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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die Kir-chen und kirchlichen Gemeinschaften der Lutheraner, Reformierten, Methodisten, Baptisten und Pfingstler.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 8,18-30

Ich bin überzeugt, daß die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.

Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.

Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung:

Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes.

Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.

Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, daß wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden.

Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht?

Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld.

So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können.

Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.

Wir wissen, daß Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind;

denn alle, die er im voraus erkannt hat, hat er auch im voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei.

Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

In Anlehnung an die Schöpfungsgeschichte erinnert Paulus daran, dass die gesamte Schöpfung der Vergänglichkeit und der Torheit der Sünde unterworfen ist. „Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unter-worfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unter-worfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung: Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes.“ Die Hoffnung auf Heil und Erlösung durchzieht somit alle Lebensbereiche des Menschen sowie der ganzen Schöpfung. Der Apostel scheint eine enge Beziehung zwischen den Menschen, die darauf warten, voll und ganz als Söhne und Töchter Gottes offenbar zu werden, und der Schöpfung herzustellen. Auch die-se lebt in der gleichen Erwartung. Paulus vergleicht dieses Warten der Schöpfung mit einer schwangeren Frau: „Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.“ Dieses lange Warten begann bereits mit dem Sündenfall. Ge-meinsam mit der Schöpfung liegen auch die Gläubigen in tiefem Seuf-zen. Sie haben die Erstlingsgabe des Geistes empfangen und tragen dazu bei, dass auch die Schöpfung zur Auferstehung gelangt. Wenn wir diese Worte aus dem Brief des Apostels lesen, müssen wir an die rücksichtslose und in unserer Zeit scheinbar zunehmende Umweltver-schmutzung, an die Schädigung des Klimas und die Zerstörung der Erde denken. Der sehnsüchtige Wunsch nach Heil, den auch die Schöpfung auf ihre Weise verspürt, muss dringend wahrgenommen werden. In dieser Hinsicht erwarten wir alle den neuen Himmel und die neue Erde, die in der Apokalypse beschrieben werden. Doch die Neu-geburt der Schöpfung geschieht durch die Neugeburt des Menschen. Denn nur durch neue Menschen kann eine neue Welt entstehen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung ist Jesus der Erstgeborene der neuen Schöpfung. Uns Jüngern hat er seinen Geist geschenkt, der sich unserer Schwachheit annimmt. Der Heilige Geist tritt für uns im Gebet ein, damit sich die Welt nach dem Plan Gottes verändert. Das Gebet wird somit zum ersten und entscheidenden Mittel, um das Herz des Gläubigen und die ganze Schöpfung zu verwandeln. Durch das Gebet werden wir das Kommen des Reiches Gottes herbeiführen, da-mit der neue Himmel und die neue Erde voll Liebe und Frieden schnel-ler Wirklichkeit werden. Wir sind berufen, an Wesen und Gestalt des Sohnes Jesus Christus teilzuhaben. Seine Auferstehung ist somit kein Ereignis, das nur ihn betrifft, sondern eine vollständige Verwandlung der Menschheit und der Welt, die dem Ersten der Erstandenen nach-folgt. Die christliche Gemeinde soll auf den Wegen der Geschichte immer im Bewusstsein der eigenen Berufung zur Jüngerschaft und mit der heiligenden Kraft des Geistes unterwegs sein. Denn sie weiß um die Kraft des Heiligen Geistes, der ihr Charisma in der Kirche und in der Welt mit Leben erfüllt.


22/01/2013
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