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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 3,12-25

Geh hin, ruf diese Worte gegen Norden, und sprich: Kehr zurück, Israel, du Abtrünnige - Spruch des Herrn! Ich schaue dich nicht mehr zornig an; denn ich bin gütig - Spruch des Herrn -, ich trage nicht ewig nach.

Doch erkenne deine Schuld: Dem Herrn, deinem Gott, hast du die Treue gebrochen, überallhin bist du zu den fremden Göttern gelaufen [unter jeden üppigen Baum], auf meine Stimme aber hast du nicht gehört - Spruch des Herrn.

Kehrt um, ihr abtrünnigen Söhne - Spruch des Herrn; denn ich bin euer Gebieter. Ich hole euch, einen aus jeder Stadt und zwei aus jeder Sippe, und bringe euch nach Zion.

Ich gebe euch Hirten nach meinem Herzen; mit Einsicht und Klugheit werden sie euch weiden.

In jenen Tagen, wenn ihr euch im Land vermehrt und fruchtbar seid - Spruch des Herrn -, wird man nicht mehr rufen: Die Bundeslade des Herrn! Sie wird niemand in den Sinn kommen; man denkt nicht mehr an sie, vermißt sie nicht und stellt auch keine neue her.

In jener Zeit wird man Jerusalem «Thron des Herrn» nennen; dort, beim Namen des Herrn in Jerusalem, werden sich alle Völker versammeln, und sie werden nicht mehr dem Trieb ihres bösen Herzens folgen.

In jenen Tagen wird das Haus Juda zum Haus Israel gehen, und sie werden vereint aus dem Nordland in das Land kommen, das ich euren Vätern zum Erbe gegeben habe.

Ich hatte gedacht: Ja, ich will dich unter die Söhne aufnehmen und dir ein liebliches Land geben, das herrlichste Erbteil unter den Völkern. Ich dachte, du würdest mich Vater nennen und dich nicht abwenden von mir.

Doch wie eine Frau ihres Freundes wegen treulos wird, so seid auch ihr mir treulos geworden, ihr vom Haus Israel - Spruch des Herrn.

Horch, man hört auf den Höhen das Weinen und Flehen der Söhne Israels, weil sie krumme Wege gegangen sind und den Herrn, ihren Gott, vergessen haben.

Kehrt um, ihr abtrünnigen Söhne, ich will eure Abtrünnigkeit heilen. «Da sind wir, wir kommen zu dir; denn du bist der Herr, unser Gott!

Fürwahr, Trug sind die Höhen, der Lärm auf den Bergen. Fürwahr, beim Herrn, unserm Gott, ist Israels Rettung.

Doch der Baal fraß seit unsrer Jugend alles, was unsere Väter erwarben, ihre Schafe und Rinder, ihre Söhne und Töchter.

Wir betten uns in unsere Schmach, und unsere Schande bedeckt uns. Denn wir haben gesündigt gegen den Herrn, unsern Gott, wir selbst und unsere Väter, von Jugend an bis auf den heutigen Tag. Wir haben nicht gehört auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes.»

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Herr hört nicht auf, sein Volk einzuladen, zu ihm zurückzukehren. Er verharrt nicht im Zorn, sein barmherziges Antlitz bleibt für immer: „Ich schau dich nicht mehr zornig an; denn ich bin gütig – Spruch des Herrn“. Das Volk Israel muss jedoch seine Sünde eingestehen: „Doch erkenne deine Schuld: Dem Herrn, deinem Gott, hast du die Treue gebrochen“. Der Abschnitt über die Untreue Israels ist eine häufig wie-derkehrende Passage. Wie viel Mühe kostet die Treue! In der Unsi-cherheit der heutigen Zeit und der Zukunft gibt man leichter der Versu-chung nach, sich selbst nachzulaufen und sich zu verirren. Der große und gütige Herr greift ein und sammelt einen kleinen Rest: „Ich hole euch, einen aus jeder Stadt und zwei aus jeder Sippe“. Dieser soll zur Hoffnung für alle werden. Durch eine Minderheit von Gläubigen, die von Hirten nach seinem Herzen geleitet werden, wird Gott eine neue Geschichte und einen neuen Bund beginnen. Der Prophet verkündet diese Worte in der Zeit nach dem babylonischen Exil. Jerusalem trägt damals noch immer die Zeichen der Zerstörung und ist ganz vom Pes-simismus beherrscht. Aber Gott ist zu allem bereit, um Israel zurückzu-gewinnen und es zu einem Volk zu machen, das der ganzen Welt das Heil verkündet. Das prophetische Wort rüttelt das Volk auf aus seinem traurigen Leben und macht es offen für eine unerwartete Zukunft: Die Einheit zwischen Juda und Israel soll wiederhergestellt werden, wäh-rend die sie umgebende Welt noch vom Krieg zerrissen ist. Wenn Je-rusalem wieder vereinigt und zur Stadt des Friedens geworden ist, wird es zum ersehnten Ziel für alle Völker. Es wird ein Zeichen der Einheit und des Friedens für ein geteiltes Volk in einer von Gewalt geprägten Welt sein. Eine außergewöhnliche Liebe liegt in den Worten, die Gott an sein Volk richtet: „Ich hatte gedacht: Ja, ich will dich unter die Söhne aufnehmen und dir ein liebliches Land geben“. Noch einmal stellt der Prophet die Liebe Gottes und die Untreue Israels einander gegenüber. Was kann der Herr mit abtrünnigen Kindern anfangen, denen es nicht gelingt, sich zu entscheiden, weil sie von sich selbst eingenommen sind? Er kann nur zur Umkehr einladen und sie gleichzeitig seiner vä-terlichen Liebe versichern – in der Erwartung, dass sie sich für ein Le-ben mit ihm entscheiden, das nicht im kleinen Winkel der Gewohnhei-ten und des Individualismus verschlossen ist.


09/07/2013
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