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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die heilige Katharina von Siena (1347–1380). Sie arbei-tete für den Frieden, die Einheit der Christen und die Armen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an die Korinther 13,1-13

Das ist das dritte Mal, daß ich zu euch komme. Durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen wird jede Sache entschieden.

Denen, die sich früher verfehlt haben, und allen übrigen sage ich jetzt aus der Ferne dasselbe, was ich schon bei meinem zweiten Aufenthalt angekündigt habe: Wenn ich komme, werde ich keine Nachsicht mehr üben.

Denn ihr verlangt einen Beweis dafür, daß durch mich Christus spricht, der nicht in seiner Schwachheit, sondern in seiner Kraft unter euch wirkt.

Zwar wurde er in seiner Schwachheit gekreuzigt, aber er lebt aus Gottes Kraft. Auch wir sind schwach in ihm, aber wir werden zusammen mit ihm vor euren Augen aus Gottes Kraft leben.

Fragt euch selbst, ob ihr im Glauben seid, prüft euch selbst! Erfahrt ihr nicht an euch selbst, daß Christus Jesus in euch ist? Sonst hättet ihr ja (als Gläubige) schon versagt.

Ich hoffe aber, ihr werdet erkennen, daß wir nicht versagt haben.

Doch flehen wir zu Gott, daß ihr nichts Böses tut, nicht, damit wir gerechtfertigt erscheinen, sondern nur, damit ihr das Gute tut, wir aber wie Versager dastehen.

Denn wir können unsere Kraft nicht gegen die Wahrheit einsetzen, nur für die Wahrheit.

So ist es uns eine Freude, wenn wir schwach dastehen, ihr aber euch als stark erweist. Das ist es, was wir erflehen: eure vollständige Erneuerung.

Deswegen schreibe ich das alles aus der Ferne, um nicht, wenn ich zu euch komme, Strenge gebrauchen zu müssen kraft der Vollmacht, die der Herr mir zum Aufbauen, nicht zum Niederreißen gegeben hat.

Im übrigen, liebe Brüder, freut euch, kehrt zur Ordnung zurück, laßt euch ermahnen, seid eines Sinnes, und lebt in Frieden! Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.

Grüßt einander mit dem heiligen Kuß! Es grüßen euch alle Heiligen.

Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus beendet seinen Brief mit herzlichen Worten und kündigt da-bei noch einmal seinen dritten Besuch an. In Erinnerung an einen Text aus dem Deuteronomium über den Wert von Zeugen bei wich-tigeren Entscheidungen unterstreicht er die Bedeutung dieses Be-suches, der dazu dient, das von ihm verkündete Evangelium wieder neu als Grundlage des persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens zu bestätigen. Dabei ruft Paulus einen der tragenden Pfeiler des christlichen Lebens ins Gedächtnis: Der Apostel und derjenige, der die Berufung zu seiner Nachfolge erhält, spricht im Namen Christi. Wenig zählt dabei seine Schwäche, ja selbst seine menschlichen Qualitäten spielen keine Rolle. Was ihn stark macht, ist sein Eins-werden mit Christus und seine Sendung durch Christus. Die Kraft Christi erweist sich nicht in menschlichen Vorzügen der Jünger, sondern allein in der Schwachheit, die Christi grenzenlose Liebe anzunehmen weiß. Diese „schwache Kraft“ erhält die christliche Gemeinde am Leben, baut sie auf und macht sie mächtig gegen die Kräfte des Bösen in dieser Welt. Wir alle sind schwach, doch in uns erweist sich Tag für Tag die Macht Gottes, der das Leben schenkt. Vielleicht hatten die Korinther diese grundlegende Wahrheit des christlichen Lebens vergessen und vertrauten stattdessen denen, die ihre eigene Kraft in den Mittelpunkt stellten. So sehr waren sie von ihren internen Problemen und Konflikten eingenommen, dass ihnen die Anwesenheit Christi inmitten der Gemeinde nicht mehr bewusst war. In jedem Fall will der Apostel die Gemeinde nicht be-suchen, um interne Probleme zu lösen und um deswegen Strenge walten zu lassen. Er wünscht sich, dass sich die Korinther vor sei-nem Besuch für das Evangelium entscheiden. Deshalb fordert er sie auf, entsprechend der Wahrheit zu handeln, unerschütterlich und stark zu sein und untereinander Friede und Liebe herrschen zu las-sen. Die Worte des Apostels sind voller Umsicht und Liebe, bewei-sen jedoch gleichzeitig die starke Überzeugung des Apostels, der sich nicht scheut, seine Gemeinde zur Entscheidung für das Evan-gelium und für den Herrn aufzufordern. Mit folgenden Worten schließt er seinen zweiten Brief an die Korinther: „Freut euch, kehrt zur Ordnung zurück, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes und lebt in Frieden! Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein“ (V. 11). Seine Worte gelten auch uns, damit wir sie als einen Aufruf annehmen, in gegenseitiger Liebe zu leben. Dankbar sollen wir uns der Kraft bewusst werden, die Gott in unserer Schwachheit offenbart hat, damit wir die Gemeinschaft aufbauen und das Evangelium bis an die äußersten Grenzen der Erde weiter-geben.


29/04/2013
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