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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 10,1-21

Brüder, ich wünsche von ganzem Herzen und bete zu Gott, daß sie gerettet werden.

Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer haben für Gott; aber es ist ein Eifer ohne Erkenntnis.

Da sie die Gerechtigkeit Gottes verkannten und ihre eigene aufrichten wollten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.

Denn Christus ist das Ende des Gesetzes, und jeder, der an ihn glaubt, wird gerecht.

Mose schreibt: Wer sich an die Gesetzesgerechtigkeit hält in seinem Tun, wird durch sie leben.

Die Glaubensgerechtigkeit aber spricht: Sag nicht in deinem Herzen: Wer wird in den Himmel hinaufsteigen? Das hieße: Christus herabholen.

Oder: Wer wird in den Abgrund hinabsteigen? Das hieße: Christus von den Toten heraufführen.

Was also sagt sie? Das Wort ist dir nahe, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen. Gemeint ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen;

denn wenn du mit deinem Mund bekennst: «Jesus ist der Herr» und in deinem Herzen glaubst: «Gott hat ihn von den Toten auferweckt», so wirst du gerettet werden.

Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt, wird Gerechtigkeit und Heil erlangen.

Denn die Schrift sagt: Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen.

Darin gibt es keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen. Alle haben denselben Herrn; aus seinem Reichtum beschenkt er alle, die ihn anrufen.

Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?

Wie soll aber jemand verkündigen, wenn er nicht gesandt ist? Darum heißt es in der Schrift: Wie sind die Freudenboten willkommen, die Gutes verkündigen!

Doch nicht alle sind dem Evangelium gehorsam geworden. Denn Jesaja sagt: Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt?

So gründet der Glaube in der Botschaft, die Botschaft im Wort Christi.

Aber, so frage ich, haben sie die Boten etwa nicht gehört? Doch, sie haben sie gehört; denn ihre Stimme war in der ganzen Welt zu hören und ihr Wort bis an die Enden der Erde.

Hat dann Israel, so frage ich, die Botschaft nicht verstanden? Zunächst antwortet Mose: Ich will euch eifersüchtig machen auf ein Volk, das kein Volk ist; auf ein unverständiges Volk will ich euch zornig machen.

Und Jesaja wagt sogar zu sagen: Ich ließ mich finden von denen, die nicht nach mir suchten; ich offenbarte mich denen, die nicht nach mir fragten.

Über Israel aber sagt er: Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem ungehorsamen und widerspenstigen Volk.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel fragt sich, warum ausgerechnet das von Gott erwählte Volk Israel, das als erstes gerettet werden sollte, das Heil nicht erkannt hat. Nach Auffassung des Apostels liegt die Antwort darin, dass Israel nicht verstanden hat, dass das Heil durch den Glauben an Jesus Chris-tus erlangt wird und nicht durch die Werke des Gesetzes. Bereits in den Schriften kann man diese Tatsache finden. Der Herr schenkt sei-nen Kindern das Heil, doch sie müssen es annehmen und wachsen lassen. Wenn der Gläubige sein Vertrauen nur auf eigene Werke setzt, geht es verloren. Ein in sich verschlossenes Leben, das nur die eige-nen Handlungen und Überzeugungen in Betracht zieht und seien es auch religiöse Übungen und Riten, verbirgt in Wahrheit den Stolz, dass man das Heil nicht als Geschenk Gottes ansieht, sondern als eigene Errungenschaft. Genauso war es beim Volk Israel. Dieses von Gott erwählte Volk hat die Einhaltung des Gesetzes zur Grundlage seiner Religiosität gemacht und die Offenbarung Christi nicht erkannt. Ange-sichts dieser Gefahr erinnert der Apostel an die erste Pflicht des Gläu-bigen, nämlich das Hören auf das Evangelium und seine Verkündi-gung. In ein paar Fragen fasst er die eigentliche Sendung der Kirche in der Welt zusammen: „Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt? Wie soll aber jemand verkündigen, wenn er nicht gesandt ist?“ In Be-zug auf den Vorrang des Evangeliums betont der Apostel unumwun-den, dass es eine direkte Verbindung zwischen Verkündigung und Glauben gibt. Heute müssen die Gläubigen diesen Zusammenhang neu verstehen: „So gründet der Glaube in der Botschaft, die Botschaft im Wort Christi“. Die Hinwendung zum Evangelium und der Einsatz für seine Verkündigung sind auch für unsere Generation eine Herausfor-derung. In diesem Abschnitt erinnert der Apostel erneut an die vorran-gige Bedeutung des Wortes Gottes im Leben der Kirche. Nur auf die-sem Weg kann man den Herrn kennenlernen und lieben. Das Wort des Evangeliums wird in der Welt offenbart, damit alle Menschen in der Gegenwart das Heil erkennen, das seine Fülle an dem Tag erreicht, an dem Gott alles und in allem sein wird.


28/01/2013
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