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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 10,19-31

Wir haben also die Zuversicht, Brüder, durch das Blut Jesu in das Heiligtum einzutreten.

Er hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen durch den Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch.

Da wir einen Hohenpriester haben, der über das Haus Gottes gestellt ist,

laßt uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewißheit des Glaubens hintreten, das Herz durch Besprengung gereinigt vom schlechten Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

Laßt uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn er, der die Verheißung gegeben hat, ist treu.

Laßt uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen.

Laßt uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben, wie es einigen zur Gewohnheit geworden ist, sondern ermuntert einander, und das um so mehr, als ihr seht, daß der Tag naht.

Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, gibt es für diese Sünden kein Opfer mehr,

sondern nur die Erwartung des furchtbaren Gerichts und ein wütendes Feuer, das die Gegner verzehren wird.

Wer das Gesetz des Mose verwirft, muß ohne Erbarmen auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin sterben.

Meint ihr nicht, daß eine noch viel härtere Strafe der verdient, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten, das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, verachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?

Wir kennen doch den, der gesagt hat: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, und ferner: Der Herr wird sein Volk richten.

Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach den lehrhaften Ausführungen über Jesus als Hohenpriester erin-nert der Verfasser die Gläubigen an die Konsequenzen, die sie daraus ziehen sollen. Durch das Fleisch und somit den Leib Christi haben wir Zutritt zum Heiligtum, in das er eingetreten ist. Aus diesen Worten wird deutlich, dass der Verfasser über die Eucharistie spricht und darunter einen direkten Zugang zum Heiligtum versteht, nämlich die direkte und persönliche Begegnung mit dem Herrn. Die Gemeinschaft mit dem Leib Christi ist direkte Gemeinschaft mit Gott und dadurch mit allen Schwestern und Brüdern. Der Verfasser verwendet das Wort „parre-sia“, das im alten Griechenland als „freie Meinungsäußerung“ und da-mit als Recht zu verstehen ist, mündige Bürger der Stadt zu sein. Wer das Recht der „parresia“ hat, besitzt die Freiheit, sich ohne Vermittler an Gott zu wenden und mit dem vollkommenen Vertrauen von Kindern mit ihm zu sprechen. Diesen Weg hat Jesus für uns aufgetan. Der Brief ruft auf, ihn furchtlos zu gehen: „Lasst uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hintreten, das Herz durch Bespren-gungen gereinigt vom schlechten Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.“ Wer in der Gemeinde lebt, an der heiligen Liturgie teilnimmt, die Gemeinschaft mit den Schwestern und Brüdern pflegt, die Liebe zu den Armen und den Einsatz für ein glücklicheres Leben aller teilt, der geht auf dem Weg, den Jesus aufgetan hat. Deshalb er-mahnt der Brief die Gläubigen, sich gegenseitig in der Liebe anzuspor-nen und großzügig in guten Werken zu sein. Wer den gemeinsamen Zusammenkünften fernbleibt, wird gewarnt, da er sich auf diese Weise vom Heiligtum und damit selbst von Gott entfernt. Die Gefahr der Apostasie, des Abfalls vom Glauben, ist nicht in erster Linie eine theo-retische Frage, sondern eine Angelegenheit des Herzens; dabei geht es darum, sein Leben dem Herrn anzuvertrauen. Man beachte, dass der Abfall nicht unvorhergesehen vor sich geht. Er beginnt mit dem Fernbleiben von den Zusammenkünften und mit beharrlichem Schwei-gen bis schließlich Schritt für Schritt die Verbundenheit verschwindet. Der Brief sagt, dass man auf diese Weise „den Sohn Gottes mit Fü-ßen“ tritt und „den Geist der Gnade“ schmäht. Leider kann die Untreue unumkehrbar und zu einer Tragödie werden, wenn man sich dazu hin-reißen lässt.


17/06/2013
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