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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der erste Brief an die Korinther 5,6-13

Zu Unrecht rühmt ihr euch. Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?

Schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr neuer Teig seid. Ihr seid ja schon ungesäuertes Brot; denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden.

Laßt uns also das Fest nicht mit dem alten Sauerteig feiern, nicht mit dem Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit den ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.

Ich habe euch in meinem Brief ermahnt, daß ihr nichts mit Unzüchtigen zu schaffen haben sollt.

Gemeint waren damit nicht alle Unzüchtigen dieser Welt oder alle Habgierigen und Räuber und Götzendiener; sonst müßtet ihr ja aus der Welt auswandern.

In Wirklichkeit meinte ich damit: Habt nichts zu schaffen mit einem, der sich Bruder nennt und dennoch Unzucht treibt, habgierig ist, Götzen verehrt, lästert, trinkt oder raubt; mit einem solchen Menschen sollt ihr nicht einmal zusammen essen.

Ich will also nicht Außenstehende richten - ihr richtet ja auch nur solche, die zu euch gehören -,

die Außenstehenden wird Gott richten. Schafft den Übeltäter weg aus eurer Mitte!

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der Apostel mahnt die Mitglieder der Gemeinde, dem Evangelium treu zu sein. Sie sollen sich nicht vom „alten Sauerteig“ ihrer Instink-te durchsäuern lassen, die sie zu Stolz, Unabhängigkeit und zur Ei-genliebe drängen, sondern vom „neuen Sauerteig“ des Wortes Got-tes, der der Gemeinde neue Visionen und Kraft spendet, um sie um-zusetzen und so Hoffnung für die Welt zu sein. Dem Evangelium treu zu sein, bedeutet, es wörtlich in die Tat umzusetzen, wie es Franzis-kus von Assisi tat, der zu einem Gläubigen wurde, der durch das Evangelium geformt wurde. Das Leben der christlichen Gemein-schaft muss ein konkret gelebtes Evangelium zeigen. Es kommen einem die Worte des Evangeliums in den Sinn, die davon sprechen, dass die Jünger „Salz und Licht“ für die ganze Welt sein sollen. Wenn die Gemeinde den Geschmack der Geschwisterlichkeit verliert und nicht mehr die Fähigkeit besitzt, neue Wege für ein gerechtes Leben voller Liebe aufzuzeigen, wozu nützt sie dann? Sie bleibt dann wirklich nur eines der zahlreichen religiösen Produkte, die den Menschen unserer Zeit im großen globalen Supermarkt angeboten werden. Aber sie kann nicht mehr der Ort der Rettung sein. Nur die „Reinheit“ des Evangeliums rechtfertigt die Kirche und macht sie an-ziehend für die Armen und für all diejenigen, die ein Leben in Fülle suchen. Das Evangelium macht die Gemeinschaft sowie jeden Jün-ger gut und stark, um das Böse zu bekämpfen und zu besiegen. Der Apostel weiß genau, dass die Gemeinde keine Sekte von Guten und Starken ist und dass sie unbedingt Beziehungen zur Stadt, in der sie lebt, haben muss. „Gemeint waren damit nicht alle Unzüchtigen die-ser Welt oder alle Habgierigen und Räuber und Götzendiener; denn sonst müsstet ihr ja aus der Welt auswandern“ (5,10). In dieser Beo-bachtung klingt das Gleichnis des Evangeliums von der guten Saat und dem Unkraut an. Die Kirche und jeder Jünger müssen die Ge-duld des Gutsherrn haben. Anders ist es allerdings innerhalb der christlichen Gemeinde. Sie setzt sich zwar auch aus schwachen und sündigen Männern und Frauen zusammen, aber sie muss vor der Verderbtheit bewahrt werden, das heißt davor, dass ihre evangeli-umsgemäße Dimension geschwächt wird, vor dem Verfall der Ge-schwisterlichkeit und vor der Lauheit der Liebe zu den Armen. Diese vergifteten Samen müssen „aus eurer Mitte“ entfernt werden“, mahnt der Apostel mit väterlicher Autorität.


25/02/2013
Gedenken an die Armen


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