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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 34,14-33

Als man das Geld herausnahm, das in das Haus des Herrn gebracht worden war, fand der Priester Hilkija das Buch des Gesetzes des Herrn, das durch Mose verkündet worden war.

Hilkija berichtete darüber dem Staatsschreiber Schafan und sagte: Ich habe im Haus des Herrn das Gesetzbuch gefunden. Hilkija übergab Schafan das Buch,

und dieser brachte es zum König mit der Meldung: Deine Knechte haben alles ausgeführt, was ihnen aufgetragen wurde.

Sie haben das Geld ausgeschüttet, das sich im Haus des Herrn vorfand, und es den Aufsehern und Arbeitern gegeben.

Dann sagte der Staatsschreiber zum König: Der Priester Hilkija hat mir ein Buch gegeben. Schafan las dem König daraus vor.

Als der König die Worte des Gesetzes hörte, zerriß er seine Kleider

und befahl dem Priester Hilkija sowie Ahikam, dem Sohn Schafans, Abdon, dem Sohn Michas, dem Staatsschreiber Schafan und Asaja, dem Diener des Königs:

Geht und befragt den Herrn für mich und den Rest Israels und Judas wegen des Buches, das aufgefunden wurde. Denn der Zorn des Herrn, der sich über uns ergossen hat, muß groß sein, weil unsere Väter auf das Wort des Herrn nicht geachtet und weil sie nicht getan haben, was in diesem Buch niedergeschrieben ist.

Da ging Hilkija mit den Männern, die der König bestimmt hatte, zur Prophetin Hulda. Sie war die Frau Schallums, des Sohnes Tokhats, des Sohnes Hasras, des Verwalters der Kleiderkammer, und wohnte in Jerusalem in der Neustadt. Die Abgesandten trugen ihr die Angelegenheit vor,

und sie gab ihnen diese Antwort: So spricht der Herr, der Gott Israels: Sagt zu dem Mann, der euch zu mir geschickt hat:

So spricht der Herr: Ich bringe Unheil über diesen Ort und seine Bewohner, alle Flüche, die im Buch geschrieben stehen, das man dem König von Juda vorgelesen hat.

Denn sie haben mich verlassen, anderen Göttern geopfert und mich durch alle Werke ihrer Hände erzürnt. Darum hat sich mein Zorn über diesen Ort ergossen, und er wird nicht erlöschen.

Sagt aber zum König von Juda, der euch hergesandt hat, um den Herrn zu befragen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Durch die Worte, die du gehört hast,

wurde dein Herz erweicht. Du hast dich vor Gott gedemütigt, als du seine Drohungen gegen diesen Ort und seine Bewohner vernommen hast. Du hast dich vor mir gedemütigt, deine Kleider zerrissen und hast vor mir geweint. Darum habe ich dich erhört - Spruch des Herrn.

Ich werde dich mit deinen Vätern vereinen, und du sollst in Frieden in deinem Grab beigesetzt werden. Deine Augen sollen all das Unheil nicht mehr sehen, das ich über diesen Ort und seine Bewohner bringen werde. - Sie berichteten das dem König.

Der König ließ alle Ältesten Judas und Jerusalems bei sich zusammenkommen.

Er ging zum Haus des Herrn hinauf mit allen Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems, den Priestern und Leviten und allem Volk, alt und jung. Er ließ ihnen alle Worte des Bundesbuches vorlesen, das im Haus des Herrn gefunden worden war.

Dann trat der König an seinen Platz und schloß vor dem Herrn diesen Bund: Er wolle dem Herrn folgen, auf seine Gebote, Satzungen und Gesetze von ganzem Herzen und ganzer Seele achten und die Vorschriften des Bundes durchführen, die in diesem Buch niedergeschrieben sind.

Er ließ auch alle, die sich in Jerusalem und Benjamin befanden, dem Bund beitreten, und die Einwohner Jerusalems hielten sich an den Bund Gottes, des Gottes ihrer Väter.

Joschija entfernte alle Greuel aus allen Gebieten der Israeliten und veranlaßte alle, die in Israel lebten, dem Herrn, ihrem Gott, zu dienen. Solange er lebte, fielen sie nicht mehr vom Herrn, dem Gott ihrer Väter, ab.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Bei den Tempelarbeiten, genauer bei der Herausgabe des dort gelagerten Geldes kommt es zu dem einmaligen Ereignis, das Joschija von allen anderen Königen vor und nach ihm abhebt. Das von der Hand des Mose geschriebene Gesetzbuch wird aufgefunden. Im Orient ist die Auffindung des Buches ein Bild für die Auffindung des Lebens. Der Chronist setzt voraus, dass die Könige das Gesetz kennen. Von der Achtung des Inhalts hängt ihr Heil oder ihr Untergang ab. Welche Bedeutung hat nun die Auffindung des Buches? Es geht nicht nur um die Wiederentdeckung irgendeines Buches. Der Chronist unterstreicht hier die Bedeutung der Auslegung des Buches durch die Prophetin. Sie ermahnt Joschija, genau zu begreifen, was bisher in der Geschichte des Volkes Israel und seiner Könige geschehen ist. Dazu wurde das Buch aufgefunden. Die eigentliche Erneuerung geschieht nicht durch die selbstverständlich wichtigen materiellen Veränderungen, sondern durch ein aufmerksameres und bereitwilliges Hören auf den Herrn. Die vorgelesenen Worte des Gesetzes verurteilen Israel ausgerechnet, als die Reinigungs- und Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind. Joschija ist überrascht und überwältigt, er zerreißt seine Kleider und weint. Das Hören auf die Worte des Gesetzes hat nämlich die Augen des Königs für die wiederholten Übertretungen geöffnet, die in der Vergangenheit geschehen sind und immer noch auf der Gemeinde lasten. Wenn er seine Vorfahren erwähnt, dann nicht um seine persönliche Unschuld zu erklären. Der König sieht sich nicht außerhalb der vergangenen Geschichte, vielmehr stellt er sich in die lange Tradition eines sündhaften Verhaltens, dessen Auswirkungen gerade dann deutlich werden, als die Worte des Buches vorgelesen werden. Hier zeigt sich die Haltung eines demütigen Gläubigen, der verspürt, wie dringlich es ist, auf die Predigt der Prophetin zu hören: „Denn der Zorn des Herrn, der sich über uns ergossen hat, muss groß sein, weil unsere Väter auf das Wort des Herrn nicht geachtet, und weil sie nicht getan haben, was in diesem Buch niedergeschrieben ist“ (V.21). Wenn der König dann bei der Prophetin Hulda Rat sucht, dann nicht, damit sie die Echtheit des aufgefundenen Buches bestätigt, denn von ihr war er überzeugt, sondern damit sie Fürbitte beim Herrn hält für den König und für ganz Israel und Juda. Die Antwort der Prophetin Hulda bestätigt den Inhalt des Buches, das über Jerusalem einschließlich seines Tempels und seiner Bewohner ein Gericht ankündigt. Sie fügt jedoch hinzu, dass der Herr den König segnet, der sich beim Hören der Drohungen gedemütigt hat. Daher wird der göttliche Zorn erst nach seinem Tod über den Ort kommen. Die Demut Joschijas, der die Kleider zerreißt und weint, ist ein Vorbild für alle Gläubigen, damit sie die Vergangenheit auf sich nehmen, ihre Verantwortung für die Gegenwart wahrnehmen und auch die Zukunft der Gemeinde bedenken. Der König versammelt die Ältesten Judas und Jerusalems, die Priester, die Leviten und das ganze Volk und lässt ihnen „alle Worte des Bundesbuches“ vorlesen. Der Bund mit dem Herrn ist unantastbar. So bleibt der Bund zwischen dem Herrn und Israel bestehen, doch das geschieht nicht durch die Treue Israels sondern durch die grenzenlose Barmherzigkeit Gottes. Israel muss jedoch immer wieder seine Verpflichtungen erneuern und danach handeln. Sofort nach der Verlesung des „Bundesbuches“ vertrauen sie sich dem Wort Gottes an, zunächst Joschija und dann das ganze Volk (Verse 31–32). Dieses Wort hat Israel wiedervereint.


28/11/2012
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