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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Fest des Hl. Markus. Mit Barnabas und Paulus und später mit Petrus bezeugte und predigte er das Evangelium; er ist der Verfasser des ersten schriftlichen Evangeliums.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn wir mit ihm sterben,
werden wir mit ihm leben,
wenn wir mit ihm ausharren,
werden wir mit ihm herrschen.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 16,15-20

Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!

Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;

wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.

Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.

Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.]

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn wir mit ihm sterben,
werden wir mit ihm leben,
wenn wir mit ihm ausharren,
werden wir mit ihm herrschen.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Im Osten wie im Westen begehen die Kirchen heute gemeinsam das Gedenken an den Evangelisten Markus, einen Vetter des Barnabas. Wie Lukas berichtet, versammelte sich in seinem Haus die Urgemein-de zum Gebet (Apg 12,12). Einige sehen Markus im jungen Mann, der bei der Verhaftung Jesu nackt davonlief. Ungefähr im Jahr 44 begleite-te er Paulus und Barnabas nach Zypern und Pamphylien auf der ersten Missionsreise des Apostels. Dann traf er den Apostel in Rom wieder und begleitete ihn während seiner Gefangenschaft. Schließlich schloss er sich Petrus an, der ihn in seinem ersten Brief als „mein Sohn“ be-zeichnet, sodass er in der Überlieferung als sein Sprachrohr angese-hen wird. Auf Bitte der Christen Roms schrieb er die Predigt des Petrus nieder und sammelte mit Sorgfalt die gesamten durch Petrus überlie-ferten Worte und Taten Jesu. Auf diese Weise verfasste er das erste Evangelium. Das Gedenken an den Evangelisten ist in besonderer Weise mit Alexandria verbunden, da er die Kirche dieser Stadt gründe-te und dort das Martyrium erlitt. Auf diese Weise erfüllte er jenen mis-sionarischen Eifer mit Leben, den er in den Abschlussworten seines Evangeliums festgehalten hat. In wenigen Zeilen fasst er den Kern der christlichen Botschaft zusammen, die die Jünger bis an die Enden der Erde verkünden sollen. In der koptischen Liturgie der Kirche Ägyptens wird Markus als „der Zeuge für das Leid des eingeborenen Sohnes“ bezeichnet. In seinem Evangelium lenkt Markus den Blick auf das Ge-heimnis des „leidenden Gottesknechtes“, in dem die Herrlichkeit des Menschensohnes verborgen ist. Nicht zufällig ist der römische Haupt-mann der erste, der sich beim Tod Jesu zum christlichen Glauben be-kehrte. Als er diesen Gerechten sterben sah, sagte er: „Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn“ (Mk 15,39). Heute könnte der günsti-ge Moment gekommen sein, mit der vollständigen Lektüre des Mar-kusevangeliums zu beginnen, um das Herz dieses Jüngers zu begrei-fen und seine Leidenschaft nachzuahmen.


25/04/2013
Gedenken an die Apostel


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