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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Nunzia, eine Frau mit geistiger Behinderung, die in Nea-pel gestorben ist, und mit ihr an alle Menschen mit geistiger Behinde-rung, die im Herrn entschlafen sind.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 11,1-23

Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging:

Hört die Worte dieses Bundes! Du sollst sie den Leuten von Juda und den Einwohnern Jerusalems verkünden.

Du sollst ihnen sagen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Verflucht der Mensch, der nicht hört auf die Worte dieses Bundes,

die ich euren Vätern aufgetragen habe, als ich sie aus Ägypten herausführte, aus dem Schmelzofen des Eisens: Hört auf meine Stimme, und handelt in allem nach meinen Geboten; dann werdet ihr mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.

Nur so kann ich den Eid halten, den ich euren Vätern geschworen habe: ihnen ein Land zu geben, in dem Milch und Honig fließen, wie ihr es heute habt. Ich antwortete: Ja, Herr.

Darauf sprach der Herr zu mir: Verkünde alle diese Worte laut in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems: Hört die Worte dieses Bundes, und handelt danach!

Denn ich habe eure Väter, schon als ich sie aus Ägypten heraufführte und bis zum heutigen Tag, immer wieder beschworen: Hört auf meine Stimme!

Sie aber haben nicht gehört und mir ihr Ohr nicht zugeneigt; alle folgten dem Trieb ihres bösen Herzens. So mußte ich an ihnen alle Worte dieses Bundes erfüllen, den zu halten ich ihnen geboten habe, den sie aber nicht gehalten haben.

Der Herr sagte zu mir: Es gibt eine Verschwörung unter den Leuten von Juda und den Einwohnern Jerusalems.

Sie sind zurückgekehrt zu den Sünden ihrer Väter, die sich weigerten, meinen Worten zu gehorchen. Auch sie sind fremden Göttern nachgelaufen, um ihnen zu dienen. Das Haus Israel und das Haus Juda haben meinen Bund gebrochen, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe.

Darum - so spricht der Herr: Jetzt bringe ich Unheil über sie, dem sie nicht entgehen können. Schreien sie dann zu mir, so werde ich nicht auf sie hören.

Wenn aber die Städte Judas und die Einwohner Jerusalems hingehen und zu den Göttern schreien, denen sie Opfer darbringen, dann werden diese zur Zeit der Not ihnen ganz gewiß nicht helfen können.

Denn so zahlreich wie deine Städte sind auch deine Götter, Juda, und so zahlreich wie die Straßen Jerusalems sind die schändlichen Altäre, die ihr errichtet habt, um dem Baal zu opfern.

Du aber bete nicht für dieses Volk! Fang nicht an, für sie zu flehen und zu bitten. Denn ich höre nicht, wenn du zu mir rufst wegen ihrer Not.

Was hat mein Liebling in meinem Haus zu suchen, wenn er nur Schlimmes verübt? Können Zehnt und Opferfleisch das Unheil von dir fernhalten, so daß du dann jubeln könntest?

Einen üppigen Ölbaum von schöner Gestalt hatte der Herr dich genannt. Wenn der gewaltige (Kriegs-)Lärm ertönt, legt er Feuer an ihn, so daß seine Zweige häßlich werden.

Der Herr der Heere, der dich pflanzte, hat Unheil über dich verhängt wegen der bösen Taten, die das Haus Israel und das Haus Juda verübten; dem Baal opferten sie, um mich zu erzürnen.

Der Herr ließ es mich wissen, und so wußte ich es; damals ließest du mich ihr Treiben durchschauen.

Ich selbst war wie ein zutrauliches Lamm, das zum Schlachten geführt wird, und ahnte nicht, daß sie gegen mich Böses planten: Wir wollen den Baum im Saft verderben; wir wollen ihn ausrotten aus dem Land der Lebenden, so daß man seinen Namen nicht mehr erwähnt.

Aber der Herr der Heere richtet gerecht, er prüft Herz und Nieren. Ich werde sehen, wie du Rache an ihnen nimmst; denn dir habe ich meine Sache anvertraut.

Darum - so spricht der Herr gegen die Leute von Anatot, die mir nach dem Leben trachten und sagen: Du darfst nicht als Prophet im Namen des Herrn auftreten, wenn du nicht durch unsere Hand sterben willst.

Darum - so spricht der Herr der Heere: Seht, ich werde sie zur Rechenschaft ziehen. Die jungen Männer sterben durchs Schwert, ihre Söhne und Töchter sterben vor Hunger.

So wird den Leuten von Anatot kein Rest mehr bleiben, wenn ich Unheil über sie bringe, das Jahr ihrer Bestrafung.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Geschichte Israels mit Gott ist die Geschichte eines Bundes, der von Gott ausgeht. Denn er hat sich Israel genähert und die Geschichte dieses Volkes geleitet. Der Bund wird in der gegenseitigen Treue zwi-schen Gott und seinem Volk sichtbar. Es ist ein Bund der Freundschaft und der Liebe, in dem Israel aufgerufen ist, dem Herrn zu antworten, der spricht, der bittet und den Weg weist. Die Treue im Hören auf das Wort des Herrn gewährleistet die Treue des Herrn zu Israel. Im Buch Exodus heißt es: „Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und mei-nen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Ei-gentum sein. Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören“ (19,5–6). Der Aufruf zum Hören auf den Herrn wird auf den Seiten der Schrift häufig wie-derholt, wie auch hier: „Denn ich habe eure Väter, schon als ich sie aus Ägypten heraufführte und bis zum heutigen Tag, immer wieder be-schworen: Hört auf meine Stimme!“ Jeremia deutet die gesamte Ge-schichte seines Volkes als Geschichte der Fürsorge Gottes, der immer wieder zu allen Generationen bis in seine Zeit gesprochen hat. Der Hebräerbrief fügt hinzu, dass der Herr in dieser Endzeit, also heute, zu uns durch Jesus spricht, das Wort Gottes, das Fleisch geworden ist. Das Heil liegt in der Nachfolge des Herrn, der nicht aufhört, zu uns zu sprechen. Wer nicht auf ihn hört und dem „Trieb seines bösen Her-zens“ nachfolgt, verliert den Weg des Heiles. Der Prophet bekräftigt, dass die Weigerung zu hören, die ganze Mission infrage stellt, die Gott ihm anvertraut hat, und sagt: „Ich selbst war wie ein zutrauliches Lamm, das zum Schlachten geführt wird, und ahnte nicht, dass sie gegen mich Böses planten“. Auch Jesus wird in den Evangelien als das sanftmütige und milde Lamm Gottes dargestellt, das zum Tod ge-führt wird. Durch das Blut dieses Lammes, durch seinen Tod, schließt Gott einen neuen Bund mit den Menschen, wie es die Worte ausdrü-cken, die der Priester während der Konsekration des Weines spricht: „Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut“. In Jesu Tod und Auferstehung wird der Bund der Liebe zwischen Gott und der Menschheit wiederhergestellt, und alle können erneut zur Freundschaft Gottes zurückkehren.


30/07/2013
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