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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die ortho-doxen Kirchen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 8,1-13

Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.

Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.

Weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht, zur Sühne für die Sünde, um an seinem Fleisch die Sünde zu verurteilen;

dies tat er, damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist leben.

Denn alle, die vom Fleisch bestimmt sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht, alle, die vom Geist bestimmt sind, nach dem, was dem Geist entspricht.

Das Trachten des Fleisches führt zum Tod, das Trachten des Geistes aber zu Leben und Frieden.

Denn das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott; es unterwirft sich nicht dem Gesetz Gottes und kann es auch nicht.

Wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.

Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.

Wenn Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit.

Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder, so daß wir nach dem Fleisch leben müßten.

Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die (sündigen) Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wer Jesus in seinem Leben aufnimmt, ist auf radikale Weise von der Sünde und ihrer Knechtschaft befreit. Daher kann der Apostel sagen: „Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.“ Der Gläubige lebt in einem neuen Zustand. Als neuer Mensch ist er von einer neuen Kraft erfüllt, von der Kraft jener Liebe, die Gott selbst in sein Herz ausgegossen hat. Paulus wiederholt: „Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.“ In diesem Teil des Briefs wird die Bedeutung des Geistes Gottes besonders hervorgeho-ben. Der Apostel möchte mit größtmöglicher Klarheit die neue Schöp-fung beschreiben, in die der Gläubige gleichsam eintaucht. Wer den Geist Christi aufnimmt, darf nicht mehr den Begierden des Fleisches folgen, die zwangsweise zu Sünde und Tod führen. Der Gläubige wird von einer Art neuem Streben, von einer neuen spirituellen Leidenschaft und neuen Gefühlen erfüllt und kann daher neue Perspektiven in den Blick nehmen und verwirklichen. Der Geist nimmt Besitz vom Leben des Gläubigen und drängt ihn dazu, neue Dinge anzustreben. Paulus sagt: „Das Trachten des Geistes aber (führt) zu Leben und Frieden“. Dieses Trachten des Geistes geht in dem Maß aus unserem Herzen hervor, wie der Geist in uns wohnt. Für den Christen stützt und fördert der Geist das innere Leben und die eigene spirituelle Erfahrung. Die Treue zum Geist ist grundlegend, um das Evangelium ohne Einschrän-kung leben zu können.


19/01/2013
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