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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die Jungfrau Maria, die in Argentinien als „Unsere Frau von Luján“ verehrt wird.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Kolosser 1,1-2

Paulus, durch den Willen Gottes Apostel Christi Jesu, und der Bruder Timotheus

an die heiligen Brüder in Kolossä, die an Christus glauben. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus stellt sich den Kolossern als Apostel und somit als ein von Christus Gesandter vor, der das Evangelium verkünden soll. Darin liegt seine Vollmacht und sogar die Pflicht, in das Leben der Gemeinde ein-zugreifen. Zudem ist Paulus in seinem Dienst nicht allein, sondern wird von Timotheus begleitet, als wollte er verdeutlichen, dass die Jünger „jeweils zwei zusammen“ ausgesandt wurden. Gregor der Große kommentiert diese Entscheidung Jesu folgendermaßen: „Er sandte sie zu zweit aus, damit ihre erste Verkündigung das Zeugnis der gegensei-tigen Liebe sei“. Die Sendung zur Verkündigung des Evangeliums ist nie das Werk eines Einzelnen, vielmehr erfordert sie immer eine Ge-schwisterlichkeit, aus der sie entspringt und in die sie einmündet. Denn das Evangelium geht aus der Gemeinschaft hervor und schafft die Gemeinschaft der Brüder und Schwestern. Deshalb nennt Paulus Ti-motheus einen „Bruder“. Gleichzeitig sind auch die Adressaten des Briefes „Brüder“, so schreibt er: „an die heiligen Brüder in Kolossä, die an Christus glauben“. Die Geschichte des Christentums ist von Anfang an eine Geschichte der Geschwisterlichkeit, also eine Geschichte von Männern und Frauen, die von Gott aus allen Orten und Ständen beru-fen wurden, um eine Familie zu bilden. Dies ist möglich, weil wir in Christus verbunden sind, weil wir teilhaben am einen Evangelium. Das geschwisterliche Leben der Christen hat seinen Ursprung und sein Fundament darin, dass Gott der Vater ist und alle mit Jesus vereint werden, der „der Erstgeborene von vielen Brüdern“ (Röm 8,29) ist. Diese besondere Familie überwindet alle Distanzen und vereint die Menschen unabhängig von persönlichen Schicksalen der Einzelnen, ihrer Geschichte, Bildung und Lebensumständen. Auch wenn Paulus sich seines Apostelamtes und seiner väterlichen Verantwortung für die Kolosser bewusst ist (vgl. 1 Kor 4,15), stellt er sich nicht über die Ge-meinde, sondern sieht sich als Bruder unter Brüdern. Wie alle Gläubi-gen weiß auch Paulus genau, dass er zunächst einmal ein Jünger ist. Das Jüngersein macht die Gläubigen „heilig“ und führt sie somit heraus aus einem Schicksal der Einsamkeit und des Todes. Es macht sie treu und schenkt ihnen dadurch die Fähigkeit, in der Liebe Jesu auszuhar-ren. Der Apostel grüßt diese Heiligen, indem er ihnen Gnade und Frie-den wünscht und für sie den Segen Gottes erbittet.


08/05/2013
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