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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Floribert Bwana Chui, einen jungen Kongolesen der Gemeinschaft Sant’Egidio, der in Goma von Unbekannten getötet wur-de, weil er sich der Bestechung widersetzte. Für die Muslime beginnt der Fastenmonat Ramadan.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 3,1-11

Wenn ein Mann seine Frau entläßt und wenn sie von ihm weggeht und die Frau eines andern wird, wendet er sich dann ihr wieder zu? Würde das Land nicht völlig entweiht? Du aber hast mit vielen Freunden gebuhlt, und da solltest du zu mir zurückkehren dürfen? - Spruch des Herrn.

Blick hin und schau zu den Höhen hinauf! Wo hast du dich nicht schänden lassen? An allen Wegen hast du auf sie gewartet wie ein Araber in der Wüste. Mit deiner Unzucht und Verkommenheit hast du das Land entweiht.

Da blieb der Regen aus, und auch der Frühjahrsregen kam nicht. Doch du hattest die freche Stirn einer Dirne und wolltest dich nicht schämen.

Gewiß, von da an hast du mir zugerufen: Mein Vater, der Freund meiner Jugend bist du.

Wird er denn ewig zürnen oder immerfort nachtragen? Ja, so sagtest du und tatest Böses, so viel du konntest.

Der Herr sprach zu mir zur Zeit des Königs Joschija: Hast du gesehen, was Israel, die Abtrünnige, getan hat? Sie begab sich auf jeden hohen Berg und unter jeden üppigen Baum und trieb dort Unzucht.

Ich dachte: Nachdem sie dies alles getan hat, wird sie schließlich zu mir zurückkehren; aber sie kehrte nicht zurück. Das sah ihre Schwester Juda, die Treulose.

Auch sah sie, daß ich Israel, die Abtrünnige, wegen ihres Ehebruchs entließ und ihr die Scheidungsurkunde gab. Aber das schreckte ihre Schwester Juda, die Treulose, nicht ab; sie ging hin und trieb ebenfalls Unzucht.

Durch ihre leichtfertige Unzucht hat sie das Land entweiht und mit Stein und Holz Ehebruch getrieben.

Bei all dem ist auch ihre Schwester Juda, die Treulose, nicht mit ganzem Herzen zu mir zurückgekehrt, sondern nur zum Schein - Spruch des Herrn.

Auch sagte der Herr zu mir: Israel, die Abtrünnige, trifft weniger Schuld als Juda, die Treulose.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

In der Bibel wird die Liebe Gottes zu seinem Volk oft als Liebe zwi-schen Bräutigam und Braut beschrieben. Sie zu erwidern, erscheint als eine Größe und eine Treue, die die menschlichen Erwartungen und die Fähigkeiten eines Gläubigen weit überschreiten. Angesichts einer sol-chen Liebe sind wir alle immer Schuldner. Jeremia erklärt auch, dass Gott Israel wegen seines Götzendienstes verstoßen hat. Denn es hat sich im wahrsten Sinne prostituiert und somit die ausschließliche Liebe verraten, von der es umgeben war. Das Bild von der Prostitution wird in der Bibel häufig verwendet, um den Verrat an Gott, dem Bräutigam Israels, zu beschreiben. Israel und Juda, die beiden Teile, in die das Reich Davids aufgeteilt war, stehen für die Gesamtheit eines Volkes, das sich gegen seinen Gott aufgelehnt und dabei auch die ganze Erde verunreinigt hatte. Gegen Gott zu rebellieren hat Auswirkungen auch auf die Schöpfung und die Natur. Denn wer sich vom Herrn entfernt, vertrocknet wie das Erdreich, über dem der Regen ausbleibt. Doch der Herr ist immer bereit, den Schrei zu hören, der von den hilfsbedürftigen Kindern kommt. Er verachtet das Gebet eines Notleidenden nicht. Ja, es ist wahr, dass der Herr unser Vater und sogar unser Freund ist. Wir können uns an ihn wenden mit den Worten: „Mein Vater, der Freund meiner Jugend bist du.“ Sein Zorn dauert nicht für immer, er verbannt niemanden aus seiner Gegenwart, der ihm die Hand entgegenstreckt. Das prophetische Wort ermahnt uns jedoch, nicht verstockt auf dem Weg des Bösen zu gehen, sondern zu lernen, immer und zu jeder Zeit den Herrn zu suchen, nicht nur in schwierigen Momenten. Wir brau-chen jeden Tag seine Hilfe. Hören wir auf sein Wort: Dann werden wir nicht nur unser Bedürfnis nach Heil, sondern vor allem auch die Ant-wort des Herrn hierauf entdecken.


08/07/2013
Gedenken an die Armen


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