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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Unsere Liebe Frau von Guadalupe in Mexiko


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 3,3-31

Wenn jedoch einige Gott die Treue gebrochen haben, wird dann etwa ihre Untreue die Treue Gottes aufheben?

Keineswegs! Gott soll sich als der Wahrhaftige erweisen, jeder Mensch aber als Lügner, wie es in der Schrift heißt: So behältst du recht mit deinen Worten und trägst den Sieg davon, wenn man mit dir rechtet.

Wenn aber unsere Ungerechtigkeit die Gerechtigkeit Gottes bestätigt, was sagen wir dann? Ist Gott - ich frage sehr menschlich - nicht ungerecht, wenn er seinen Zorn walten läßt?

Keineswegs! Denn wie könnte Gott die Welt sonst richten?

Wenn aber die Wahrheit Gottes sich durch meine Unwahrheit als noch größer erweist und so Gott verherrlicht wird, warum werde ich dann als Sünder gerichtet?

Gilt am Ende das, womit man uns verleumdet und was einige uns in den Mund legen: Laßt uns Böses tun, damit Gutes entsteht? Diese Leute werden mit Recht verurteilt.

Was heißt das nun? Sind wir als Juden im Vorteil? Ganz und gar nicht. Denn wir haben vorher die Anklage erhoben, daß alle, Juden wie Griechen, unter der Herrschaft der Sünde stehen,

wie es in der Schrift heißt: Es gibt keinen, der gerecht ist, auch nicht einen;

es gibt keinen Verständigen, keinen, der Gott sucht.

Alle sind abtrünnig geworden, alle miteinander taugen nichts. Keiner tut Gutes, auch nicht ein einziger.

Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihrer Zunge betrügen sie; Schlangengift ist auf ihren Lippen.

Ihr Mund ist voll Fluch und Gehässigkeit.

Schnell sind sie dabei, Blut zu vergießen;

Verderben und Unheil sind auf ihren Wegen,

und den Weg des Friedens kennen sie nicht.

Die Gottesfurcht steht ihnen nicht vor Augen.

Wir wissen aber: Was das Gesetz sagt, sagt es denen, die unter dem Gesetz leben, damit jeder Mund verstummt und die ganze Welt vor Gott schuldig wird.

Denn durch Werke des Gesetzes wird niemand vor ihm gerecht werden; durch das Gesetz kommt es vielmehr zur Erkenntnis der Sünde.

Jetzt aber ist unabhängig vom Gesetz die Gerechtigkeit Gottes offenbart worden, bezeugt vom Gesetz und von den Propheten:

die Gerechtigkeit Gottes aus dem Glauben an Jesus Christus, offenbart für alle, die glauben. Denn es gibt keinen Unterschied:

Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.

Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus.

Ihn hat Gott dazu bestimmt, Sühne zu leisten mit seinem Blut, Sühne, wirksam durch Glauben. So erweist Gott seine Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden, die früher, in der Zeit seiner Geduld, begangen wurden;

er erweist seine Gerechtigkeit in der gegenwärtigen Zeit, um zu zeigen, daß er gerecht ist und den gerecht macht, der an Jesus glaubt.

Kann man sich da noch rühmen? Das ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das der Werke? Nein, durch das Gesetz des Glaubens.

Denn wir sind der Überzeugung, daß der Mensch gerecht wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes.

Ist denn Gott nur der Gott der Juden, nicht auch der Heiden? Ja, auch der Heiden,

da doch gilt: Gott ist «der Eine». Er wird aufgrund des Glaubens sowohl die Beschnittenen wie die Unbeschnittenen gerecht machen.

Setzen wir nun durch den Glauben das Gesetz außer Kraft? Im Gegenteil, wir richten das Gesetz auf.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus führt schon zu Beginn des Briefes aus, dass Gott seine Gerechtigkeit offenbart hat, die Menschen sie aber nicht aufgenommen haben. Die Heiden haben sie weder in den Zeichen der Schöpfung noch in ihrem Gewissen erkannt. Israel hat zwar das Gesetz empfangen, sich aber nicht mit ganzem Herzen für Gott entschieden, sondern aus dem Gesetz ein Mittel zur eigenen Rechtfertigung und Selbstverherrlichung gegenüber den Heiden gemacht. Paulus führt aus, dass Israel keine Ausnahme unter den Völkern darstellt, denn vor Gott sind alle Menschen gleich. Die Erwählung ist daher kein Privileg, dessen man sich rühmen könnte. Sie ist vielmehr eine Entscheidung, die eine Antwort der Liebe von einem in dieser Weise Angesprochenen darstellt. Wenn Israel nicht antwortet, verrät es den Bund. Doch Gott löst seinen Bund mit Israel trotz des Verrates nicht auf. Die Erwählung bleibt bestehen, sicher nicht aufgrund der fehlenden Treue des Volkes, sondern aufgrund einer unaufhörlichen Liebe Gottes. Die unzerstörbare Liebe Gottes ist einer der Eckpfeiler, der die ganze Geschichte Israels begleitet und dann in Jesus zum Höhepunkt gelangt, der aus Liebe sein Leben ganz hingibt. Paulus fordert die Christen von Rom auf, das Gesetz nicht zu verachten, vor allem jedoch den neuen Bund Gottes mit allen Menschen durch den Glauben an Christus mit ganzem Herzen zu lieben. Dieser Bund ist neu, weil er sich nicht auf das Gesetz, sondern auf den Glauben gründet: „Denn wir sind der Überzeugung, dass der Mensch gerecht wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes.“ Ist der Glaube ein kostenloses Geschenk an das Volk des ersten Bundes, so wird er durch Jesus allen Menschen angeboten, unabhängig von ihrer Sprache oder Herkunft. Auf diese Weise kann Paulus sagen, dass das Gesetz nicht außer Kraft gesetzt wird. Gleichzeitig zeigt er jedoch den neuen Heilsweg auf, der auf den Glauben gegründet ist. Dieser Weg beginnt mit dem unentgeltlichen Wunsch Gottes und geht den Weg der Kreuzigung und Auferstehung Jesu, der zur Sühneleistung und somit zur Vergebung und Gnade wird. Gott zeigt seine Gerechtigkeit, indem er uns durch einen Herrn rettet, der nicht an seiner Göttlichkeit festhält. Vielmehr macht er sich klein, damit unser armer Glaube, der klein ist wie ein Senfkorn, die Größe der Liebe finden kann.


12/12/2012
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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