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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Pfingstvigil


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird,
kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Kolosser 2,16-23

Darum soll euch niemand verurteilen wegen Speise und Trank oder wegen eines Festes, ob Neumond oder Sabbat.

Das alles ist nur ein Schatten von dem, was kommen wird, die Wirklichkeit aber ist Christus.

Niemand soll euch verachten, der sich in scheinbarer Demut auf die Verehrung beruft, die er den Engeln erweist, der mit Visionen prahlt und sich ohne Grund nach weltlicher Art wichtig macht.

Er hält sich nicht an das Haupt, von dem aus der ganze Leib durch Gelenke und Bänder versorgt und zusammengehalten wird und durch Gottes Wirken wächst.

Wenn ihr mit Christus gestorben seid und euch von den Elementen der Welt losgesagt habt, warum laßt ihr euch dann, als würdet ihr noch in der Welt leben, vorschreiben:

Berühre das nicht, iß nicht davon, faß das nicht an!

Das alles wird verbraucht und dadurch vernichtet. Menschliche Satzungen und Lehren sind es.

Man sagt zwar, in ihnen liege Weisheit, es sei ein besonderer Kult, ein Zeichen von Demut, seinen Körper zu kasteien. Doch es bringt keine Ehre ein, sondern befriedigt nur die irdische Eitelkeit.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf mir,
er hat mich gesandt,
damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel warnt die Kolosser noch einmal davor, sich von falschen Lehren verführen zu lassen, die in die Gemeinde einsickern und sie so vom Evangelium entfremden, das sie empfangen haben. Er ermahnt sie, sich nicht von den hochmütigen Urteilen einschüchtern zu lassen, die die falschen Lehrer gegen diejenigen aussprechen, die nicht auf sie hören. Paulus erwähnt einige Praktiken dieser falschen Lehre, wie das Einhalten ritueller Vorschriften wahrscheinlich aus der jüdischen Tradition. Wer sich an sie hält, so sagt er deutlich, hat die volle Herrschaft Christi über das eigene Leben noch nicht angenommen, denn Jesus allein ist der Retter, „die Wirklichkeit aber ist Christus“. Diese Wirklichkeit umschreibt er mit dem Wort Leib und meint damit die Kirche als Ort, an dem das Heil durch die Gegenwart des Herrn schon geschenkt wurde. Die falschen Lehrer ermutigten wahrscheinlich dazu, Demut zu üben, worunter sie die Unterwerfung unter kosmische Mächte verstanden, die sie mit Engeln gleichsetzten. Wer sich jedoch anderen Mächten oder Gewalten, und seien es auch die eigenen Gewohnheiten oder Sicherheiten, und nicht Christus unterwirft, der entfernt sich vom Heil. Denn Jesus ist das „Haupt“ des Leibes, der die Kirche ist. Er hält die Glieder des Leibes in Einheit zusammen. Alles, was die Einheit des Leibes beeinträchtigt, führt dazu, dass man sich von Christus entfernt. Daher gibt es keinen Unterschied zwischen der Verbundenheit mit Jesus und mit der Gemeinde. Man kann sich nicht mit dem Haupt verbunden fühlen, wenn die Verbundenheit mit dem Leib fehlt. Der Apostel zeigt die Nichtigkeit der Philosophie dieser Pseudolehrer auf. Sie gleicht äußerlich ganz der Weisheit und ähnelt einer authentischen Religion mit Riten und Kasteiungen, die beeindrucken und Ernsthaftigkeit vortäuschen, in Wirklichkeit aber von den Brüdern und Schwestern und somit auch von Christus entfernen. Um das Heil zu erlangen, fordern die falschen Lehrer Kasteiungen des Körpers, die jedoch den Körper überbewerten und so den Stolz vermehren. Ihre Verbote und Verzichte haben eine entgegengesetzte Wirkung, denn sie führen nicht zum Tod des alten Menschen, sondern zu hartnäckigem Stolz. Diese rituellen Praktiken machen den Menschen nicht bereit, auf das Evangelium zu hören. Vielmehr wird er verschlossen und eitel, sodass das Ich aufgebläht wird und sich von der Gemeinschaft abwendet. Paulus stellt die Falschheit dieser Lehre bloß, die nur an sich denkt und für sich lebt. Die Taufe hingegen befreit den Gläubigen vom alten Menschen und von aller Angst, sie nimmt ihn in das Geheimnis des Todes und der Auferstehung Christi hinein. Dem Jünger genügt nur der Meister, nunmehr gehört er allein ihm. Zur Gemeinde und zur Kirche zu gehören bedeutet, dass der Gläubige von den Mächten dieser Welt befreit wurde und unter dem Einfluss des Auferstandenen steht.


18/05/2013


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