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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die christ-lichen Gemeinden in Europa und Amerika.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 9,1-33

Ich sage in Christus die Wahrheit und lüge nicht, und mein Gewissen bezeugt es mir im Heiligen Geist:

Ich bin voll Trauer, unablässig leidet mein Herz.

Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind.

Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen,

sie haben die Väter, und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus, der über allem als Gott steht, er ist gepriesen in Ewigkeit. Amen.

Es ist aber keineswegs so, daß Gottes Wort hinfällig geworden ist. Denn nicht alle, die aus Israel stammen, sind Israel;

auch sind nicht alle, weil sie Nachkommen Abrahams sind, deshalb schon seine Kinder, sondern es heißt: Nur die Nachkommen Isaaks werden deine Nachkommen heißen.

Das bedeutet: Nicht die Kinder des Fleisches sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Nachkommen anerkannt;

denn es ist eine Verheißung, wenn gesagt wird: In einem Jahr werde ich wiederkommen, dann wird Sara einen Sohn haben.

So war es aber nicht nur bei ihr, sondern auch bei Rebekka: Sie hatte von einem einzigen Mann empfangen, von unserem Vater Isaak,

und ihre Kinder waren noch nicht geboren und hatten weder Gutes noch Böses getan; damit aber Gottes freie Wahl und Vorherbestimmung gültig bleibe,

nicht abhängig von Werken, sondern von ihm, der beruft, wurde ihr gesagt: Der Ältere muß dem Jüngeren dienen;

denn es steht in der Schrift: Jakob habe ich geliebt, Esau aber gehaßt.

Heißt das nun, daß Gott ungerecht handelt? Keineswegs!

Denn zu Mose sagt er: Ich schenke Erbarmen, wem ich will, und erweise Gnade, wem ich will.

Also kommt es nicht auf das Wollen und Streben des Menschen an, sondern auf das Erbarmen Gottes.

In der Schrift wird zum Pharao gesagt: Eben dazu habe ich dich bestimmt, daß ich an dir meine Macht zeige und daß auf der ganzen Erde mein Name verkündet wird.

Er erbarmt sich also, wessen er will, und macht verstockt, wen er will.

Nun wirst du einwenden: Wie kann er dann noch anklagen, wenn niemand seinem Willen zu widerstehen vermag?

Wer bist du denn, daß du als Mensch mit Gott rechten willst? Sagt etwa das Werk zu dem, der es geschaffen hat: Warum hast du mich so gemacht?

Ist nicht vielmehr der Töpfer Herr über den Ton? Kann er nicht aus derselben Masse ein Gefäß herstellen für Reines, ein anderes für Unreines?

Gott, der seinen Zorn zeigen und seine Macht erweisen wollte, hat die Gefäße des Zorns, die zur Vernichtung bestimmt sind, mit großer Langmut ertragen;

und um an den Gefäßen des Erbarmens, die er zur Herrlichkeit vorherbestimmt hat, den Reichtum seiner Herrlichkeit zu erweisen,

hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.

So spricht er auch bei Hosea: Ich werde als mein Volk berufen, was nicht mein Volk war, und als Geliebte jene, die nicht geliebt war.

Und dort, wo ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, dort werden sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden.

Und Jesaja ruft über Israel aus: Wenn auch die Israeliten so zahlreich wären wie der Sand am Meer - nur der Rest wird gerettet werden.

Denn der Herr wird handeln, indem er sein Wort auf der Erde erfüllt und durchsetzt.

Ebenso hat Jesaja vorhergesagt: Hätte nicht der Herr der himmlischen Heere uns Nachkommenschaft übrig gelassen, wir wären wie Sodom geworden, wir wären Gomorra gleich.

Was heißt das nun? Heiden, die die Gerechtigkeit nicht erstrebten, haben Gerechtigkeit empfangen, die Gerechtigkeit aus Glauben.

Israel aber, das nach dem Gesetz der Gerechtigkeit strebte, hat das Gesetz verfehlt.

Warum? Weil es ihm nicht um die Gerechtigkeit aus Glauben, sondern um die Gerechtigkeit aus Werken ging. Sie stießen sich am «Stein des Anstoßes»,

wie es in der Schrift heißt: Siehe, ich richte in Zion einen Stein auf, an dem man anstößt, einen Fels, an dem man zu Fall kommt. Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach den Worten über das Offenbarwerden der rettenden Gerechtig-keit Gottes, der den Gläubigen rechtfertigt und ihn fähig macht, in der Kraft des Geistes zu leben, wendet der Apostel seine Aufmerksamkeit nun dem Volk Israel und dem Geheimnis seiner Geschichte zu. Er fühlt sich mit dem Schicksal des mit Abraham erwählten Volkes Gottes eng verbunden und fragt sich tief besorgt, was aus dem Volk Israel wird, wenn alles von Jesus Christus abhängt und nicht mehr vom Gesetz. Der Apostel zeigt eine tiefe Enttäuschung, weil sich seine Brüder, die durch die Abstammung mit ihm verbunden sind, nicht am neuen von Jesus errichteten Bund erfreuen können: „Ich bin voll Trauer, unabläs-sig leidet mein Herz. Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind. Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohn-schaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen, sie haben die Vä-ter.“ Er schreibt weiter: Sogar „dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus, der über allem als Gott steht, er ist gepriesen in Ewigkeit“. Paulus legt dar, dass sich das Volk des ersten Bundes von der Einbil-dung ergreifen ließ, durch das Gesetz die Gunst Gottes schon zu be-sitzen. Diese Überzeugung hat dazu geführt, dass es durch den Stein, an dem man anstößt, gestrauchelt ist. Es hat somit Jesus nicht als Sohn Gottes und Messias seines Volkes erkannt. Mit dem folgenden Gedanken berührt der Apostel das Geheimnis der Treue Gottes: „Es ist aber keineswegs so, dass Gottes Wort hinfällig geworden ist“. Der Apostel stellt hier die Frage nach dem wahren Israel und betont, dass nicht alle Nachkommen Israels wirklich zu Israel gehören. Um Freunde Gottes und Erben seiner Verheißung zu sein, reicht eine Abstammung nach dem Fleisch und Blut nicht aus. Vielmehr muss das Herz des Menschen das Evangelium Christi bejahen. Nur die freie und vollkom-mene Hingabe unseres Herzens an Gott befreit uns aus der Sklaverei des Fleisches und schenkt Anteil am Heil. Deshalb müssen sich auch die Jünger Jesu vor einer äußerlichen, individualistischen und rituellen Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft hüten. Nur ein von Liebe getragener Glaube rettet.


24/01/2013
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