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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der erste Brief an die Korinther 14,26-40

Was soll also geschehen, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, trägt jeder etwas bei: einer einen Psalm, ein anderer eine Lehre, der dritte eine Offenbarung; einer redet in Zungen, und ein anderer deutet es. Alles geschehe so, daß es aufbaut.

Wenn man in Zungen reden will, so sollen es nur zwei tun, höchstens drei, und zwar einer nach dem andern; dann soll einer es auslegen.

Wenn aber niemand es auslegen kann, soll auch keiner vor der Gemeinde so reden. Er soll es für sich selber tun und vor Gott.

Auch zwei oder drei Propheten sollen zu Wort kommen; die anderen sollen urteilen.

Wenn aber noch einem andern Anwesenden eine Offenbarung zuteil wird, soll der erste schweigen;

einer nach dem andern könnt ihr alle prophetisch reden. So lernen alle etwas und alle werden ermutigt.

Die Äußerung prophetischer Eingebungen ist nämlich dem Willen der Propheten unterworfen.

Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens. Wie es in allen Gemeinden der Heiligen üblich ist,

sollen die Frauen in der Versammlung schweigen; es ist ihnen nicht gestattet zu reden. Sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz es fordert.

Wenn sie etwas wissen wollen, dann sollen sie zu Hause ihre Männer fragen; denn es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden.

Ist etwa das Gotteswort von euch ausgegangen? Ist es etwa nur zu euch gekommen?

Wenn einer meint, Prophet zu sein oder geisterfüllt, soll er in dem, was ich euch schreibe, ein Gebot des Herrn erkennen.

Wer das nicht anerkennt, wird nicht anerkannt.

Strebt also nach der Prophetengabe, meine Brüder, und hindert niemand daran, in Zungen zu reden.

Doch alles soll in Anstand und Ordnung geschehen.

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der Apostel fährt fort, Anweisungen darüber zu geben, wie man sich während der liturgischen Versammlungen verhalten soll. Dieses Behar-ren des Apostels zeigt seine bemerkenswerte Bedachtsamkeit gegen-über dem Ablauf des Gottesdienstes. Die Gottesdienste bilden in ge-wisser Weise ein Moment, in welchem die Gemeinde ihr erhabenstes Gesicht zeigt. Hiervon rührt seine Sorge darum, dass alles auf geord-nete Weise abläuft. Der Apostel beabsichtigt keineswegs die Freiheit einzuschränken, die aus den Geistesgaben hervorgeht. Er macht je-doch die Korinther auf die Ordnung in der Versammlung aufmerksam. Das rechtfertigt er damit, dass „Gott nicht ein Gott der Unordnung ist, sondern ein Gott des Friedens“. So unterstreicht er wieder einmal den Primat der Einheit in der Gemeinschaft und die „Ordnung“ im Leben der Schwestern und Brüder. In diesem Zusammenhang fühlt er sich verpflichtet, die Christen von Korinth aufzurufen, Propheten zu sein, also Zeugen, die klar und deutlich der Welt das Evangelium weiterge-ben. Dieser Aufruf ist auch in unserer Zeit von besonderer Wichtigkeit, denn wir sind alle – einzelne, Gruppen, Ethnien, Nationen – sehr ver-sucht, uns im eigenen, auch im religiösen Individualismus zu ver-schließen. Die Gemeinschaften der Jünger haben die Aufgabe, das eine Wort des Evangeliums, den Sauerteig der Einheit, auf der ganzen Welt weiterzugeben. Das Leben der Gemeinschaft bedeutet aber nicht, immer miteinander übereinzukommen. Der Apostel ruft dazu auf, alle Charismen zutage treten zu lassen, sie nicht zu unterdrücken, sie nicht zu behindern. Auch die Frage nach dem Verhalten der Frauen in der Versammlung (vermutlich bezieht sich Paulus auf die verheirateten Frauen) muss in dem Zusammenhang verstanden werden, wie es der Apostel bereits dargelegt hat, das heißt, dass die Frauen das Wort ergreifen sollen, aber nicht mit unbedecktem Kopf, da dies unschicklich wäre (1 Kor 11,5–12). Die folgenden Anweisungen (Verse 34–35) gel-ten zur Vermeidung einer öffentlichen Diskussion und empfehlen eine Haltung der klugen Vorsicht. Dem Apostel ist aber wohl bewusst, dass die charismatische Dimension zum Leben der Kirche dazugehört. Es kommt darauf an, dass alles der gemeinsamen Erbauung diene.


16/03/2013
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