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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 15,22-32

Das ist es auch, was mich immer wieder gehindert hat, zu euch zu kommen.

Jetzt aber habe ich in diesen Gegenden kein neues Arbeitsfeld mehr. Außerdem habe ich mich seit vielen Jahren danach gesehnt, zu euch zu kommen,

wenn ich einmal nach Spanien reise; auf dem Weg dorthin hoffe ich euch zu sehen und dann von euch für die Weiterreise ausgerüstet zu werden, nachdem ich mich einige Zeit an euch erfreut habe.

Doch jetzt gehe ich zuerst nach Jerusalem, um den Heiligen einen Dienst zu erweisen.

Denn Mazedonien und Achaia haben eine Sammlung beschlossen für die Armen unter den Heiligen in Jerusalem.

Sie haben das beschlossen, weil sie ihre Schuldner sind. Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil erhalten haben, so sind sie auch verpflichtet, ihnen mit irdischen Gütern zu dienen.

Wenn ich diese Aufgabe erfüllt und ihnen den Ertrag der Sammlung ordnungsgemäß übergeben habe, will ich euch besuchen und dann nach Spanien weiterreisen.

Ich weiß aber, wenn ich zu euch komme, werde ich mit der Fülle des Segens Christi kommen.

Ich bitte euch, meine Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn, und bei der Liebe des Geistes: Steht mir bei, und betet für mich zu Gott,

daß ich vor den Ungläubigen in Judäa gerettet werde, daß mein Dienst in Jerusalem von den Heiligen dankbar aufgenommen wird

und daß ich, wenn es Gottes Wille ist, voll Freude zu euch kommen kann, um mit euch eine Zeit der Ruhe zu verbringen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus möchte seine Mission auch über Rom hinaus bis nach Spanien ausdehnen, um gleichsam das andere Ende der Erde zu erreichen. Vielleicht ist Asien für uns das, was Spanien für Paulus war. In Asien ist das Christentum noch ein kleiner Same, während die Völker zahl-reich sind und in Erwartung leben. Die Dringlichkeit der Weitergabe des Evangeliums hat den Apostel wirklich verzehrt. Das Beispiel des Apostels stellt die Nachlässigkeit vieler christlicher Gemeinschaften von heute sehr infrage und rüttelt aus der Bequemlichkeit auf, die viele Jünger des Herrn überkommt. Die Entscheidung des Apostels, sich nicht auf ein einziges Territorium zu beschränken, weist darauf hin, dass er sich jeder Art von Selbstbezogenheit und Verschlossenheit widersetzen möchte. Er will jenen universalen Horizont annehmen, der dem Evangelium eigen ist. Jede christliche Gemeinschaft soll diese Hingabe des Paulus für die Weitergabe des Evangeliums bis an die Grenzen der Erde leben. Das bedeutet aber nicht, dass man die eige-ne Herkunft vergisst. Es ist nicht unbedeutend, was Paulus über die Hilfe schreibt, die er nach Jerusalem überbringen soll: Er spricht von einer „Schuld“ gegenüber dieser Stadt, die uns den Glauben geschenkt hat. Diese Schuld müssen wir in unserer Zeit noch dringlicher verspü-ren. Die Geste des Apostels ist ein Beispiel für die Kommunion unter den christlichen Gemeinschaften, die heute mehr denn je wiederbelebt werden muss.


09/02/2013
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