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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 1,4-10

Das Wort des Herrn erging an mich:

Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.

Da sagte ich: Ach, mein Gott und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.

Aber der Herr erwiderte mir: Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.

Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir um dich zu retten - Spruch des Herrn.

Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund.

Sieh her! Am heutigen Tag setze ich dich über Völker und Reiche; du sollst ausreißen und niederreißen, vernichten und einreißen, aufbauen und einpflanzen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Gott berief Jeremia in einem schwierigen Moment der Geschichte sei-nes Volkes zum Propheten. Der Text drückt die Vorliebe des Herrn aus, mit der er seit dem Tag seiner Geburt liebevoll auf Jeremia schaut. Es gibt eine Vorliebe Gottes für jeden von uns. Von jeher sieht er uns liebevoll an, besonders wenn wir uns einbeziehen lassen in die Unsicherheiten der Zeit, in der wir leben. Der Herr erwählt keinen Men-schen, der schon vorbereitet wäre: Jeremia ist jung und hat keine Er-ziehung genossen, die ihn darauf vorbereitet hätte, in der Öffentlichkeit zu sprechen. Er nimmt seine Unerfahrenheit zum Vorwand, um die Aufgabe, die Gott ihm anvertrauen will, zurückzuweisen. Gott nimmt zwar die Begründungen ernst und ist sich der Ängste, die aus Jeremias Worten sprechen, durchaus bewusst, trotzdem bestätigt er aber seine Entscheidung. Er beruhigt ihn, indem er ihm verspricht, dass er ihn nicht verlassen und immer mit ihm sein wird. Er, Gott selbst, werde ihm die Worte in den Mund legen, die er aussprechen soll. Was Jeremia hier geschieht, sollte sich bei jedem Gläubigen wiederholen. Jeder von uns ist dazu berufen, das Evangelium zu verkünden. Manchmal ziehen wir uns davor zurück, halten uns für unfähig dazu und denken, dass die Weitergabe des Evangeliums nur einigen wenigen und nicht allen an-vertraut sei. Wir brauchen uns aber keine Sorgen zu machen, und wir brauchen keine Angst zu haben, denn der Herr hat uns erwählt und wird uns nicht im Stich lassen. Jesus wird zu den Jüngern sagen: „Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden“ (Mt 10,19–20). Gott selbst legt uns die Worte, die es zu sagen gilt, auf unsere Lippen. Gott vertraut Jeremia die Aufgabe an, nicht nur zu seinem Volk zu sprechen, sondern zu allen Nationen, zu Menschen, die dem Glauben Israels fernstehen. Gott will, dass sein Wort alle Völker erreicht und die Herzen aus Stein verwandelt in Herzen aus Fleisch. Die Jünger aber dürfen ihren Mund nicht verschließen, sondern sie müssen wachsam sein, damit er bereit ist zum Sprechen. Wir sollen auf den Ruf Gottes hören und ihm gern folgen. Gott selbst wird uns sein Wort in den Mund legen, damit wir es den Völkern der großen Welt verkünden.


01/07/2013
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