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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Die armenische Kirche gedenkt heute der während des Ersten Welt-krieges erlittenen Massaker, bei denen mehr als eine Million Armenier getötet wurden.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an die Korinther 11,16-33

Noch einmal sage ich: Keiner soll mich für einen Narren halten. Tut ihr es aber doch, dann laßt mich auch als Narren gewähren, damit auch ich ein wenig prahlen kann.

Was ich hier sage, sage ich nicht im Sinn des Herrn, sondern sozusagen als Narr im falschen Stolz des Prahlers.

Da viele Menschen im Sinn dieser Welt prahlen, will auch ich einmal prahlen.

Ihr laßt euch die Narren ja gern gefallen, ihr klugen Leute.

Denn ihr nehmt es hin, wenn euch jemand versklavt, ausbeutet und in seine Gewalt bringt, wenn jemand anmaßend auftritt und euch ins Gesicht schlägt.

Zu meiner Schande muß ich gestehen: Dazu bin ich allerdings zu schwach gewesen. Womit aber jemand prahlt - ich rede jetzt als Narr -, damit kann auch ich prahlen.

Sie sind Hebräer - ich auch. Sie sind Israeliten - ich auch. Sie sind Nachkommen Abrahams - ich auch.

Sie sind Diener Christi - jetzt rede ich ganz unvernünftig -, ich noch mehr: Ich ertrug mehr Mühsal, war häufiger im Gefängnis, wurde mehr geschlagen, war oft in Todesgefahr.

Fünfmal erhielt ich von Juden die neununddreißig Hiebe;

dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt, dreimal erlitt ich Schiffbruch, eine Nacht und einen Tag trieb ich auf hoher See.

Ich war oft auf Reisen, gefährdet durch Flüsse, gefährdet durch Räuber, gefährdet durch das eigene Volk, gefährdet durch Heiden, gefährdet in der Stadt, gefährdet in der Wüste, gefährdet auf dem Meer, gefährdet durch falsche Brüder.

Ich erduldete Mühsal und Plage, durchwachte viele Nächte, ertrug Hunger und Durst, häufiges Fasten, Kälte und Blöße.

Um von allem andern zu schweigen, weise ich noch auf den täglichen Andrang zu mir und die Sorge für alle Gemeinden hin.

Wer leidet unter seiner Schwachheit, ohne daß ich mit ihm leide? Wer kommt zu Fall, ohne daß ich von Sorge verzehrt werde?

Wenn schon geprahlt sein muß, will ich mit meiner Schwachheit prahlen.

Gott, der Vater Jesu, des Herrn, er, der gepriesen ist in Ewigkeit, weiß, daß ich nicht lüge.

In Damaskus ließ der Statthalter des Königs Aretas die Stadt der Damaszener bewachen, um mich festzunehmen.

Aber durch ein Fenster wurde ich in einem Korb die Stadtmauer hinuntergelassen, und so entkam ich ihm.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus misstraut seinen Gegnern, jenen Judenchristen, die seine Auto-rität in der Gemeinde von Korinth zersetzten. Sie priesen ihre jüdische Reinheit an und damit ihre Überlegenheit gegenüber der Predigt des Apostels. Dabei zeigt Paulus keine Scheu, sich angesichts dieser Gegner zu rühmen, die ihre eigene Weisheit loben und damit die Ge-meinde zugrunde richten. Der Apostel weiß, dass er eine Rede zur Selbstverteidigung führt, die zweideutig erscheinen könnte. Denn der Selbstruhm ist immer eine Art der Selbstüberhebung und bringt einen Geltungsdrang zum Ausdruck, mit dem man sich gegen andere durch-setzen möchte. Der Stolz führt oft dazu, dass man ein zu gutes Bild von sich selbst hat. Deshalb sagt er, dass er als „Narr“ sprechen möch-te, damit die Korinther seine Selbstverteidigung akzeptieren, mit der er das von ihm verkündete Evangelium verteidigt und nicht sich selbst. Das Prahlen des Paulus verdeutlicht einerseits seine Schwäche, ande-rerseits seine Kraft im Herrn. Paulus ist den Gegnern, die sich als „Überapostel“ bezeichnen, nicht unterlegen. Auch er ist jüdischer Her-kunft und gehört zum Volk Israel, auch er ist ein Sohn Abrahams und glaubt an die messianische Verheißung. Er ist stolz, Jude zu sein und Schüler eines der größten Rabbiner seiner Zeit: Gamaliel. Er hat also Grund, sich seiner Herkunft zu rühmen, umso mehr aber der Zugehö-rigkeit zu Christus. Der Apostel schreibt der Gemeinde, dass er im Vergleich zu seinen Gegnern auf überlegene Weise Diener Christi ist. Bereits bezüglich der anderen Apostel hatte er ihnen mitgeteilt: „Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht“ (1 Kor 15,10). Nun kann er dies mit noch größerer Kraft gegenüber den falschen Propheten beteuern, die leider die Korinther unterdrückten, zu denen er sagt: „Denn ihr nehmt es hin, wenn euch jemand versklavt, ausbeutet und in seine Gewalt bringt, wenn jemand anmaßend auftritt und euch ins Gesicht schlägt“ (V. 20). Darauf zählt der Apostel außergewöhnlich eindringlich all seine Leiden auf, die er für die Verkündigung des ihm offenbarten Evangeliums auf sich genommen hat. Der Anspruch, den er hier deut-lich macht, soll nicht dem Selbstruhm dienen. Vielmehr will er sein vä-terliches Verhältnis zur Gemeinde neu bestärken, das verloren zu ge-hen droht. Wieder zeigt sich die leidenschaftliche Liebe des Paulus zur Gemeinde von Korinth. Um die Gemeinde zu retten, nimmt er auch das Risiko in Kauf, überheblich, parteiisch oder anmaßend zu wirken. Die lange Auflistung der ertragenen Gefahren steht im Gegensatz zur Leichtfertigkeit der Korinther wie zu unserer eigenen Widerspenstigkeit, uns für das Evangelium auszugeben, vor allem, wenn damit Verzicht und Leiden verbunden sind. Doch in all den aufgezählten Schmerzen und Schwierigkeiten erinnert der Apostel sich selbst, die Korinther und genauso uns daran, dass der Herr ihm immer beistand und ihm zur Hilfe kam. Nur deshalb kann er sagen: „Wenn schon geprahlt sein muss, will ich mit meiner Schwachheit prahlen“ (V. 30). An diesem Be-wusstsein erkennt man den wahren Apostel und Diener Christi. Der Ruhm des Apostels, ja der Ruhm eines jeden von uns, ist unsere Schwäche, denn in ihr erweisen sich die Gnade und die Kraft des Herrn.


24/04/2013
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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