Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Kolosser 3,5-11

Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die ein Götzendienst ist.

All das zieht den Zorn Gottes nach sich.

Früher seid auch ihr darin gefangen gewesen und habt euer Leben davon beherrschen lassen.

Jetzt aber sollt ihr das alles ablegen: Zorn, Wut und Bosheit; auch Lästerungen und Zoten sollen nicht mehr über eure Lippen kommen.

Belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Taten abgelegt

und seid zu einem neuen Menschen geworden, der nach dem Bild seines Schöpfers erneuert wird, um ihn zu erkennen.

Wo das geschieht, gibt es nicht mehr Griechen oder Juden, Beschnittene oder Unbeschnittene, Fremde, Skythen, Sklaven oder Freie, sondern Christus ist alles und in allen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zum neuen Menschen gewordene Jünger lebt bereits in der Welt, die mit dem Auferstandenen begonnen hat. Doch wehe, wenn er sich einbildet, frei von Verlockungen der Sünde zu sein, die nach dem Buch Genesis an der Tür des Herzens lauert. Der zu einer neuen Schöpfung gewordene Jünger muss sich entsprechend verhalten. Darum fordert Paulus die Kolosser auf zu töten, „was irdisch an euch ist“. Damit sind Instinkte gemeint, die zu einem Leben führen, das nur der eigenen Zufriedenheit dient. Paulus zählt einige davon auf, angefangen von unsittlichem Verhalten bis hin zur Habsucht, die als Götzendienst be-zeichnet wird. Der unstillbare Drang nach eigenem Besitz nimmt die Energien des Menschen dermaßen in Anspruch, dass er sein Herz beherrscht. Das Leben als Jünger macht einen Kampf gegen die Sün-de und das Bemühen um Beherrschung der eigenen Instinkte erforder-lich. Es handelt sich um einen wahren Kampf zur Beseitigung des ei-genen Stolzes, damit die Liebe wächst. Auf diese Weise schaffen die Gemeindeglieder eine echte Kommunion der Liebe. Wer sich im Leben jedoch selbst in den Mittelpunkt stellt, bleibt unter dem Zorn Gottes und verfällt seinem Urteil. Denn Gott lässt nicht zu, dass das Böse den Menschen gefährdet und von seiner Berufung abbringt. Deshalb erin-nert der Apostel die Kolosser an ihre heidnische Vergangenheit, damit sie die Gnade verstehen, die sie beim Eintritt in die Jüngergemein-schaft empfangen haben. Er ruft sie auch auf, schlechtes Verhalten abzulegen, wie man ein Kleidungsstück auszieht. Dann erwähnt er verschiedene Laster: „Zorn, Wut und Bosheit; auch Lästerungen und Zoten“. Sie sind Folge eines zügellosen Sprechens und vergiften die Beziehungen in der Gemeinde. Danach erinnert er noch einmal an die Taufe, in der der Gläubige Christus als Gewand angelegt hat (Gal, 3,27; Röm 13,14) und zu ihm gehört, sodass er sagen kann, „nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“ (Gal 2,20). Diese Zugehö-rigkeit macht die Erneuerung des Herzens erforderlich, damit der Jün-ger Christus, dem Ebenbild Gottes (Kol 1,15), immer ähnlicher wird. Der neue Mensch kennt keine Trennungen nach Kultur, Herkunft oder sozialem Stand, wie Paulus an die Galater schreibt: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus Jesus (als Gewand) ange-legt. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid ‚einer‘ in Christus Jesus“ (3,27 f). Das Leben in Christus macht die Trennungen unbedeutend, denn das Verbindende ist viel stärker als das Trennende.


21/05/2013
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
NOV
27
Sonntag 27 November
Liturgie des Sonntags
NOV
28
Montag 28 November
Gedenken an die Armen
NOV
29
Dienstag 29 November
Gedenken an die Mutter des Herrn
NOV
30
Mittwoch 30 November
Gedenken an die Apostel
DEZ
1
Donnerstag 1 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
2
Freitag 2 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
3
Samstag 3 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags