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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Fest Mariens, Unserer Lieben Frau vom Berg Karmel.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 6,1-15

Flieht, ihr Leute von Benjamin, hinaus aus Jerusalem! Stoßt in Tekoa in die Trompete, und richtet über Bet-Kerem ein Zeichen auf! Denn von Norden droht Unheil und großes Verderben.

Die Schöne und Verwöhnte, die Tochter Zion, ich vernichte sie.

Hirten kommen zu ihr mit ihren Herden; sie schlagen rings um sie ihre Zelte auf, jeder weidet seinen Bereich ab.

Ruft gegen Zion den Heiligen Krieg aus! Auf! Greifen wir an am Mittag! - Weh uns: Schon neigt sich der Tag, die Abendschatten strecken sich.

Auf! Greifen wir an in der Nacht, zerstören wir ihre Paläste!

Denn so spricht der Herr der Heere: Fällt ihre Bäume, und werft einen Wall auf gegen Jerusalem! Das ist die Stadt, von der erwiesen ist: Alles in ihr ist Unterdrückung.

Wie ein Brunnen sein Wasser sprudeln läßt, so läßt sie ihre Schlechtigkeit sprudeln. Von Gewalttat und Unrecht hört man in ihr; ständig sind mir vor Augen Leid und Mißhandlung.

Laß dich warnen, Jerusalem, sonst trenne ich mich von dir, sonst mache ich dich zur Wüste, zum Land ohne Bewohner.

So spricht der Herr der Heere: Genaue Nachlese wie am Weinstock soll man halten am Rest Israels. Leg deine Hand an wie ein Winzer an die Reben!

Zu wem soll ich reden, und wer wird mich hören, wenn ich mahne? Ihr Ohr ist ja unbeschnitten, sie können nichts vernehmen. Das Wort des Herrn dient ihnen zum Spott; es gefällt ihnen nicht.

Darum bin ich erfüllt vom Zorn des Herrn, bin es müde, ihn länger zurückzuhalten. - Gieß ihn aus über das Kind auf der Straße und zugleich über die Schar der jungen Männer! Ja, alle werden gefangengenommen, Mann und Frau, Greis und Hochbetagter.

Ihre Häuser gehen an andere über, die Felder und auch die Frauen. Denn ich strecke meine Hand aus gegen die Bewohner des Landes - Spruch des Herrn.

Sie sind doch alle, vom Kleinsten bis zum Größten, nur auf Gewinn aus; vom Propheten bis zum Priester betrügen sie alle.

Den Schaden meines Volkes möchten sie leichthin heilen, indem sie rufen: Heil, Heil! Aber kein Heil ist da.

Schämen müßten sie sich, weil sie Greuel verüben. Doch sie schämen sich nicht; Scham ist ihnen unbekannt. Deshalb müssen sie fallen, wenn die anderen fallen. Sobald ich sie zur Rechenschaft ziehe, werden sie stürzen, spricht der Herr.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Prophet spricht weiter, damit sich das Volk zu Gott bekehrt und von seinem sündhaften Verhalten ablässt. Er spricht eindringlich, denn eindringlich ist auch die Liebe des Herrn, mit der er sein Volk vor der Invasion des Feindes erretten will, der schon vor den Toren Jerusalems steht. Gott sieht viel deutlicher als die Menschen und fleht den Propheten an, dass er nicht aufzuhören soll zu sprechen und Zuhörer zu finden. Denn vom Hören hängen die Umkehr von den Sünden und die Rettung der Stadt ab. Daher drängt der Herr den Propheten zur Geduld eines Winzers, der Nachlese an dem hält, was nach der Weinlese übrig geblieben ist. Angesichts des Bösen und auch wenn es schwerfällt, das Wort Gottes zu verkün-den, darf man nicht resignieren. Die Christen sind wie der Bauer, den der Prophet auffordert, nicht aufzuhören, das zu sammeln, was übrig geblieben ist: „Genaue Nachlese wie am Weinstock soll man halten am Rest Israels. Leg deine Hand an, wie ein Winzer an die Reben“. Wir haben noch nicht alles Notwendige getan. So schreibt Johannes Paul II in der Enzyklika Redemptoris missio: „Ein Blick auf die Menschheit insgesamt am Ende des zweiten Jahrtausends zeigt uns, dass diese Sendung noch in den Anfängen steckt“. Wer Lese hält, weiß nicht, was er finden wird, und doch lässt er nichts unver-sucht. Der Herr vertraut darauf, dass es möglich ist, Zuhörer für ihn zu finden. Doch dafür ist es nötig, sich dem Wort Gottes zu nähern und sich daran zu erfreuen, es braucht Menschen, die bereit sind, diese Aufgabe anzugehen. Freilich empört sich auch der Prophet über Frauen und Männer, die zur Beute des Bösen geworden sind. Das Wort Gottes aber weckt auf aus einem traurigen und resignier-ten Leben; es dringt nicht als Verurteilung an unser Herz, sondern als eine Bitte: „Zu wem soll ich reden, und wer wird mich hören, wenn ich mahne?“ Dieses Flehen Gottes ist ein Aufruf, an seinem Wort Gefallen zu finden und es unermüdlich weiterzugeben, wie der Prophet, der das sucht, was am Weinstock übrig geblieben ist, um es vor den Herrn zu bringen. Dies zu tun beschützt die Welt davor, dass das Böse die Übermacht gewinnt und schließlich das zerstört, was der Herr aufgebaut hat. Es genügt nicht „Heil, Heil“ zu rufen, wenn kein Heil und kein Frieden sind. Es ist dringend nötig, auf das Wort Gottes zu hören, damit alle Arbeiter des Friedens werden.


16/07/2013
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