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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an die Korinther 10,1-11

Ich, Paulus, der ja im persönlichen Umgang mit euch so unterwürfig, aus der Ferne aber so unerschrocken sein soll, ich ermahne euch angesichts der Freundlichkeit und Güte Christi

und bitte euch: Zwingt mich nicht, bei meinem Kommen so unerschrocken und fest aufzutreten, wie ich es gegen gewisse Leute zu tun gedenke, die meinen, wir verhalten uns wie Menschen dieser Welt.

Wir leben zwar in dieser Welt, kämpfen aber nicht mit den Waffen dieser Welt.

Die Waffen, die wir bei unserem Feldzug einsetzen, sind nicht irdisch, aber sie haben durch Gott die Macht, Festungen zu schleifen; mit ihnen reißen wir

alle hohen Gedankengebäude nieder, die sich gegen die Erkenntnis Gottes auftürmen. Wir nehmen alles Denken gefangen, so daß es Christus gehorcht;

wir sind entschlossen, alle Ungehorsamen zu strafen, sobald ihr wirklich gehorsam geworden seid.

Schaut auf das, was vor Augen liegt. Wenn jemand überzeugt ist, Christus zu gehören, dann soll er doch auch bedenken, daß nicht nur er, sondern auch wir Christus gehören.

Und wenn ich etwas mehr auf unsere Vollmacht poche, werde ich mich nicht zu scheuen brauchen. Der Herr hat sie mir allerdings verliehen, damit ich bei euch aufbaue, nicht damit ich niederreiße;

ich möchte nicht den Anschein erwecken, als wollte ich euch durch meine Briefe einschüchtern.

Ja, die Briefe, wird gesagt, die sind wuchtig und voll Kraft, aber sein persönliches Auftreten ist matt, und seine Worte sind armselig.

Wer so redet, der soll sich merken: Wie wir durch das geschriebene Wort aus der Ferne wirken, so können wir auch in eurer Gegenwart tatkräftig auftreten.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der hier beginnende Teil des Briefes, der vom 10. bis zum 13. Kapitel reicht, scheint einen eigenen Brief zu bilden. Er ist ebenfalls an die Korinther adressiert und wird in der Regel als „Tränenbrief“ bezeichnet. Der Apostel führt in diesem Abschnitt ausführlich die Verteidigung sei-nes apostolischen Amtes aus. Einige Christen der Gemeinde von Ko-rinth stellten sich zwar unter die Autorität des Paulus, werfen ihm aber ein widersprüchliches Verhalten vor: Während seiner Anwesenheit zeige er sich schwach, aus der Ferne jedoch stark. Außerdem sei er unstet und habe ein weltliches Auftreten („wie Menschen dieser Welt“). Tatsächlich hatte Paulus aber bereits in seinem ersten Brief geschrie-ben: „Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch“ (1 Kor 2,3). Es ist wahr, dass er „in“ der Welt und damit mit der Schwäche lebte. Allerdings lebte er sicherlich nicht „nach“ dem Fleisch, also gemäß den Gesetzen der Selbstliebe. Der einzige Maß-stab für sein Verhalten war die Leidenschaft für das Evangelium, das er bis an die Grenzen der Erde verkünden wollte. Diese Weitergabe des Evangeliums gleicht gewiss einem Kampf, den er jedoch nicht mit der Stärke äußerlicher Mittel, sondern mit der Macht der Predigt, mit apostolischem Eifer und der Hingabe seines Lebens kämpfte. Die Kraft, diesen Auftrag auszuführen, erhielt er allein von Gott. Nur aus diesem Grunde erreichte er viel. Ja, der Herr selbst kämpfte diesen Kampf durch das Übermaß seiner Liebe, die jede Überheblichkeit überwindet und die Gedanken und Herzen erobert und Christus unter-wirft. Der Apostel warnt die Gläubigen, die aus Hochmut von sich selbst behaupten, auf der Seite Christi zu stehen, während sie nur bei sich selbst sind. Er warnt auch vor jeglichem Eigenlob. Denn jeder Mensch neigt instinktiv dazu, von sich selbst ein gutes Urteil zu haben und sich vor Gott und den Menschen groß zu machen, sei sein Werk, das er vorzuweisen hat, auch noch so klein. Der Apostel dagegen un-terstreicht seine Sendung, das Evangelium zu verkünden, die falsche Lehre zu zerstören und den heiligen Bau der Kirche zu errichten. Den Brief an die Korinther, der durch die zuweilen vorwurfsvollen Töne manche Traurigkeit hervorgerufen hatte, war von ihm unter Tränen und für den Aufbau der Gemeinde geschrieben worden. Er wollte keine Angst einflößen, sondern zum Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes aufrufen, von dem jede Neugeburt abhängt.


20/04/2013
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