Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Nikolaus (†343). Er war Bischof in Kleinasien (der heutigen Türkei) und wird im gesamten Orient verehrt.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 1,18-32

Der Zorn Gottes wird vom Himmel herab offenbart wider alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.

Denn was man von Gott erkennen kann, ist ihnen offenbar; Gott hat es ihnen offenbart.

Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar.

Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.

Sie behaupteten, weise zu sein, und wurden zu Toren.

Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen.

Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, so daß sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten.

Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers - gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen.

Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;

ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.

Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, so daß sie tun, was sich nicht gehört:

Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden

und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern,

sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen.

Sie erkennen, daß Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel spricht ein hartes Urteil über den Götzendienst, der vom Herrn entfernt und Ursache für ein verdorbenes Leben ist. Wenn Menschen so leben, als würde Gott nicht existieren, geraten sie immer in den Abgrund von Gewalt und Barbarei. Viele Male beschäftigen sich die Propheten und Psalmen mit der Verdorbenheit der Welt, deren Ursprung die Entfernung des Menschen von Gott ist. Während Paulus die verbreitete Verdorbenheit im Blick hat, erinnert er an den Zorn Gottes. Damit will er wohl sagen, dass Gott sich nicht vom Bösen verspotten lässt, das die gesamte Schöpfung zerstören will. In Schöpfung und Geschichte hinterlässt der Herr Zeichen seiner Gegenwart, doch die Menschen haben sie nicht erkannt und entfernten sich vom Herrn und seiner rettenden Gerechtigkeit, wodurch Gott sie „durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus[lieferte], sodass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten“ (Röm 1,24). Der Zorn Gottes wird nach den Worten des Paulus eines Tages über die sündige Menschheit ausgegossen und zeigt sich schon jetzt. Diese Feststellung können wir auch auf die heutige Zeit übertragen, denn die Welt hat sich von Gott entfernt, und es fehlt nicht an Kriegen, Konflikten, Gewalttaten, Ungerechtigkeiten, moralischen Verirrungen und Angriffen auf die Menschenwürde. Der Mensch verfällt weiterhin der alten Versuchung, der auch Adam und mit ihm wir alle verfallen sind, nämlich sich selbst an die Stelle Gottes zu setzen. Diese Sünde von Hochmut und Ichbezogenheit ist die Ursache für alle Gewalt und alles Böse: „Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers.“ Auf diese Weise geht das Leben der Menschen in vielen Sorgen und Leidenschaften verloren und alle tun sich schwer, einen Weg für ihr Leben zu finden. Wenn man die eigene Entfremdung von Gott und damit auch die Ursache für seinen Zorn versteht, beginnt schon die eigene Umkehr zu ihm und die Veränderung des Lebens.


06/12/2012
Gedenken an die Kirche


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri