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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 12,7-17

Ich verlasse mein Haus, ich verstoße mein Erbteil. Meinen Herzensliebling gebe ich preis in die Hand seiner Feinde.

Mein Erbteil wandte sich gegen mich wie ein Löwe im Wald. Es erhob gegen mich seine Stimme; deshalb bin ich ihm feind.

Ist mir mein Erbteil zur Höhle einer Hyäne geworden, daß Raubvögel es umlagern? Auf, sammelt euch, alle Tiere des Feldes, kommt zum Fraß!

Hirten in großer Zahl haben meinen Weinberg verwüstet, mein Feld zertreten, mein prächtiges Feld zur öden Wüste gemacht.

Man hat es in dürres Ödland verwandelt, verwüstet liegt es vor mir. Das ganze Land ist verödet, doch keiner nimmt sich das zu Herzen.

Über alle Hügel der Steppe drangen Verderber ein; denn das Schwert des Herrn frißt von einem Ende des Landes zum andern. Kein Mensch bleibt unversehrt.

Sie haben Weizen gesät und Dornen geerntet, sie haben sich abgemüht, doch ohne Ertrag. Enttäuscht sind sie von ihrer Ernte; (sie ist vernichtet) durch den glühenden Zorn des Herrn.

So spricht der Herr: Alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich meinem Volk Israel zum Erbe gegeben habe, fürwahr, ich reiße sie von ihrem Boden weg; doch auch das Haus Juda reiße ich aus ihrer Mitte.

Aber nachdem ich sie weggerissen habe, will ich mich ihrer wieder erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und in seine Heimat.

Lernen sie dann die rechte Lebensweise meines Volkes, so daß sie bei meinem Namen schwören: So wahr der Herr lebt!, wie sie vorher mein Volk gelehrt hatten, beim Baal zu schwören, dann sollen sie inmitten meines Volkes wiederhergestellt werden.

Gehorchen sie jedoch nicht, so werde ich dieses Volk völlig ausreißen und vernichten - Spruch des Herrn.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Viele Male sprechen die Propheten von den Hirten des Volkes. Auch Jesus benutzt im 10. Kapitel des Johannesevangeliums dieses Bild, um seine Sorge für die Menschen auszudrücken. In einer bäuerlichen Gesellschaft, die sich der Aufzucht widmete, war der Hirte eine vertrau-te Figur, die gut die Verantwortung eines Mannes zum Ausdruck brach-te, der sich voll und ganz seiner Herde widmete. Der Hirte steht für denjenigen, der in mehrfacher Hinsicht Verantwortung denen gegen-über hat, die ihm anvertraut wurden. Angesichts der Zerstörung Jeru-salems durch Krieg und Vertreibung sieht Jeremia den Grund dafür in der Unverantwortlichkeit der Hirten: „Hirten in großer Zahl haben mei-nen Weinberg verwüstet, mein Feld zertreten, mein prächtiges Feld zur öden Wüste gemacht. Man hat es in dürres Ödland verwandelt, ver-wüstet liegt es vor mir.“ Obwohl dieses Bild in unserer Kultur archaisch erscheinen könnte, so bringt es doch deutlich viele Situationen zum Ausdruck, in denen diejenigen, die die Verantwortung für das Gemein-wohl haben, sich nicht um die anderen kümmern, sondern im Sinne ihrer Interessen handeln und so die Gesellschaft zu einer Wüste der Menschlichkeit machen. Jesus sagt deutlich, dass man entweder Hirte ist oder zum bezahlten Knecht wird, nämlich zu einem Menschen, der für seine Interessen lebt und nicht interessiert ist an der Herde, die ihm anvertraut wurde. Betrübt müssen wir erkennen, dass die Worte des Propheten auch in unserer heutigen Welt aktuell sind. Gott aber bleibt nicht unberührt. Die prophetische Sprache ist wie immer hart; es scheint schwer, sie zu verstehen und anzunehmen, doch sie weist auf eine radikale Veränderung hin. Gott akzeptiert nicht, dass seine Herde verlassen wird: „Alle meine bösen Nachbarn, … ich reiße sie von ihrem Boden weg; doch auch das Haus Juda reiße ich aus ihrer Mitte.“ Gott greift nicht nur gegen die fremden Völker ein. Sein Volk, Juda, ist mit-verantwortlich. Aber der Herr will sich seinem Volk wieder erbarmen. Das Mitleid ist wirklich die Entscheidung Gottes angesichts schwierigs-ter Situationen. Das wird auch die Haltung Jesu sein, dem barmherzi-gen Samariter der Menschheit.


01/08/2013
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