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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an die Korinther 2,1-17

Ich entschloß mich also, nicht noch einmal zu euch zu kommen und euch zu betrüben.

Wenn ich euch nämlich betrübe, wer wird mich dann erfreuen? Etwa der, den ich selbst betrübt habe?

Und so schrieb ich, statt selber zu kommen, einen Brief, um nicht von denen betrübt zu werden, die mich erfreuen sollten; und ich bin sicher, daß meine Freude auch die Freude von euch allen ist.

Ich schrieb euch aus großer Bedrängnis und Herzensnot, unter vielen Tränen, nicht um euch zu betrüben, nein, um euch meine übergroße Liebe spüren zu lassen.

Wenn aber einer Betrübnis verursacht hat, hat er nicht mich betrübt, sondern mehr oder weniger - um nicht zu übertreiben - euch alle.

Die Strafe, die dem Schuldigen von der Mehrheit auferlegt wurde, soll genügen.

Jetzt sollt ihr lieber verzeihen und trösten, damit der Mann nicht von allzu großer Traurigkeit überwältigt wird.

Darum bitte ich euch, ihm gegenüber Liebe walten zu lassen.

Gerade deswegen habe ich euch ja auch geschrieben, weil ich wissen wollte, ob ihr wirklich in allen Stücken gehorsam seid.

Wem ihr aber verzeiht, dem verzeihe auch ich. Denn auch ich habe, wenn hier etwas zu verzeihen war, im Angesicht Christi um euretwillen verziehen,

damit wir nicht vom Satan überlistet werden; wir kennen seine Absichten nur zu gut.

Als ich dann nach Troas kam, um das Evangelium Christi zu verkünden, und mir der Herr eine Tür öffnete,

hatte mein Geist dennoch keine Ruhe, weil ich meinen Bruder Titus nicht fand. So nahm ich Abschied und reiste nach Mazedonien.

Dank sei Gott, der uns stets im Siegeszug Christi mitführt und durch uns den Duft der Erkenntnis Christi an allen Orten verbreitet.

Denn wir sind Christi Wohlgeruch für Gott unter denen, die gerettet werden, wie unter denen, die verlorengehen.

Den einen sind wir Todesgeruch, der Tod bringt; den anderen Lebensduft, der Leben verheißt. Wer aber ist dazu fähig?

Wir sind jedenfalls nicht wie die vielen anderen, die mit dem Wort Gottes ein Geschäft machen. Wir verkünden es aufrichtig und in Christus, von Gott her und vor Gott.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus hatte sich entschieden, nicht nach Korinth zu gehen, um die Gemeinde nicht zu betrüben. Ihre Traurigkeit hätte auch ihn traurig gemacht. Andererseits will Paulus auch nicht über seine Gemeinden herrschen, er will sie liebevoll wachsen lassen. Deshalb hatte er ihnen schon einen Brief „unter vielen Tränen“ geschrieben, der verlorengegangen ist. In ihm betonte er seine Betrübnis und seinen Kummer, jedoch „um euch meine übergroße Liebe spüren zu lassen“ (V. 4). Der Kummer, der ihm von denen bereitet wurde, die ihn persönlich beleidigt haben, ist immer noch da (vgl.?7,12). Der das tat, beleidigte in Wirklichkeit die ganze Gemeinde. Es war richtig, ihn zu bestrafen. Die Strafe, merkt Paulus an, soll nicht so hart sein. Die notwendige Zurechtweisung darf das Heil des Schuldigen nicht gefährden. Deshalb muss man Liebe und Vergebung auch gegenüber denen walten lassen, die Zwietracht gesät haben. Trotz der aufgetretenen Schwierigkeiten hört Paulus nicht auf, Gott zu danken, dass er ihm Anteil am Evangelium der Auferstehung geschenkt hat. Dieses Evangelium hat er unermüdlich an alle weitergegeben, besonders an die Heiden, und es ist zum „Duft Christi“ für die ganze Welt geworden. Paulus ist sich bewusst, dass die Weitergabe des Evangeliums die Grundlage des christlichen Lebens ist und dass das Evangelium für alle, die darauf hören, zu einer grundlegenden Entscheidung für das Leben oder für den Tod führt. Wer sich für das Evangelium entscheidet, wird selbst zum Duft Christi. Hieraus folgt die Verantwortung, niemandem das Wort des Lebens, das von Gott kommt, vorzuenthalten. Gestärkt durch das Evangelium wollen wir es freimütig und großzügig weitergeben, damit der Duft Christi alle erreicht.


08/04/2013
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