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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Abt Antonius. Er folgte dem Herrn in die Wüste Ägyptens und wurde zum Vater vieler Mönche. Tag der Reflexi-on über die Beziehungen zwischen Judentum und Christentum.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 7,1-13

Wißt ihr denn nicht, Brüder - ich rede doch zu Leuten, die das Gesetz kennen -, daß das Gesetz für einen Menschen nur Geltung hat, solange er lebt?

So ist die Ehefrau durch das Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er am Leben ist; wenn ihr Mann aber stirbt, ist sie frei von dem Gesetz, das die Frau an den Mann bindet.

Wenn sie darum zu Lebzeiten des Mannes einem anderen gehört, wird sie Ehebrecherin genannt; ist aber der Mann gestorben, dann ist sie frei vom Gesetz und wird nicht zur Ehebrecherin, wenn sie einem anderen gehört.

Ebenso seid auch ihr, meine Brüder, durch das Sterben Christi tot für das Gesetz, so daß ihr einem anderen gehört, dem, der von den Toten auferweckt wurde; ihm gehören wir, damit wir Gott Frucht bringen.

Denn als wir noch dem Fleisch verfallen waren, wirkten sich die Leidenschaften der Sünden, die das Gesetz hervorrief, so in unseren Gliedern aus, daß wir dem Tod Frucht brachten.

Jetzt aber sind wir frei geworden von dem Gesetz, an das wir gebunden waren, wir sind tot für das Gesetz und dienen in der neuen Wirklichkeit des Geistes, nicht mehr in der alten des Buchstabens.

Heißt das nun, daß das Gesetz Sünde ist? Keineswegs! Jedoch habe ich die Sünde nur durch das Gesetz erkannt. Ich hätte ja von der Begierde nichts gewußt, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: Du sollst nicht begehren.

Die Sünde erhielt durch das Gebot den Anstoß und bewirkte in mir alle Begierde, denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.

Ich lebte einst ohne das Gesetz; aber als das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig,

ich dagegen starb und mußte erfahren, daß dieses Gebot, das zum Leben führen sollte, den Tod bringt.

Denn nachdem die Sünde durch das Gebot den Anstoß erhalten hatte, täuschte und tötete sie mich durch das Gebot.

Das Gesetz ist heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.

Ist dann etwa das Gute mein Tod geworden? Keineswegs! Sondern die Sünde verursachte, damit sie als Sünde offenbar werde, durch das Gute meinen Tod; denn durch das Gebot sollte die Sünde sich in ihrem ganzen Ausmaß als Sünde erweisen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel betont noch einmal die Freiheit des Christen vom Gesetz, denn wir können sehr schnell vergessen, aus welch tiefem Abgrund an Traurigkeit wir befreit wurden. Daher ist es gut, dass der Apostel uns zur Erinnerung an unser früheres Dasein aufruft, als die Sünde über uns und unser Leben herrschte und dadurch auch das Leben von uns nahestehenden Menschen mit Traurigkeit und Bitterkeit erfüllt hat. Der fleischliche und nicht vom Geist erfüllte Mensch ist in seiner Ichbezo-genheit verschlossen, er kann nicht über seinen Horizont hinausblicken und kein glückliches und würdiges Leben führen. Diese Ichbezogenheit wird von den Kirchenvätern als Philautia bezeichnet. Sie hält den Men-schen in der Sünde gefangen und führt ihn zum Götzendienst seiner selbst. Das Gesetz hatte die Funktion, diese Sünde aufzudecken. Pau-lus erklärt das am Beispiel des Ehebruchs. Die Frau begeht Ehebruch, wenn sie sich zu Lebzeiten ihres Mannes mit einem anderen Mann einlässt. Nach dem Tod ist sie jedoch frei von dieser Bindung. Ebenso ist der Gläubige nach Paulus durch den Tod Christi von der Pflicht be-freit, das Gesetz zu befolgen. Das Heil kommt immer von Gott, der dem Menschen seinen Geist schenkt, damit er nach dem Evangelium lebt und nicht mehr nach irdischen und fleischlichen Begierden. Wer Christus aufnimmt, wird vom Gehorsam gegenüber dem Gesetz und von der Sklaverei des Fleisches befreit und zu einem neuen Men-schen, der durch die Kraft Gottes Halt findet. Paulus weist uns darauf hin, dass das Gesetz auf diese Weise heilig ist, da es uns auf die Sün-de hinweist, die den „Tod bringt“. Solange der Christ mit dem Herrn verbunden ist, kann er die Sünde erkennen, die in ihm durch die Ver-suchung zur Philautia wirken will. Die Philautia ist gleichsam der Inbe-griff der Sünde.


17/01/2013
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