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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 11,1-36

Ich frage also: Hat Gott sein Volk verstoßen? Keineswegs! Denn auch ich bin ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.

Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er einst erwählt hat. Oder wißt ihr nicht, was die Schrift von Elija berichtet? Elija führte Klage gegen Israel und sagte:

Herr, sie haben deine Propheten getötet und deine Altäre zerstört. Ich allein bin übriggeblieben, und nun trachten sie auch mir nach dem Leben.

Gott aber antwortete ihm: Ich habe siebentausend Männer für mich übriggelassen, die ihr Knie nicht vor Baal gebeugt haben.

Ebenso gibt es auch in der gegenwärtigen Zeit einen Rest, der aus Gnade erwählt ist -

aus Gnade, nicht mehr aufgrund von Werken; sonst wäre die Gnade nicht mehr Gnade.

Das bedeutet: Was Israel erstrebt, hat nicht das ganze Volk, sondern nur der erwählte Rest erlangt; die übrigen wurden verstockt,

wie es in der Schrift heißt: Gott gab ihnen einen Geist der Betäubung, Augen, die nicht sehen, und Ohren, die nicht hören, bis zum heutigen Tag.

Und David sagt: Ihr Opfertisch werde für sie zur Schlinge und zur Falle, zur Ursache des Sturzes und der Bestrafung.

Ihre Augen sollen erblinden, so daß sie nichts mehr sehen; ihren Rücken beuge für immer!

Nun frage ich: Sind sie etwa gestrauchelt, damit sie zu Fall kommen? Keineswegs! Vielmehr kam durch ihr Versagen das Heil zu den Heiden, um sie selbst eifersüchtig zu machen.

Wenn aber schon durch ihr Versagen die Welt und durch ihr Verschulden die Heiden reich werden, dann wird das erst recht geschehen, wenn ganz Israel zum Glauben kommt.

Euch, den Heiden, sage ich: Gerade als Apostel der Heiden preise ich meinen Dienst,

weil ich hoffe, die Angehörigen meines Volkes eifersüchtig zu machen und wenigstens einige von ihnen zu retten.

Denn wenn schon ihre Verwerfung für die Welt Versöhnung gebracht hat, dann wird ihre Annahme nichts anderes sein als Leben aus dem Tod.

Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist es auch der ganze Teig; ist die Wurzel heilig, so sind es auch die Zweige.

Wenn aber einige Zweige herausgebrochen wurden und wenn du als Zweig vom wilden Ölbaum in den edlen Ölbaum eingepfropft wurdest und damit Anteil erhieltest an der Kraft seiner Wurzel,

so erhebe dich nicht über die anderen Zweige. Wenn du es aber tust, sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.

Nun wirst du sagen: Die Zweige wurden doch herausgebrochen, damit ich eingepfropft werde.

Gewiß, sie wurden herausgebrochen, weil sie nicht glaubten. Du aber stehst an ihrer Stelle, weil du glaubst. Sei daher nicht überheblich, sondern fürchte dich!

Hat Gott die Zweige, die von Natur zum edlen Baum gehören, nicht verschont, so wird er auch dich nicht verschonen.

Erkenne die Güte Gottes und seine Strenge! Die Strenge gegen jene, die gefallen sind, Gottes Güte aber gegen dich, sofern du in seiner Güte bleibst; sonst wirst auch du herausgehauen werden.

Ebenso werden auch jene, wenn sie nicht am Unglauben festhalten, wieder eingepfropft werden; denn Gott hat die Macht, sie wieder einzupfropfen.

Wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum herausgehauen und gegen die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft wurdest, dann werden erst recht sie als die von Natur zugehörigen Zweige ihrem eigenen Ölbaum wieder eingepfropft werden.

Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlaßt, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben;

dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt: Der Retter wird aus Zion kommen, er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen.

Das ist der Bund, den ich ihnen gewähre, wenn ich ihre Sünden wegnehme.

Vom Evangelium her gesehen sind sie Feinde Gottes, und das um euretwillen; von ihrer Erwählung her gesehen sind sie von Gott geliebt, und das um der Väter willen.

Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt.

Und wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber infolge ihres Ungehorsams Erbarmen gefunden habt,

so sind sie infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden, damit jetzt auch sie Erbarmen finden.

Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen.

O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!

Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen?

Wer hat ihm etwas gegeben, so daß Gott ihm etwas zurückgeben müßte?

Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

In diesem dritten Gedankengang über die Bedeutung Israels in der Heilsgeschichte versucht Paulus, den Plan Gottes für sein Volk zu erläutern. Obwohl er das wahre Israel nur in dem kleinen Rest er-kennt, der sich durch die Anerkennung Jesu als Messias seinem Gott gegenüber als treu erwiesen hat, stellt sich der Apostel die Frage nach dem Schicksal derer, die diesen entscheidenden Schritt nicht getan haben. Ist es denkbar, dass Gott durch die Erwählung eines Volkes aus Juden und Heiden das historische Israel verworfen hat und seinem Schicksal überlässt? Natürlich hat der Herr „sein Volk“ nicht verlassen, betont Paulus voller Überzeugung von Anfang an. Dass Israel die Verkündigung des Heils abgelehnt hat, ist ein Geheimnis, das Paulus tiefe Schmerzen bereitet. Doch auch ange-sichts dieser hartnäckigen und unerklärlichen Ablehnung ist sich der Apostel sicher, dass es sich nicht um eine endgültige Einstellung handelt. Paulus sieht eine geheimnisvolle Verbundenheit zwischen dem Volk Israel und dem neuen Bund, die in einem noch unbekann-ten Augenblick der Heilsgeschichte offenbar werden wird. Der neue Bund ist mit dem ersten verbunden wie der eingepfropfte Zweig mit dem alten Stamm, in den er eingepfropft worden ist. Die Gläubigen des neuen Bundes dürfen jedoch nicht überheblich werden, sie sol-len vielmehr dankbar sein, dass sie zum Heil berufen wurden. Pau-lus schließt mit einem Hymnus auf die Tiefe der göttlichen Weisheit, die die Menschheitsgeschichte unaufhörlich lenkt. An die Römer schreibt er: „Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brü-der, sollt ihr dieses Geheimnis wissen: Verstocktheit liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben; dann wird ganz Israel gerettet werden“. Es handelt sich hier um eine prophetische Sichtweise der Geschichte, die eine einzigartige Nähe zwischen dem alten Israel und den Gläubigen in Christus offenbart. Von Letzteren wird in jedem Fall verlangt, die Gegenwart Gottes in der Menschheitsgeschichte zu erkennen und daher mit den Worten des Seligen Johannes XXIII. „die Zeichen der Zeit“ zu deuten. Sie sollen sich in der Menschheitsgeschichte engagieren, um sie zum Reich der Liebe und des Friedens hinzuführen. Die Juden bleiben das Volk der Verheißung, aus dem Jesus als Mensch hervorgegan-gen ist. Das in den Gesetzesbüchern und durch die Propheten of-fenbar gewordene Licht der Gegenwart Gottes ist der Ursprung Is-raels. Wir können sagen, dass Israel unser Ahnherr im Glauben ist und damit auch der Ahnherr des Volkes des Neuen Bundes, der von Jesus gestiftet wurde. Er ist der bedeutendste Spross Israels.


29/01/2013
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