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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 8,1-5

Die Hauptsache dessen aber, was wir sagen wollen, ist: Wir haben einen Hohenpriester, der sich zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel gesetzt hat,

als Diener des Heiligtums und des wahren Zeltes, das der Herr selbst aufgeschlagen hat, nicht etwa ein Mensch.

Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen; deshalb muß auch unser Hoherpriester etwas haben, was er darbringen kann.

Wäre er nun auf Erden, so wäre er nicht einmal Priester, da es hier schon Priester gibt, die nach dem Gesetz die Gaben darbringen.

Sie dienen einem Abbild und Schatten der himmlischen Dinge, nach der Anweisung, die Mose erhielt, als er daranging, das Zelt zu errichten: Sieh zu, heißt es, daß du alles nach dem Urbild ausführst, das dir auf dem Berg gezeigt wurde.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Verfasser setzt seine Überlegungen über die Bedeutung Christi als dem neuen Hohenpriester für die Kirche fort und sagt, dass Jesus sei-nen Auftrag nicht auf Erden, sondern im Himmel erfüllt: „Wir haben einen Hohenpriester, der sich zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel gesetzt hat, als Diener des Heiligtums und des wahren Zel-tes, das der Herr selbst aufgeschlagen hat, nicht etwa ein Mensch.“ Hier zeigt sich ein neuer kultischer Rahmen, denn Jesus ist kein Pries-ter wie die Leviten, die im Tempel Dienst taten und Gott irdische Ga-ben darbrachten. Der Brief betont, dass Jesus auf Erden gar kein Priester sein konnte, weil die im Gesetz vorgeschriebenen Opfergaben und Opfer im Tempel schon dargebracht wurden. Jesus hat sich dage-gen ein für allemal selbst dargebracht und somit einen neuen Dienst nach himmlischen Gesetzen gegründet. In der Beschreibung des himmlischen Heiligtums greift der Verfasser wahrscheinlich Bilder aus der in seiner Zeit verbreiteten apokalyptischen Literatur auf. Auch schon im Buch der Weisheit wird erwähnt, dass der Tempel von Jeru-salem „ein Abbild des heiligen Zeltes (ist), das du von Anfang an ent-worfen hast“ (Weish 9,8). Einige Rabbiner waren sogar der Meinung, das himmlische Heiligtum stünde genau vor dem irdischen, und der Dienst der Engel im Himmel sei eng mit dem Dienst der Priester auf Erden verbunden. Tatsächlich gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Dienst auf der Erde und im Himmel. Der Brief sagt, dass Jesus der Hohepriester des wahren Zeltes ist, das der Herr im Himmel errich-tet hat, während die Priester des Tempels ihren Dienst in einem Heilig-tum tun, das nur Abbild des himmlischen ist. War das Zelt des Mose nur Menschenwerk, so hat Gott in Christus das wahre Zelt aufgerichtet, den heiligen und endgültigen Tempel, und das ist die Gemeinschaft der Gläubigen. Deshalb ist auch der vom Hohenpriester Jesus vermittelte Bund zwischen Gott und den Menschen von höherer Bedeutung als der frühere. Die Verheißungen dieses neuen Bundes sind außerge-wöhnlich, denn sie bringen den Himmel auf die Erde, leiten eine neue Zeit ein und schaffen ein neues Volk, das das Heil Gottes bezeugt. Schon der Prophet Jeremia überliefert vier Verheißungen für die Zu-kunft: „Denn das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe – Spruch des Herrn: Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den Herrn!, sondern sie alle, klein und groß, werden mich erkennen – Spruch des Herrn. Denn ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr“ (Jer 31,33–34). In der neuen, mit Christus begonnenen Zeit ist das Gesetz nicht mehr wie auf dem Sinai auf Stein geschrieben, sondern in die Herzen der Jünger durch den Geist, der in ihre Herzen ausgegos-sen wurde. Sie leben in einer tiefen Gemeinschaft mit Gott und mit den Schwestern und Brüdern und sind ein neues Volk, das die Liebe und Vergebung für alle bezeugt.


12/06/2013
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