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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 11,17-40

Aufgrund des Glaubens brachte Abraham den Isaak dar, als er auf die Probe gestellt wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, er, der die Verheißungen empfangen hatte

und zu dem gesagt worden war: Durch Isaak wirst du Nachkommen haben.

Er verließ sich darauf, daß Gott sogar die Macht hat, Tote zum Leben zu erwecken; darum erhielt er Isaak auch zurück. Das ist ein Sinnbild.

Aufgrund des Glaubens segnete Isaak Jakob und Esau im Hinblick auf das Kommende.

Aufgrund des Glaubens segnete Jakob sterbend jeden der Söhne Josefs und neigte sich über das obere Ende seines Stabes.

Aufgrund des Glaubens dachte Josef vor seinem Tod an den Auszug der Israeliten und traf Anordnungen wegen seiner Gebeine.

Aufgrund des Glaubens wurde Mose nach seiner Geburt drei Monate lang von seinen Eltern verborgen, weil sie sahen, daß es ein schönes Kind war, und weil sie sich vor dem Befehl des Königs nicht fürchteten.

Aufgrund des Glaubens weigerte sich Mose, als er herangewachsen war, Sohn einer Tochter des Pharao genannt zu werden;

lieber wollte er sich zusammen mit dem Volk Gottes mißhandeln lassen, als flüchtigen Genuß von der Sünde zu haben;

er hielt die Schmach des Messias für einen größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens; denn er dachte an den künftigen Lohn.

Aufgrund des Glaubens verließ er Ägypten, ohne Furcht vor dem Zorn des Königs; er hielt standhaft aus, als sähe er den Unsichtbaren.

Aufgrund des Glaubens vollzog er das Pascha und bestrich die Türpfosten mit Blut, damit der Vernichter ihre Erstgeborenen nicht anrührte.

Aufgrund des Glaubens zogen sie durch das Rote Meer wie über trockenes Land; als die Ägypter das gleiche versuchten, wurden sie vom Meer verschlungen.

Aufgrund des Glaubens geschah es, daß die Mauern von Jericho einstürzten, nachdem man sieben Tage um sie herumgezogen war.

Aufgrund des Glaubens kam die Dirne Rahab nicht zusammen mit den Ungehorsamen um; denn sie hatte die Kundschafter in Frieden aufgenommen.

Und was soll ich noch aufzählen? Die Zeit würde mir nicht reichen, wollte ich von Gideon reden, von Barak, Simson, Jiftach, David und von Samuel und den Propheten;

sie haben aufgrund des Glaubens Königreiche besiegt, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft,

Feuersglut gelöscht; sie sind scharfen Schwertern entgangen; sie sind stark geworden, als sie schwach waren; sie sind im Krieg zu Helden geworden und haben feindliche Heere in die Flucht geschlagen.

Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung zurückerhalten. Einige nahmen die Freilassung nicht an und ließen sich foltern, um eine bessere Auferstehung zu erlangen.

Andere haben Spott und Schläge erduldet, ja sogar Ketten und Kerker.

Gesteinigt wurden sie, verbrannt, zersägt, mit dem Schwert umgebracht; sie zogen in Schafspelzen und Ziegenfellen umher, notleidend, bedrängt, mißhandelt.

Sie, deren die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und Gebirgen, in den Höhlen und Schluchten des Landes.

Doch sie alle, die aufgrund des Glaubens (von Gott) besonders anerkannt wurden, haben das Verheißene nicht erlangt,

weil Gott erst für uns etwas Besseres vorgesehen hatte; denn sie sollten nicht ohne uns vollendet werden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Verfasser des Briefes setzt die Geschichte der Beispiele von Gläubigen mit der Opferung des Isaaks fort. Dieses Ereignis zeigt den Gehorsam Abrahams Gott gegenüber, obwohl er die tiefere Bedeutung dessen nicht verstand, was Gott von ihm verlangte. Der Gläubige ist ein Mensch, der auf Gott vertraut, auch wenn er nicht versteht. Dabei weiß er genau, dass er auf keinen Fall verlassen ist. Abraham glaubt, dass Gott ihm Isaak zurückgeben wird, wenn er schon von ihm seine Opferung verlangt. Deshalb schreibt der Verfasser: „Er verließ sich darauf, dass Gott sogar die Macht hat, Tote zum Leben zu erwecken.“ Ein fester Glaube war auch in den Patriarchen Isaak, Jakob und Josef lebendig. Auf dem Totenbett segneten sie ihre Kinder und gaben die Verheißung Gottes an sie weiter. Auch das Leben des Mose war vom Glauben geprägt. Schon seine Eltern bewiesen einen starken Glauben, indem sie nicht auf den Pharao hörten und ihr Kind vor dem Tod be-wahrten. Danach wuchs Mose am ägyptischen Hof auf, weigerte sich aber, Adoptivsohn einer Tochter des Pharaos genannt zu werden und die Annehmlichkeiten eines luxuriösen Lebens zu genießen, um das Los seines verfolgten und in der Sklaverei unterdrückten Volkes zu teilen. Er entschied sich für „die Schmach des Messias“, wie der Brief in einer wirkungsvollen Aktualisierung der alttestamentlichen Erzählung feststellt. Deshalb trat er dem Pharao entgegen und führte das Volk ohne Furcht aus Ägypten heraus. In der Geschichte des Mose können die Christen ihre eigene Geschichte wiederentdecken. Auch sie wur-den durch harte Strafen der kaiserlichen Gesetze bedroht und mussten Ungerechtigkeit und Demütigung ertragen. Doch der Glaube half ihnen, die Schwierigkeiten zu überwinden. So erging es den Israeliten, als sie trockenen Fußes das Meer durchquerten, während die Ägypter darin ertranken. Auch als die Mauern Jerichos einstürzten, wurde nur die Dirne Rahab gerettet, die die Kundschafter aufgenommen hatte, wäh-rend die anderen Bewohner der Stadt umkamen. Ohne genaue chro-nologische und logische Ordnung führt der Verfasser dann eine sum-marische Liste der großen Taten aufgrund des Glaubens an: Heldenta-ten, militärische Siege, politische Erfolge und die Auferstehung von den Toten. Die Gläubigen werden dadurch an die Kraft des Glaubens erin-nert, die in der Geschichte wirksam ist. Auch Jesus sagt, dass schon ein Glaube, der so klein ist wie ein Senfkorn, Berge versetzen kann (vgl. Mk 11,23). Deshalb dürfen die Christen angesichts der Gewalt des Bösen nicht resignieren, weil der Glaube stärker ist. Wenn sich die Gewalt auch gegen sie wendet, wird der Glaube sie retten. Wie in ei-nem Martyrologium erinnert der Verfasser an die Gläubigen, die ver-folgt wurden. Aufgrund des Glaubens und ihrer Verbundenheit mit dem Herrn haben sie den Tod auf sich genommen. Er kommt zur Schluss-folgerung: „Doch sie alle, die aufgrund des Glaubens von Gott beson-ders anerkannt wurden, haben das Verheißene nicht erlangt, weil Gott erst für uns etwas Besseres vorgesehen hatte; denn sie sollten nicht ohne uns vollendet werden.“ Den Gläubigen des ersten Bundes wurde die Verheißung einer ewigen Heimat gegeben, doch damals konnte sie niemand erlangen. Erst Jesus, der Hohepriester und Sohn Gottes, hat ihnen und uns den Zugang ermöglicht.


20/06/2013
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