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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 4,1-25

Müssen wir nun nicht fragen: Was hat dann unser leiblicher Stammvater Abraham erlangt?

Wenn Abraham aufgrund von Werken Gerechtigkeit erlangt hat, dann hat er zwar Ruhm, aber nicht vor Gott.

Denn die Schrift sagt: Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.

Dem, der Werke tut, werden diese nicht aus Gnade angerechnet, sondern er bekommt den Lohn, der ihm zusteht.

Dem aber, der keine Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.

Auch David preist den Menschen selig, dem Gott Gerechtigkeit unabhängig von Werken anrechnet:

Selig sind die, deren Frevel vergeben und deren Sünden bedeckt sind.

Selig ist der Mensch, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet.

Gilt nun diese Seligpreisung nur den Beschnittenen oder auch den Unbeschnittenen? Wir haben gesagt: Abraham wurde der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.

Wann wurde er ihm angerechnet: als er beschnitten oder als er unbeschnitten war? Nicht als er beschnitten, sondern als er noch unbeschnitten war.

Das Zeichen der Beschneidung empfing er zur Besiegelung der Glaubensgerechtigkeit, die ihm als Unbeschnittenem zuteil wurde; also ist er der Vater aller, die als Unbeschnittene glauben und denen daher Gerechtigkeit angerechnet wird,

und er ist der Vater jener Beschnittenen, die nicht nur beschnitten sind, sondern auch den Weg des Glaubens gehen, des Glaubens, den unser Vater Abraham schon vor seiner Beschneidung hatte.

Denn Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung, Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit.

Wenn nämlich jene Erben sind, die das Gesetz haben, dann ist der Glaube entleert und die Verheißung außer Kraft gesetzt.

Das Gesetz bewirkt Zorn; wo es aber das Gesetz nicht gibt, da gibt es auch keine Übertretung.

Deshalb gilt: «aus Glauben», damit auch gilt: «aus Gnade». Nur so bleibt die Verheißung für alle Nachkommen gültig, nicht nur für die, welche das Gesetz haben, sondern auch für die, welche wie Abraham den Glauben haben.

Nach dem Schriftwort: Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt, ist er unser aller Vater vor Gott, dem er geglaubt hat, dem Gott, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft.

Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt, daß er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.

Ohne im Glauben schwach zu werden, war er, der fast Hundertjährige, sich bewußt, daß sein Leib und auch Saras Mutterschoß erstorben waren.

Er zweifelte nicht im Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde stark im Glauben, und er erwies Gott Ehre,

fest davon überzeugt, daß Gott die Macht besitzt zu tun, was er verheißen hat.

Darum wurde der Glaube ihm als Gerechtigkeit angerechnet.

Doch nicht allein um seinetwillen steht in der Schrift, daß der Glaube ihm angerechnet wurde,

sondern auch um unseretwillen; er soll auch uns angerechnet werden, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, von den Toten auferweckt hat.

Wegen unserer Verfehlungen wurde er hingegeben, wegen unserer Gerechtmachung wurde er auferweckt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus betont, dass die Rettung von Anfang an von Gott kommt, allerdings durch den Glauben vermittelt wird, wie man schon im Buch Genesis lesen kann: „Abram glaubte dem Herrn, und der Herr rechnete es ihm als Gerechtigkeit an“ (Gen 15,6). Daher kann Paulus sagen, dass Gott durch den Glauben rechtfertigt und rettet. Das Leben Abrahams bezeugt die Kraft, die aus dem Glauben hervorgeht. Er wurde aufgrund des Glaubens gerecht gemacht und nicht aufgrund seiner Werke. Deshalb wird er gerecht genannt, und Gott hat ihn durch den Glauben dazu gemacht und gerettet. Deshalb ist Abraham das Beispiel für einen Gläubigen, eben weil er an das Wort Gottes geglaubt hat. In dieser Hinsicht ist Abraham „unser Vater“ und der Vater aller an Gott Glaubenden, den Schöpfer aller Dinge, der sich als der eine Gott offenbart hat. Deshalb sind Juden, Christen und Muslime auch Kinder Abrahams, des glaubenden Menschen. Durch den Glauben veränderte sich das Lebensschicksal des heiligen Patriarchen. Indem er ganz und gar auf den vertraute, der ihn berufen hatte, wurde er aus der Sklaverei seines Ichs, seiner Werke und seiner Eitelkeit befreit. Aufgrund des Glaubens und sicher nicht aufgrund seiner Weitsicht oder einer sicheren Überzeugung hat Abraham seine Heimat verlassen und sich auf den Weg in ein ihm unbekanntes Schicksal gemacht. Durch seinen absoluten und vollkommenen Glauben an Gott brachte er sogar seinen einzigen Sohn Isaak auf den Berg, um ihn als Opfer darzubringen. Dieser wurde ihm dann von Gott zurückgegeben. Abraham, unser Vater im Glauben, hat einen Weg aufgetan, den Paulus auch denen zeigt, die Jesus als Herrn ihres Lebens aufnehmen.


13/12/2012
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