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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 10,1-16

Hört das Wort, das der Herr zu euch spricht, ihr vom Haus Israel.

So spricht der Herr: Gewöhnt euch nicht an den Weg der Völker, erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, wenn auch die Völker vor ihnen erschrecken.

Denn die Gebräuche der Völker sind leerer Wahn. Ihre Götzen sind nur Holz, das man im Wald schlägt, ein Werk aus der Hand des Schnitzers, mit dem Messer verfertigt.

Er verziert es mit Silber und Gold, mit Nagel und Hammer macht er es fest, so daß es nicht wackelt.

Sie sind wie Vogelscheuchen im Gurkenfeld. Sie können nicht reden; man muß sie tragen, weil sie nicht gehen können. Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn sie können weder Schaden zufügen noch Gutes bewirken.

Niemand, Herr, ist wie du: Groß bist du, und groß an Kraft ist dein Name.

Wer sollte dich nicht fürchten, du König der Völker? Ja, das steht dir zu. Denn unter allen Weisen der Völker und in jedem ihrer Reiche ist keiner wie du.

Sie alle sind töricht und dumm. Was die nichtigen Götzen zu bieten haben - Holz ist es.

Sie sind gehämmertes Silber aus Tarschisch und Gold aus Ofir, Arbeit des Schnitzers und Goldschmieds; violetter und roter Purpur ist ihr Gewand; sie alle sind nur das Werk kunstfertiger Männer.

Der Herr aber ist in Wahrheit Gott, lebendiger Gott und ewiger König. Vor seinem Zorn erbebt die Erde, die Völker halten seinen Groll nicht aus.

Von jenen dagegen sollt ihr sagen: Die Götter, die weder Himmel noch Erde erschufen, sie sollen verschwinden von der Erde und unter dem Himmel.

Er aber hat die Erde erschaffen durch seine Kraft, den Erdkreis gegründet durch seine Weisheit, durch seine Einsicht den Himmel ausgespannt.

Läßt er seine Stimme ertönen, dann rauschen die Wasser am Himmel. Wolken führt er herauf vom Rand der Erde; er läßt es blitzen und regnen, aus seinen Kammern entsendet er den Wind.

Töricht steht jeder Mensch da, ohne Erkenntnis, beschämt jeder Goldschmied mit seinem Götzenbild; denn seine Bilder sind Trug, kein Atem ist in ihnen.

Nichtig sind sie, ein Spottgebilde. Zur Zeit ihrer Heimsuchung gehen sie zugrunde.

Anders der Gott, der Jakobs Anteil ist. Denn er ist der Schöpfer des Alls und Israel der Stamm, der ihm gehört. Herr der Heere ist sein Name.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Israel lebte mitten unter polytheistischen Völkern, von denen jedes seine eigenen Gottheiten hatte. Israel war oft versucht, sich den Göt-zen anzuvertrauen, denn sie schienen Sicherheit zu schenken. Für die Propheten war es nicht leicht, gegen diese ständige Versuchung des Volkes Israel aufzutreten. Jesaja (40,12–31) stellt zum Beispiel mehre-re Male die Größe und Stärke des Gottes Israels der Nichtigkeit der Götzen gegenüber. Psalm 115 spricht über die Götzen und sagt aus-drücklich: „Sie haben einen Mund und reden nicht, Augen und sehen nicht; sie haben Ohren und hören nicht, eine Nase und riechen nicht; mit ihren Händen können sie nicht greifen, mit den Füßen nicht gehen, sie bringen keinen Laut hervor aus ihrer Kehle“. Hier scheint man die Ironie des Propheten Elia herauszuhören, mit der er die Propheten der kanaanäischen Gottheit Baal aufrief, lauter zu rufen, damit ihr Gott aufwache und sie höre (1 Kön 18,27–28). Der Götzendienst, also die Hingabe des eigenen Lebens an nichtige Dinge, ist auch für den heuti-gen Menschen eine ständige Versuchung und betrifft durchaus auch nicht wenige Christen. Die „nichtigen Götzen“ bieten scheinbar einfa-che Antworten auf unsere Bedürfnisse; in Wirklichkeit aber schaffen sie nur Abhängigkeit und Angst. Auch uns sagt der Prophet: „Fürchtet euch nicht vor ihnen, denn sie können weder Schaden zufügen noch Gutes bewirken.“ Sie sind nur ein Trugbild! Der Gläubige hingegen vertraut auf den Herrn und hört allein auf sein Wort. So lebt er in der Freiheit der Kinder Gottes. Der Herr ist unsere Stärke und unsere ein-zige Rettung. Er allein kann uns von der Angst befreien. Denn er hat die Erde geschaffen, er ist der Schöpfer, der die Welt im Dasein erhält, und der sein Volk und sein Erbe leitet. Wir brauchen keine Angst ha-ben und haben es auch nicht nötig, uns von der Angst zu befreien, indem wir uns fremden Mächten anvertrauen. Unser Gott, der sich uns in Jesus gezeigt hat, hat die Macht zu heilen und zu retten. Vertrauen wir uns nur ihm an, und wir werden gerettet sein.


27/07/2013
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