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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der erste Brief an die Korinther 3,10-23

Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein guter Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut.

Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus.

Ob aber jemand auf dem Grund mit Gold, Silber, kostbaren Steinen, mit Holz, Heu oder Stroh weiterbaut:

das Werk eines jeden wird offenbar werden; jener Tag wird es sichtbar machen, weil es im Feuer offenbart wird. Das Feuer wird prüfen, was das Werk eines jeden taugt.

Hält das stand, was er aufgebaut hat, so empfängt er Lohn.

Brennt es nieder, dann muß er den Verlust tragen. Er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durch Feuer hindurch.

Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben. Denn Gottes Tempel ist heilig, und der seid ihr.

Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden.

Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List.

Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig.

Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört euch;

Paulus, Apollos, Kephas, Welt, Leben, Tod, Gegenwart und Zukunft: alles gehört euch;

ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott.

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Paulus erinnert die Korinther daran, wie einzigartig und unwiederholbar die apostolische Grundlage ist, auf der die Gemeinde aufgebaut wurde. Diese Grundlage ist Jesus Christus. Paulus, der nicht auf dem Land, sondern im städtischen Umfeld aufgewachsen ist, verwendet das Bild vom Hausbau. Es weist direkt auf das von Jesus am Ende der Berg-predigt verwendete Bild hin: das Haus, das auf den Felsen des Wortes Gottes gebaut wird und das Sturm, Regen und Überschwemmungen standhält. Auf diese Grundlage baut jeder sein Leben auf, das persön-liche und das gemeinschaftliche. Das Material kann variieren. Denn es gibt viele Arten zu wachsen, wie es beispielsweise auch viele pastorale Methoden gibt. Aber nur wer in sich einen innerlichen Menschen oder eine Gemeinschaft gemäß dem Evangelium aufbaut, wird dem Feuer der Geschichte widerstehen können und nicht sofort wie Stroh verbrennen. Dabei handelt es sich nicht um ein beliebiges Bauwerk, sondern um den „Tempel Gottes“. Dieses Bauwerk gilt es, mit der wah-ren Weisheit aufzubauen, mit der des Evangeliums. Die Welt kennt diese Weisheit nicht und sie hört auch nicht auf, sie zu behindern und zu bekämpfen. Doch auch die Jünger lassen sich leicht von der Menta-lität der Welt anziehen, die in Wirklichkeit vielen illusorischen und fal-schen Götzen hörig ist. Paulus ermahnt die Korinther: „Keiner täusche sich selbst!“ Von allen wird eine demütige und verantwortungsbewuss-te Haltung gefordert. Aber demütig zu sein bedeutet nicht, sich abseits zu stellen und die eigene Faulheit zu pflegen. Im Gegenteil: Demut bedeutet, sich nicht seiner selbst zu rühmen, sondern sich nur des Herrn zu rühmen. Es bedeutet nicht, seinen eigenen Anteil zu erringen, sondern sich für den ganzen Leib Christi, die ganze Gemeinde verant-wortlich zu fühlen. Dem Jünger gehört alles, denn er gehört Christus.


20/02/2013
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