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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Kolosser 3,18-25; 4,1

Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt.

Ihr Männer, liebt eure Frauen, und seid nicht aufgebracht gegen sie!

Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem; denn so ist es gut und recht im Herrn.

Ihr Väter, schüchtert eure Kinder nicht ein, damit sie nicht mutlos werden.

Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren in allem! Arbeitet nicht nur, um euch bei den Menschen einzuschmeicheln und ihnen zu gefallen, sondern fürchtet den Herrn mit aufrichtigem Herzen!

Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen;

ihr wißt, daß ihr vom Herrn euer Erbe als Lohn empfangen werdet. Dient Christus, dem Herrn!

Wer Unrecht tut, wird dafür seine Strafe erhalten, ohne Ansehen der Person.

Ihr Herren, gebt den Sklaven, was recht und billig ist; ihr wißt, daß auch ihr im Himmel einen Herrn habt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Aufruf, die neue Erfahrung des Evangeliums in der christlichen Gemeinschaft auf alle Bereiche des Alltags zu übertragen, führt den Apostel zu Betrachtungen über die Familie. Die Unterordnung der Ehe-frau unter ihren Mann galt damals als eine von der Naturordnung vor-gegebene Tatsache. Der Apostel ergänzt den Bezug zum Herrn, um darauf hinzuweisen, dass die Beziehung von Mann und Frau zunächst von der Liebe geprägt sein soll, die vom Herrn kommt. Die Unterord-nung ist daher als Frucht der gegenseitigen Liebe zu verstehen. So spricht Paulus von dem, was in der Tiefe das Wesen des Menschen und sein Bestreben prägt, mit anderen in Beziehung zu treten. Der Apostel bittet die Ehefrau, sich gegenüber ihrem Ehemann in einer Weise zu verhalten, die viel tiefer ist, als es der Natur entspricht. Denn sie soll sich gemäß dem Evangelium verhalten, das den Mann zu ei-nem Bruder in Christus gemacht hat. Durch die christliche Geschwis-terlichkeit werden alle Arten menschlicher Hierarchie von Grund auf verändert. Was der Apostel von der Ehefrau verlangt, fordert er auch vom Ehemann. Um das Neue an dieser Beziehung zwischen den bei-den zu beschreiben, verwendet Paulus den griechischen Begriff Aga-pe, der auf das Band der Vollkommenheit hinweist (3,14). Denn die Ehepartner sollen sich so lieben, wie Christus sie liebt. So soll es auch mit den Kindern geschehen, denen Paulus Jesus als Vorbild im Gehor-sam vor Augen stellt. Die Väter sollen die Kinder nicht mit zu großer Strenge zurechtweisen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Liebe Christi die familiären Beziehungen prägen soll. Selbst die Skla-ven, die zur Familie gehören, sollen der Weisung des Evangeliums folgen. Auch in diesem Fall verändert der Apostel die soziale Ordnung von Grund auf, ohne sie umzuwälzen. Er ermahnt die Sklaven, nach dem Evangelium zu leben und in ihrem Handeln Gott zu fürchten, der sowohl dem Leben des Besitzers als auch des Sklaven Sinn und Be-deutung verleiht. Obwohl er in seinem Stand bleibt, erhält der Sklave eine innerliche Freiheit, die es ihm ermöglicht, seinem Herrn mit auf-richtigem Herzen zu gehorchen. Er darf ihn jedoch nicht höher ein-schätzen als Jesus, sondern soll ihm im Zusammenhang der Ge-schwisterlichkeit des Evangeliums gehorchen. Sklaven und Herren müssen beide einmal vor den göttlichen Richter treten und Rechen-schaft ablegen für das eigene Leben. Wir werden alle auf der Grundla-ge der Liebe gerichtet. Deshalb dürfen die Herren ihre Privilegien nicht missbrauchen und sollen daran denken, dass auch sie einen Herrn im Himmel haben, der sie in Gerechtigkeit richten wird.


23/05/2013
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