Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an die Korinther 7,1-16

Das sind die Verheißungen, die wir haben, liebe Brüder. Reinigen wir uns also von aller Unreinheit des Leibes und des Geistes, und streben wir in Gottesfurcht nach vollkommener Heiligung.

Gebt uns doch Raum in eurem Herzen! Niemand haben wir geschädigt, niemand zugrunde gerichtet, niemand übervorteilt.

Ich sage das nicht, um euch zu verurteilen; denn eben habe ich gesagt, daß ihr in unserem Herzen wohnt, verbunden mit uns zum Leben und zum Sterben.

Ich habe großes Vertrauen zu euch; ich bin sehr stolz auf euch. Trotz all unserer Not bin ich von Trost erfüllt und ströme über von Freude.

Als wir nach Mazedonien gekommen waren, fanden wir in unserer Schwachheit keine Ruhe. Überall bedrängten uns Schwierigkeiten: von außen Widerspruch und Anfeindung, im Innern Angst und Furcht.

Aber Gott, der die Niedergeschlagenen aufrichtet, hat auch uns aufgerichtet, und zwar durch die Ankunft des Titus -

nicht nur durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, den er bei euch erfahren hatte. Er erzählte uns von eurer Sehnsucht, eurer Klage, eurem Eifer für mich, so daß ich mich noch mehr freute.

Daß ich euch aber mit meinem Brief traurig gemacht habe, tut mir nicht leid. Wenn es mir auch eine Weile leid tat - ich sehe ja, daß dieser Brief euch, wenn auch nur für kurze Zeit, traurig gemacht hat -:

jetzt freue ich mich, nicht weil ihr traurig geworden seid, sondern weil die Traurigkeit euch zur Sinnesänderung geführt hat. Denn es war eine gottgewollte Traurigkeit; so ist euch durch uns kein Nachteil erwachsen.

Die gottgewollte Traurigkeit verursacht nämlich Sinnesänderung zum Heil, die nicht bereut zu werden braucht; die weltliche Traurigkeit aber führt zum Tod.

Wie groß war doch der Eifer, zu dem euch diese gottgewollte Traurigkeit geführt hat, wie aufrichtig eure Entschuldigung, euer Unwille, eure Furcht, eure Sehnsucht, wie wirksam eure Anstrengung und am Ende die Bestrafung! In jeder Hinsicht hat es sich gezeigt, daß ihr in dieser Sache unschuldig seid.

Wenn ich euch also geschrieben habe, so tat ich es nicht, um den zu treffen, der Unrecht getan hatte, auch nicht, um dem Recht zu verschaffen, der Unrecht erlitten hatte, sondern ich tat es, damit euer Eifer für uns sichtbar werde vor euch und vor Gott.

Deswegen sind wir jetzt getröstet. Wir wurden aber nicht nur getröstet, sondern darüber hinaus erfreut durch die Freude des Titus, dessen Geist neue Kraft gefunden hat durch euch alle.

Wenn ich euch vor ihm gerühmt hatte, so brauchte ich mich jetzt nicht zu schämen. Im Gegenteil, unser Lob vor Titus erwies sich als volle Wahrheit, wie auch alles Wahrheit ist, was wir euch verkündigt haben.

Er ist euch von Herzen zugetan, wenn er daran denkt, wie ihr euch alle gehorsam gezeigt und ihn mit Furcht und Zittern aufgenommen habt.

Ich freue mich, daß ich in jeder Hinsicht auf euch vertrauen kann.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Während Paulus die Christen von Korinth für ihren Glauben lobt, fordert er sie auf, ihm „in ihrem Herzen Raum zu geben“ (V. 2). Der Apostel weiß in seinem Gewissen: „Niemand haben wir geschädigt“, aber er ist sich auch bewusst, dass es nicht ausreicht, ein reines Gewissen zu haben. Vielmehr geht es darum, das Band der Liebe zwischen ihm und seinen Kindern sowie innerhalb der Gemeinde neu zu knüpfen. Sich mit der ei-genen Ruhe zufriedenzugeben bedeutet, nur sich selbst im Blick zu ha-ben. Um zur Geschwisterlichkeit, dem wahren Gut der Gemeinschaft zu gelangen, bedarf es einer Heilung der Beziehungen hin zur Liebe unter den Schwestern und Brüdern. Daher bittet der Apostel um „Raum“ im Herzen, also um die Liebe seiner Kinder. Hierbei denkt er nicht an die psychologische Ebene, die sicherlich ihre Bedeutung hat, sondern an Liebe im Sinne des Evangeliums. Paulus ist sich sehr wohl bewusst, dass der Brief, den er den Korinthern aus Herzensnot und unter vielen Tränen geschrieben hatte (2,4), sie betrübt hat. Doch es war nötig, sie zurechtzuweisen. Ohne diese Korrektur wären die nötigen Veränderun-gen nicht eingetreten. Paulus möchte, dass die Korinther den wahren Sinn der Zurechtweisung als ein Werk der Liebe verstehen. Seine Worte schienen hart zu sein und waren dies in gewisser Hinsicht, doch sie soll-ten künftig Früchte der Reue und der Umkehr hervorbringen. Wenn Pau-lus bei diesem Thema verweilt, dann hat das seinen Grund: Er weiß, dass in jeder Gemeinschaft das Wort Gottes so verkündet werden muss, dass es bis in die Tiefe hinabsteigt und gleich einem Schwert in uns ein-dringt, um das Gute vom Bösen zu scheiden. Ein solches Unterfangen wird nicht schmerzfrei bleiben und wird auch Traurigkeit hervorrufen. Aber es handelt sich um eine begrenzte Zeit, die zur Heilung führt, weil sie aus unserem Herzen all das verbannt, was an die Sünde gebunden ist. So können wir in der Liebe zu Gott und zu den Schwestern und Brü-dern wachsen. Für Paulus gab es keinen Zweifel daran, dass die Sen-dung seines Briefes von einem Bruder begleitet werden musste, in die-sem Fall von Titus, bei dem er bereits ein Loblied auf die Gemeinde von Korinth gesungen hatte. Die gastfreundliche Aufnahme, die ihm von der Gemeinde bereitet wurde und die nichts anderes war als der Gehorsam gegenüber dem Apostel, machte es dem Titus leichter, sein pastorales Werk durchzuführen, nämlich die Streitigkeiten beizulegen. Der Apostel stellt seine große pastorale Weisheit unter Beweis: Das Leben der Ge-meinschaft wächst nicht durch kalte Regeln, sondern auf der Grundlage einer starken Liebe, die zwar Zurechtweisung und Schmerz erforderlich macht, aber nur auf persönliche Beziehungen aufbaut. Ist die Liebe stark und widerstandsfähig, dann wird sie auch die Zurechtweisung annehmen. Am Ende führt sie zur Freude der Geschwisterlichkeit


16/04/2013
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri