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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 12,1-16

Du bleibst im Recht, Herr, wenn ich mit dir streite; dennoch muß ich mit dir rechten. Warum haben die Frevler Erfolg, weshalb können alle Abtrünnigen sorglos sein?

Du hast sie eingepflanzt, und sie schlagen Wurzel, sie wachsen heran und bringen auch Frucht. Nur ihrem Mund bist du nah, ihrem Herzen aber fern.

Du jedoch, Herr, kennst und durchschaust mich; du hast mein Herz erprobt und weißt, daß es an dir hängt. Raff sie weg wie Schafe zum Schlachten, sondere sie aus für den Tag des Mordens!

Wie lange noch soll das Land vertrocknen, das Grün auf allen Feldern verdorren? Weil seine Bewohner Böses tun, schwinden Vieh und Vögel dahin. Denn sie denken: Er sieht unsre Zukunft nicht. -

Wenn schon der Wettlauf mit Fußgängern dich ermüdet, wie willst du mit Pferden um die Wette laufen? Wenn du nur im friedlichen Land dich sicher fühlst, wie wirst du dich verhalten im Dickicht des Jordan?

Selbst deine Brüder und das Haus deines Vaters handeln treulos an dir; auch sie schreien laut hinter dir her. Trau ihnen nicht, selbst wenn sie freundlich mit dir reden.

Ich verlasse mein Haus, ich verstoße mein Erbteil. Meinen Herzensliebling gebe ich preis in die Hand seiner Feinde.

Mein Erbteil wandte sich gegen mich wie ein Löwe im Wald. Es erhob gegen mich seine Stimme; deshalb bin ich ihm feind.

Ist mir mein Erbteil zur Höhle einer Hyäne geworden, daß Raubvögel es umlagern? Auf, sammelt euch, alle Tiere des Feldes, kommt zum Fraß!

Hirten in großer Zahl haben meinen Weinberg verwüstet, mein Feld zertreten, mein prächtiges Feld zur öden Wüste gemacht.

Man hat es in dürres Ödland verwandelt, verwüstet liegt es vor mir. Das ganze Land ist verödet, doch keiner nimmt sich das zu Herzen.

Über alle Hügel der Steppe drangen Verderber ein; denn das Schwert des Herrn frißt von einem Ende des Landes zum andern. Kein Mensch bleibt unversehrt.

Sie haben Weizen gesät und Dornen geerntet, sie haben sich abgemüht, doch ohne Ertrag. Enttäuscht sind sie von ihrer Ernte; (sie ist vernichtet) durch den glühenden Zorn des Herrn.

So spricht der Herr: Alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich meinem Volk Israel zum Erbe gegeben habe, fürwahr, ich reiße sie von ihrem Boden weg; doch auch das Haus Juda reiße ich aus ihrer Mitte.

Aber nachdem ich sie weggerissen habe, will ich mich ihrer wieder erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und in seine Heimat.

Lernen sie dann die rechte Lebensweise meines Volkes, so daß sie bei meinem Namen schwören: So wahr der Herr lebt!, wie sie vorher mein Volk gelehrt hatten, beim Baal zu schwören, dann sollen sie inmitten meines Volkes wiederhergestellt werden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Viele Male finden wir in der Bibel die Frage, warum es denen gut geht, die Böses tun. Dagegen ist das Leben derer, die Gutes tun, nicht sel-ten dramatisch. Das Buch Hiob stellt die große Frage nach dem Leiden des Gerechten, und es scheint, dass diese Frage zu einem Akt der Anklage gegen Gott wird. Im Buch der Weisheit sind es die Frevler, die sprechen: „Auf, lasst uns die Güter des Lebens genießen“ (2,6), wäh-rend die Gerechten – wie es scheint – sinnloses Leiden erdulden müs-sen. Die Frage, warum das Böse in der Welt ist, mag Züge des Pro-tests tragen, ist aber vor allem ein Hilferuf und ein Gebet, dass der Herr eingreife und nicht zulasse, dass das Böse über das Gute siegt. Gott verachtet die Fragen des Gläubigen nicht und er weist sie nicht zurück, auch wenn sie Unsicherheit oder Zweifel ausdrücken oder gar als Anklage erscheinen, wie die Worte des Hiobs. In einer oft un-gerechten und gewalttätigen Welt, in der die Armen und Schwachen durch den Wohlstand der Reichen erdrückt werden, appellieren auch die Gläubigen an die barmherzige Gerechtigkeit Gottes. Denn er kennt das Herz der Demütigen und Armen, die sich an ihn wenden, und er wird sie erhören. Denn „der Mensch bleibt nicht in seiner Pracht; er gleicht dem Vieh, das verstummt“ (Ps 49,13). Wirklich bleibt der Mensch nicht in seiner Pracht, denn sein Leben vertrocknet und sein Geist verarmt. Vor allem im Wohlstand verliert man leicht die wahre Dimension der Mitmenschen und vergisst die Armut und die Ungerech-tigkeit in der Welt. Auch wir schließen uns den Worten des Propheten an: „Du bleibst im Recht, Herr, wenn ich mit dir streite; dennoch muss ich mit dir rechten“. Haben wir keine Angst, Gott die Frage nach der Gerechtigkeit zu stellen, denn das wird uns das Bewusstsein für das Böse in der Welt schenken und uns helfen, die Gleichgültigkeit hinter uns zu lassen, die wir uns als Christen nicht erlauben dürfen. So finden wir im Gebet das rechte Bewusstsein für das Unrecht und auch den Beginn einer Antwort, der Antwort eines Gottes, der den Menschen zuhört und sich ihrer annimmt, so wie er auch sein Volk in Ägypten nicht vergessen hat.


31/07/2013
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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