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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Kolosser 3,12-17

Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!

Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!

Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.

In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!

Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. Belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade.

Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel bezeichnet die Christen als von Gott geliebt und als seine auserwählten Heiligen. Die Liebe Gottes hat die Gläubigen hervorge-bracht, sie wurden auserwählt, um ihm zu gehören und sich als gelieb-te Kinder an seiner Freundschaft zu erfreuen. Wenn Christus, das Ebenbild Gottes, ganz zum Lebensinhalt des Gläubigen geworden ist, muss sich dieser das Verhalten Christi zu eigen machen und ihm im-mer ähnlicher werden. Die fünf Tugenden am Anfang dieses Abschnit-tes erinnern nicht zufällig an das Verhalten Gottes und Christi gegen-über Israel. Der Apostel betont zwei Haltungen: sich gegenseitig ertra-gen und einander vergeben. Die Liebe erträgt und vergibt, weil ihr Ziel die Kommunion unter den Schwestern und Brüdern und die Einheit der Gemeinde ist. Für den Apostel ist diese Liebe, die Agape, mehr als eine Tugend, sie ist die Liebe Gottes, die in das Herz des Gläubigen ausgegossen wird. Paulus gebraucht das Bild der Kleidung und bittet die Christen, die zuvor genannten Tugenden mit der Liebe Gottes wie mit einem Mantel zu umhüllen. Die Liebe ist das vollkommene Band und damit das Verbindende, das alle Tugenden zusammenhält und die Gemeinschaft der Schwestern und Brüder fest und dauerhaft macht. Die Agape ist die Quelle aller Tugenden und das Ziel, zu dem alle hin-führen, eben zur Gemeinschaft mit Gott und mit den Schwestern und Brüdern. Dann erwähnt der Apostel die zentrale Bedeutung des Wor-tes, das in gewisser Weise den Vorrang vor der Liebe hat, weil die Kir-che aus dem Wort Gottes lebt. Denn in ihm ist Jesus unter den Jün-gern gegenwärtig. Das Evangelium ist kein Lehrbuch, sondern das Sakrament Christi, der Ort der Begegnung Jesu mit dem Gläubigen. Das angenommene und gelebte Wort wird so zum Fundament der Ein-heit der Gemeinde und zum Quell von Freuden- und Dankgesängen, die für das Geschenk des Heils zu Gott aufsteigen. Die Erfahrung der Begegnung mit dem auferstandenen Jesus in der hörenden und be-tenden Gemeinde wird für den Gläubigen zum Ansporn, die Liebe überall und ohne Grenzen zu leben.


22/05/2013
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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