Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Johannes 2,1-14

Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei.

Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen.

Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.

Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!

Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder faßte ungefähr hundert Liter.

Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand.

Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt, und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm.

Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wußte nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wußten es. Da ließ er den Bräutigam rufen

und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zuviel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.

So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

Danach zog er mit seiner Mutter, seinen Brüdern und seinen Jüngern nach Kafarnaum hinab. Dort blieben sie einige Zeit.

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.

Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostel, die ihre Netze verlassen hatten, um Menschenfischer zu werden (Lk 5,10), kehren zum Fischfang zurück. Als Jesus erscheint, ohne dass sie ihn erkennen, wiederholt sich die Szene des Anfangs. Auch dieses Mal haben sie die ganze Nacht umsonst gefischt. Sie ma-chen die Erfahrung einer Arbeit, die zu nichts führt, die Erfahrung von Gedanken, Sorgen und Aufregung ohne Ergebnis. Ohne das Licht des Evangeliums ist es schwierig, zu handeln und Frucht zu bringen. Doch mit Jesus, der sich nähert, beginnt ein neuer Tag. Er ist der Auferstan-dene, doch die Apostel haben das nicht bemerkt, sie haben ihn nicht erkannt. Auch wenn sie müde und verständlicherweise entmutigt sind, gehorchen sie ihm und werfen die Netze auf der anderen Seite aus. Vielleicht hören sie in dieser Stimme das Echo jener Stimme, die sie drei Jahre lang gehört hatten und die sie fasziniert hatte. Sie glauben nicht, dass sie noch sprechen kann. Instinktiv, aus einem guten Instinkt heraus, der aus der Gewohnheit kommt, auf das Evangelium zu hören, gehorchen sie und werfen die Netze aus. Der Fischfang ist überreich, ohne Maßen. In diesem Moment erkennen sie den Herrn. Die Wirkkraft des Evangeliums öffnet ihnen die Augen und das Herz. Vielleicht ver-stehen sie besser, was Jesus ihnen in der Vergangenheit gesagt hatte: „… getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen“ (Joh 15,5). Nur mit dem Herrn ist das Unmögliche möglich. Der Jünger der Liebe wird sich dessen bewusst. Er erkennt den Herrn und sagt es sofort Petrus, der voll Freude in den See springt, um den Herrn schwimmend zu errei-chen. An diesem Ufer erleben die Jünger aufs Neue die Kommunion mit dem Meister. Jesus hat bereits für sie die Feuerstelle vorbereitet und wartet auf den Fisch aus dem wundersamen Fischfang. Es ist das Festmahl des Auferstandenen mit den Seinen. Die Worte des Evange-listen erinnern an die Brotvermehrung und die Eucharistie. In der Tat ist die Feier der eucharistischen Liturgie der Ort, an dem sich die Ge-meinschaft der Jünger aufbaut, der Ort der Vermehrung der Liebe.


05/04/2013
Gebet an Ostern


Veranstaltungen der woche
NOV
27
Sonntag 27 November
Liturgie des Sonntags
NOV
28
Montag 28 November
Gedenken an die Armen
NOV
29
Dienstag 29 November
Gedenken an die Mutter des Herrn
NOV
30
Mittwoch 30 November
Gedenken an die Apostel
DEZ
1
Donnerstag 1 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
2
Freitag 2 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
3
Samstag 3 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags