder und zertrümmerte die Rauchopferaltäre im ganzen Land Israel. Dann kehrte er nach Jerusalem zurück.

Im achtzehnten Jahr seiner Regierung, während der Säuberung des Landes und des Tempels, sandte König Joschija Schafan, den Sohn Azaljas, den Stadtobersten Maaseja und den Sprecher des Königs, Joach, den Sohn des Joahas, in das Haus des Herrn, seines Gottes, um es instandsetzen zu lassen.

Sie kamen zum Hohenpriester Hilkija, und man gab das Geld heraus, das in das Haus Gottes gebracht worden war und das die Leviten, die Wächter an den Schwellen, von Manasse, Efraim und dem ganzen übrigen Israel, von ganz Juda, Benjamin und den Einwohnern Jerusalems gesammelt hatten.

Sie gaben es den Werkmeistern, die im Haus des Herrn angestellt waren, und diese verwendeten es für die Arbeiter, die im Haus des Herrn tätig waren, um seine Schäden auszubessern und das Haus instandzusetzen.

Sie gaben es den Zimmerleuten und Bauarbeitern zum Ankauf von Bruchsteinen und Holz zur Beschaffung der Klammern und zur Erneuerung des Gebälks in den Gebäuden, die von den Königen von Juda vernachlässigt worden waren.

Die Männer handelten bei ihrer Arbeit auf Treu und Glauben. Zu ihrer Leitung waren die Leviten Jahat und Obadja von den Nachkommen Meraris sowie Secharja und Meschullam von den Nachkommen Kehats bestellt. Die Leviten, die sich auf die Musikinstrumente verstanden,

befehligten die Lastträger und hatten die Aufsicht über alle Arbeiter bei verschiedenen Dienstleistungen. Einzelne Leviten waren Schreiber, Listenführer und Torwächter.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

König Joschija „tat, was dem Herrn gefiel, und folgte den Wegen seines Vaters David, ohne nach rechts oder links abzuweichen“ (V.1). Mit diesen Worten beginnt der Chronist seinen Bericht über die Regierung Joschijas, den er in eine Reihe mit den guten Königen der davidischen Dynastie stellt: David, Salomo, Abija, Asa, Usija und Hiskija. Wie sie alle ist auch Joschija ein Bauherr und Kämpfer, doch schafft er nach dem Verfall und Chaos unter der Regierung des Amon vor allem eine neue Ordnung. Das Reformprogramm wird eingeleitet, als Joschija im achten Jahr seiner Regierung, nämlich mit sechzehn Jahren den Gott seines Vaters sucht. Schon als junger Mann setzt er sein ganzes Vertrauen auf die Führung des Herrn. Er ist nicht resigniert und legt die Veränderungen auch nicht in die Hände anderer. Trotz seiner Jugend träumt er von einer durch Gott erneuerten Welt. Das Beispiel Joschijas ist ein weiterer Beleg dafür, dass jede Reform und auch das Bestreben, die Welt zu verändern, immer mit der Veränderung des eigenen Herzens beginnt. Alter oder Kräfte sind dabei unwichtig, es zählt nur, dass das Herz von Gott berührt wird. Schon als junger Mann führt Joschija die Beseitigung des Götzendienstes fort, die schon seine Vorgänger begonnen hatten. Er beginnt in Juda und Jerusalem und zerstört die Baalsaltäre und Rauchopferaltäre mit den heidnischen Kultgegenständen. Alles zermalmt der König zu Staub. Daraufhin weitet er sein Tun auf die Gebiete des ehemaligen Samaria aus. Als er alle Städte vom Götzenkult gereinigt hat, kehrt er nach Jerusalem zurück. So wurde der Götzendienst von Grund auf vernichtet. Im sehr jungen Alter von zwanzig Jahren hatte er begonnen, es war im zwölften Jahr seiner Regierung, und im achtzehnten Jahr schloss er das Werk ab (Verse 6–7). Auch junge Menschen können Götzen und falsche Mythen beseitigen, die blind machen und verknechten. Danach kann sich Joschija der Instandsetzung des Tempels widmen. Die Erzählung folgt dem parallelen Bericht im zweiten Buch der Könige in Kapitel 22, hier wird jedoch eine größere Zahl von in den Tempel gesandten Mitarbeitern genannt. Der Chronist berichtet, dass diese Mitarbeiter des Königs das von Manasse, Efraim, dem ganzen übrigen Israel, von ganz Juda, Benjamin und den Einwohnern Jerusalems gesammelte Geld zum Hohenpriester Hilkija bringen. Der außergewöhnliche Weg, den die Leviten zurückgelegt haben, wie auch die geographische Darstellung des Reinigungsvorhabens Joschijas verdeutlicht die Wiedereingliederung der Nordstämme in den religiösen Kult von Jerusalem. Die Instandsetzung des Tempels bewirkt auch die Wiedervereinigung des Volkes Israel. Diese Lehre ist auch heute von Bedeutung.


27/11/2012
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