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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 2,12-24

Alle, die sündigten, ohne das Gesetz zu haben, werden auch ohne das Gesetz zugrunde gehen, und alle, die unter dem Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden.

Nicht die sind vor Gott gerecht, die das Gesetz hören, sondern er wird die für gerecht erklären, die das Gesetz tun.

Wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.

Sie zeigen damit, daß ihnen die Forderung des Gesetzes ins Herz geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab, ihre Gedanken klagen sich gegenseitig an und verteidigen sich -

an jenem Tag, an dem Gott, wie ich es in meinem Evangelium verkündige, das, was im Menschen verborgen ist, durch Jesus Christus richten wird.

Du nennst dich zwar Jude und verläßt dich auf das Gesetz, du rühmst dich deines Gottes,

du kennst seinen Willen, und du willst, aus dem Gesetz belehrt, beurteilen, worauf es ankommt;

du traust dir zu, Führer zu sein für Blinde, Licht für die in der Finsternis,

Erzieher der Unverständigen, Lehrer der Unmündigen, einer, für den im Gesetz Erkenntnis und Wahrheit feste Gestalt besitzen.

Du belehrst andere Menschen, dich selbst aber belehrst du nicht. Du predigst: Du sollst nicht stehlen!, und stiehlst.

Du sagst: Du sollst die Ehe nicht brechen!, und brichst die Ehe. Du verabscheust die Götzenbilder, begehst aber Tempelraub.

Du rühmst dich des Gesetzes, entehrst aber Gott durch Übertreten des Gesetzes.

Denn in der Schrift steht: Euretwegen wird unter den Heiden der Name Gottes gelästert.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

„Nicht die sind vor Gott gerecht, die das Gesetz hören, sondern er wird die für gerecht erklären, die das Gesetz tun.“ Diese Worte des Apostels erinnern an das Ende der Bergpredigt, wo Jesus sagt: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt“ (Mt 7,21). Auf diese Weise unterstreicht Paulus die Notwendigkeit eines Zuhörens, das Herz und Leben verändert. Es gibt ein inneres Gesetz, das Gott in die Herzen von Juden und Heiden geschrieben hat und das alle befolgen sollen. Wir können es als Gesetz der Liebe bezeichnen, das fähig macht, sich besonders den Schwachen und Armen zuzuneigen. Dieses universale Gesetz, diese Grundregel soll man ehren und leben, indem man das eigene Herz frei sprechen lässt, ohne es durch die Selbstliebe zu behindern. Wenn man sich danach richtet, kommt man zum Heil. Weder die Kenntnis des Gesetzes noch die Zugehörigkeit zum Volk Gottes reichen aus, um gerettet zu werden. Die Liebe muss von allen aufgenommen und gelebt werden, ob sie gläubig sind oder weniger. Da die Gläubigen das Privileg besitzen, das Wort Gottes gehört zu haben, tragen sie hierin jedoch eine größere Verantwortung. Wenn sie das Gesetz nicht beachten, machen sie das Zeugnis vollkommen unglaubwürdig. Paulus weist mit Strenge darauf hin, dass die schlechte Lebensweise der Juden dazu führt, dass der Name Gottes unter den Heiden verachtet wird. In den Evangelien werden die Jünger Jesu immer wieder dazu aufgerufen, Zeugnis zu geben für die Kraft des Evangeliums, die das Leben verändert. Dafür müssen wir vor Gott Rechenschaft ablegen. Wer mehr empfangen hat, von dem wird auch mehr gefordert werden.


10/12/2012
Gedenken an die Armen


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