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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Philipper 2,1-8

Wenn es also Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen,

dann macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig,

daß ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst.

Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.

Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:

Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,

sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen;

er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus fordert die Christen von Philippi auf, in der Liebe zu leben. Doch das ist nur möglich, wenn sie von Demut und nicht von Prahlerei erfüllt sind und wenn sie nicht zuerst das eigene, sondern das Interes-se der anderen suchen. Hier berührt der Apostel einen zentralen Punkt seiner Forderungen an die Philipper: Einheit und Heiligkeit sind nur erreichbar, wenn wir alle unseren Blick auf Jesus richten und „so ge-sinnt sind, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht“. Der Christ gleicht sein Herz den Gefühlen Jesu und seine Gedanken dem Denken Jesu an. Der Jünger ahmt in allem den Meister nach, indem er in sei-nem ganzen Leben ihm nachfolgt und auf ihn hört. Wir wissen, dass das Leben Jesu von der Kenosis, also der Entäußerung, geprägt war. Er war Gott gleich, erniedrigte sich und wurde wie ein Sklave. Er wich dem Tod, dem Tod am Kreuz nicht aus, weil er seiner Entscheidung für die Liebe treu bleiben wollte. Auf diese Weise wollte er die Welt retten. Seine Erniedrigung zum Sklaven war keine Entscheidung für eine fal-sche Unterwürfigkeit, sondern die Konsequenz einer grenzenlosen Liebe zu den Menschen. Aufgrund dieser Liebe hat Gott Jesus erhöht und ihn somit von den Fesseln des Todes befreit. Im Namen Jesu kön-nen alle das Heil finden. Paulus ruft die Christen von Philippi dazu auf, weiter im Gehorsam gegenüber dem Evangelium zu leben, denn da-durch haben sie zahlreiche Früchte hervorgebracht. Dann fordert er sie auf, nicht zu murren, um „Kinder Gottes ohne Makel mitten in einer verdorbenen und verwirrten Generation“ zu sein. Die Gemeinde soll wie „Lichter in der Welt“ leuchten und „am Wort des Lebens festhalten“. Paulus weiß genau, dass die christliche Gemeinde auch in der Be-drängnis Bestand hat, weil sie sich auf das Evangelium stützt. Wenn die Christen das Evangelium zur dauerhaften Grundlage ihres Lebens machen, ist sich Paulus sicher, nicht vergeblich zu laufen. Das bezieht er auch auf sich, da er immer versucht hat, dem Herrn zu folgen. In diesem Sinn ruft er zum täglichen Gehorsam gegenüber dem Evange-lium auf, um von der Knechtschaft der Ichbezogenheit befreit zu wer-den. Die Jünger und alle christlichen Gemeinschaften sollen das Wort Gottes aufmerksam aufnehmen, das der Herr jeden Tag aussendet. Sie sollen darauf hören, es betrachten, im Herzen bewahren und über-all weitergeben. Diese Freude lebt der Apostel und möchte sie an die Christen von Philippi und auch an uns weitergeben, die wir die Jünger der letzten Stunde sind.


04/05/2013
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