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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 6,1-20

Darum wollen wir beiseite lassen, was man zuerst von Christus verkünden muß, und uns dem Vollkommeneren zuwenden; wir wollen nicht noch einmal den Grund legen mit der Belehrung über die Abkehr von toten Werken, über den Glauben an Gott,

über die Taufen, die Handauflegung, die Auferstehung der Toten und das ewige Gericht;

das wollen wir dann tun, wenn Gott es will.

Denn es ist unmöglich, Menschen, die einmal erleuchtet worden sind, die von der himmlischen Gabe genossen und Anteil am Heiligen Geist empfangen haben,

die das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt kennengelernt haben,

dann aber abgefallen sind, erneut zur Umkehr zu bringen; denn sie schlagen jetzt den Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz und machen ihn zum Gespött.

Wenn ein Boden den häufig herabströmenden Regen trinkt und denen, für die er bebaut wird, nützliche Gewächse hervorbringt, empfängt er Segen von Gott;

trägt er aber Dornen und Disteln, so ist er nutzlos und vom Fluch bedroht; sein Ende ist die Vernichtung durch Feuer.

Bei euch aber, liebe Brüder, sind wir trotz des Gesagten vom Besseren überzeugt und davon, daß ihr am Heil teilhabt.

Denn Gott ist nicht so ungerecht, euer Tun zu vergessen und die Liebe, die ihr seinem Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und noch dient.

Wir wünschen aber, daß jeder von euch im Blick auf den Reichtum unserer Hoffnung bis zum Ende den gleichen Eifer zeigt,

damit ihr nicht müde werdet, sondern Nachahmer derer seid, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Ausdauer Erben der Verheißungen sind.

Als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er bei keinem Höheren schwören konnte,

und sprach: Fürwahr, ich will dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen überaus zahlreich machen.

So erlangte Abraham durch seine Ausdauer das Verheißene.

Menschen nämlich schwören bei dem Höheren; der Eid dient ihnen zur Bekräftigung und schließt jeden weiteren Einwand aus;

deshalb hat Gott, weil er den Erben der Verheißung ausdrücklich zeigen wollte, wie unabänderlich sein Entschluß ist, sich mit einem Eid verbürgt.

So sollten wir durch zwei unwiderrufliche Taten, bei denen Gott unmöglich täuschen konnte, einen kräftigen Ansporn haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen.

In ihr haben wir einen sicheren und festen Anker der Seele, der hineinreicht in das Innere hinter dem Vorhang;

dorthin ist Jesus für uns als unser Vorläufer hineingegangen, er, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester ist auf ewig.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief möchte den Gläubigen helfen, das Geheimnis Christi besser zu verstehen. Trotz ihrer Faulheit im Hören sollen sie nun festere Spei-sen zu sich nehmen. Der Verfasser übergeht, „was man zuerst von Christus verkünden muss“, nämlich die Abkehr von toten Werken, den Glauben an Gott, die Taufe, die Handauflegung, die Auferstehung der Toten und das ewige Gericht. An diese Wahrheiten soll man sich im-mer erinnern, denn sie bilden die Grundlage für alle weiteren Überle-gungen und dürfen daher nicht aus dem Blick geraten. Doch die Er-kenntnis muss vollkommener werden. Daher fragt der Verfasser mit der Strenge des Hirten, warum die Christen jetzt alles zurückweisen wollen, obwohl sie doch Gefallen an der Gabe Gottes gefunden und sich an der Weisheit des Wortes erfreut haben. Ihm erscheint es un-möglich, dass sie zum alten Leben vor der Bekehrung zum Evangelium zurückkehren und dadurch Christus in gewisser Weise verleugnen und noch einmal ans Kreuz schlagen. Sie dürfen auf dem Weg der Voll-kommenheit nicht stehen bleiben und müssen dazu unaufhörlich auf das Wort Gottes hören. Ein Jünger darf das Hören auf das Evangelium und somit die Anstrengung der Verwandlung seines Herzens niemals aufgeben. Der Verfasser möchte, dass alle Gläubigen, auch die Fauls-ten, wie ein vom strömenden Regen durchtränkter Boden werden und in der Heiligkeit reiche Frucht bringen. Wer sein Herz verhärtet, dessen Ackerboden ist dagegen verflucht und bringt nur Dornen und Disteln hervor. Ihm droht das vernichtende Feuer eines furchtbaren Gerichts. Um die Hoffnung der Christen zu stärken, denkt der Verfasser jedoch auch an die von ihnen vollbrachten Werke des Glaubens und der Lie-be. „Denn Gott ist nicht so ungerecht, euer Tun zu vergessen und die Liebe, die ihr seinem Namen bewiesen habt.“ Sicher wird es nicht an seiner Hilfe fehlen. Wer das Evangelium mit Großzügigkeit lebt, wird Erbe der Verheißungen. Der Gläubige hat Abraham vor Augen, der an die mit einem feierlichen Eid an ihn ergangene Verheißung des Herrn glaubte. Dadurch wurde er schließlich nach einer langen und beharrli-chen Erwartung zum Erben. Jesus ist weit mehr als Abraham, er ist „in das Innere hinter dem Vorhang“ hineingegangen und wurde dadurch für uns zum Hohenpriester „nach der Ordnung Melchisedeks“.


08/06/2013
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