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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Wiedervorstellung zur Kontrolle in einer Woche


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 1,1-7

Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:

Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern.

Juda war der Vater von Perez und Serach; ihre Mutter war Tamar. Perez war der Vater von Hezron, Hezron von Aram,

Aram von Amminadab, Amminadab von Nachschon, Nachschon von Salmon.

Salmon war der Vater von Boas; dessen Mutter war Rahab. Boas war der Vater von Obed; dessen Mutter war Rut. Obed war der Vater von Isai,

Isai der Vater des Königs David. David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau des Urija war.

Salomo war der Vater von Rehabeam, Rehabeam von Abija, Abija von Asa,

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Von heute an möchte uns die Liturgie noch näher an das Geheimnis von Weihnachten heranführen. Hierzu stellt sie uns in diesen Tagen die ausschließlich von Matthäus und Lukas überlieferten Texte aus den Evangelien vor Augen, die von Jesu Kindheit berichten.
Im Gegensatz zu Johannes, der seinen Text mit der Beschreibung des göttlichen Ursprungs Jesu beginnt, und zu Markus, der die Predigt von Johannes dem Täufer an den Anfang setzt, verweilen Matthäus und Lukas bei der Beschreibung einiger Abschnitte aus Jesu Geburt und Kindheit. Matthäus eröffnet sein Evangelium, indem er den Stamm-baum Jesu darlegt. Auch Lukas überliefert Jesu Stammbaum, jedoch erst am Ende des dritten Kapitels. Die beiden Auflistungen unterschei-den sich: Sie stimmen ausgehend von David bis zu Josef nur in zwei Namen überein. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass Matthäus die dynastische Linie bevorzugt, während Lukas die biologische Erb-folge aufzeichnet. Durch die Aufzählung der Namen möchte Matthäus, der sich sowohl an Christen jüdischen als auch heidnischen Ursprungs richtet, die Leser dazu führen, dass sie Jesus als „Sohn Davids“ sowie als „Sohn Abrahams“ entdecken. Diese beiden Titel stellen Jesus als Erfüllung der Verheißung Gottes dar. Der Heilsplan, den Gott verwirk-licht und der seinen Höhepunkt in Jesu Geburt findet, entsteht nicht aus heiterem Himmel. Vielmehr hat der Herr schon vor langer Zeit be-gonnen, ihn vorzubereiten, angefangen bei David und Abraham. Im Laufe der Generationen hat der Herr die Geschichte Israels bis hin zur Erfüllung geführt, zu „Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird“. Diese Seite des Evangeliums, die auf den ersten Blick als trockene Aufzählung von Namen erscheinen könnte, erinnert uns in Wahrheit daran, dass Jesus nicht außerhalb der Geschichte lebt. Im Gegenteil, er steht mitten in ihr und ist ihre Erfüllung. So ist es bedeutsam, dass in der Auflistung des Evangelisten Matthäus nach den Namen von Abraham bis David (VV 1–11) nur die beiden ersten (Schealtiël und Serubbabel) und die beiden letzten (Josef und Maria) bekannt sind, während es sich bei allen anderen um Unbekannte handelt. Obwohl sie keine herausragen-den Werke vollbracht haben, fanden sie Eingang in die Geschichte der Liebe Gottes. Was für diese Personen gilt, kann in gleicher Weise auch bei uns geschehen. In Jesus können alle Generationen Kraft und Ret-tung finden. Er gehört nicht einer bestimmten Kultur oder Zivilisation an. Wer auch immer sich an ihm festhält, gehört zur großen Geschich-te Gottes. In ihm wurde alles erschaffen, wie der Apostel Paulus später schreiben wird. Es ist also kein Zufall, dass in der Liste auch einige heidnische Frauen wie Rahab und Rut genannt werden oder Frauen, die mit Schuld befleckt sind wie Tamar und die Frau des Urija.
Jesus ist der „König“ Israels und aller Völker, er ist der Retter und Erlö-ser der Gerechten wie der Sünder, der Männer wie der Frauen. Keiner wird von seiner Barmherzigkeit ausgeschlossen, wenn er sie nur an-nimmt. In diesem von Matthäus beschriebenen Stammbaum können auch wir – so wir es wollen – unsere Namen und die Namen unserer Lieben oder all derer einreihen, denen wir in Liebe begegnen. Gott, der Herr, hat sich entschieden, mit uns zu gehen: Jesus ist wirklich der Immanuel, der Gott mit uns.


17/12/2012
Gebet für den Frieden


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