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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Johannes von Damaskus, der als Kirchenvater und Mönch im 8. Jahrhundert in Damaskus gelebt hat.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 1,8-15

Zunächst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, weil euer Glaube in der ganzen Welt verkündet wird.

Denn Gott, den ich im Dienst des Evangeliums von seinem Sohn mit ganzem Herzen ehre, ist mein Zeuge: Unablässig denke ich an euch

in allen meinen Gebeten und bitte darum, es möge mir durch Gottes Willen endlich gelingen, zu euch zu kommen.

Denn ich sehne mich danach, euch zu sehen; ich möchte euch geistliche Gaben vermitteln, damit ihr dadurch gestärkt werdet,

oder besser: damit wir, wenn ich bei euch bin, miteinander Zuspruch empfangen durch euren und meinen Glauben.

Ihr sollt wissen, Brüder, daß ich mir schon oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen, aber bis heute daran gehindert wurde; denn wie bei den anderen Heiden soll meine Arbeit auch bei euch Frucht bringen.

Griechen und Nichtgriechen, Gebildeten und Ungebildeten bin ich verpflichtet;

so liegt mir alles daran, auch euch in Rom das Evangelium zu verkündigen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus möchte die Christen von Rom gern besuchen. Schon lange hat er diesen Wunsch, wurde aber bisher immer daran gehindert. Er möchte sie auch deshalb treffen, weil ihr Glaube „in der ganzen Welt verkündet wird“. Der Apostel dankt dem Herrn besonders für die Lebendigkeit der römischen Gemeinde und verspricht ihnen sein Gebetsgedenken. Das ist keine oberflächliche Schmeichelei, denn wie der Apostel oft in seinen Briefen schreibt, ist er sich wohl bewusst, dass das gegenseitige Gebet die Einheit stärkt und den Glauben festigt. Gleichzeitig ist er auch davon überzeugt, dass sich die Schwestern und Brüder durch gegenseitige Besuche an den Gaben Gottes, die er seinen Kindern schenkt, erfreuen und gegenseitig bereichern. Deshalb schreibt er: „Denn ich sehne mich danach, euch zu sehen; ich möchte euch geistliche Gaben vermitteln, damit ihr dadurch gestärkt werdet, oder besser: damit wir, wenn ich bei euch bin, miteinander Zuspruch empfangen durch euren und meinen Glauben.“ Es gibt ein Bedürfnis, den Reichtum der Geschwisterlichkeit zu teilen, weil niemand losgelöst von den anderen leben kann. Sonst ist er letztlich auf sich allein gestellt. Eine solche Gemeinschaft soll nicht nur zwischen einzelnen Gläubigen, sondern auch unter den Gemeinden bestehen. Der dadurch geschaffene Kreislauf der geschwisterlichen Kommunion bereichert alle. Paulus weist ausdrücklich darauf hin, denn durch sein Schreiben möchte er geistliche Gaben vermitteln, um die Schwestern und Brüder zu stärken, gleichzeitig möchte er selbst Zuspruch im Glauben empfangen. Im geschwisterlichen Austausch gibt man anderen von den eigenen Gaben und empfängt zugleich etwas von ihnen, man tröstet und wird getröstet, man ermutigt und wird ermutigt. Die Quelle dieses gegenseitigen Trostes ist das eine Evangelium und der eine Glauben, die uns zu einem Leib und zu einer Familie machen. Diese Verbundenheit schenkt allen eine große Leidenschaft, um der Welt das Evangelium weiterzugeben. Vielleicht möchte Paulus der Gemeinde von Rom diese Leidenschaft vermitteln, indem er sie auf die „Schuldigkeit“ hinweist, „Griechen und Nichtgriechen, Gebildeten und Ungebildeten“ das Evangelium verkünden zu müssen. Paulus wollte, dass die im Evangelium verborgene Universalität des Heils in der Gemeinde in der Hauptstadt des Reiches in ganz besonderer Weise sichtbar wird. Diese Gabe möchte er an sie weitergeben. Jeder Gläubige und jede Gemeinde muss sich dafür verantwortlich fühlen, allen Menschen bis an die Grenzen der Erde das Evangelium zu verkünden und dies in seinem Leben auch umzusetzen. Das Evangelium macht die Jünger zu universalen Geschwistern, es richtet sich an die gesamte Menschheit und fordert von seinen Zeugen eine grenzenlose Geschwisterlichkeit.


04/12/2012
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