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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Yaguine und Fodé, zwei Jugendliche aus Guinea Co-nakry, die im Jahr 1999 im Alter von 15 und 14 Jahren im Fahrwerk eines Flugzeugs versteckt erfroren sind. Sie hatten versucht, nach Eu-ropa zu kommen und dort eine Ausbildung zu machen. Gedenken an den seligen Zeffirino Gimènez Malla, einen Märtyrer aus dem Volk der Roma.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 13,1-14

So hat der Herr zu mir gesagt: Geh, kauf dir einen leinenen Gürtel, und leg ihn dir um die Hüften, aber tauch ihn nicht ins Wasser!

Da kaufte ich, wie der Herr mir aufgetragen hatte, den Gürtel und legte ihn mir um die Hüften.

Nun erging das Wort des Herrn zum zweitenmal an mich; er sagte:

Nimm den gekauften Gürtel, den du um die Hüften trägst, mach dich auf den Weg an den Eufrat, und verbirg ihn dort in einer Felsspalte!

Ich ging hin und verbarg ihn am Eufrat, wie mir der Herr befohlen hatte.

Nach längerer Zeit sprach der Herr zu mir: Mach dich auf den Weg an den Eufrat, und hol den Gürtel zurück, den du dort auf meinen Befehl hin verborgen hast.

Da ging ich zum Eufrat, suchte den Gürtel und holte ihn von der Stelle, wo ich ihn verborgen hatte. Doch der Gürtel war verdorben, zu nichts mehr zu gebrauchen.

Nun erging das Wort des Herrn an mich:

So spricht der Herr: Ebenso verderbe ich die stolze Pracht Judas und Jerusalems, wie groß sie auch sei.

Dieses böse Volk weigert sich, auf meine Worte zu hören, es folgt dem Trieb seines Herzens und läuft anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen und sie anzubeten; es soll daher wie dieser Gürtel werden, der zu nichts mehr zu gebrauchen ist.

Denn wie sich der Gürtel den Hüften des Mannes anschmiegt, so wollte ich, daß sich das ganze Haus Juda mir anschmiegte - Spruch des Herrn -, damit es mein Volk und mein Ruhm, mein Preis und mein Schmuck wäre. Sie aber haben nicht gehorcht.

Du sollst ihnen das folgende Wort ausrichten: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jeden Krug kann man mit Wein füllen. Wenn sie dir darauf erwidern: Wissen wir nicht selbst, daß man jeden Krug mit Wein füllen kann?,

dann sollst du ihnen antworten: So spricht der Herr: Seht, ich fülle alle Bewohner dieses Landes mit Trunkenheit, die Könige, die auf Davids Thron sitzen, die Priester, die Propheten und alle Einwohner Jerusalems.

Ich zerschmettere sie, den einen am andern, Väter und Söhne zugleich - Spruch des Herrn. Keine Schonung, kein Mitleid und kein Erbarmen hält mich ab, sie zu vernichten.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.


Der Herr bittet Jeremia, etwas zu tun, das ein Zeichen für das darstel-len soll, was künftig geschehen wird. Worte und Zeichen begleiten oft das Leben der Propheten, vor allem bei Jeremia und Ezechiel. Aber auch in den Evangelien begleiten Zeichen die Worte Jesu. Das Johan-nesevangelium beschreibt das Leben Jesu als eine Einheit aus Worten und Zeichen. Wir sind in der Tat dazu aufgerufen, zu hören und auch zu sehen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat von den Zeichen der Zeit gesprochen, die wir Gläubigen durch das Lesen des Wortes Gottes zu verstehen gerufen sind. Es ist wie ein Alphabet, das uns die Bedeutung der Zeichen der Zeit zeigt. Das Zeichen, das Jeremia vollbringen soll, ist ganz einfach: Er soll einen Gürtel in einer Felsspalte am Fluss Euphrat verstecken (Jeremia ist zusammen mit seinem Volk in Babylon im Exil). Dann soll er den Weg zurückgehen und den Gürtel zurückho-len, der „zu nichts mehr zu gebrauchen“ ist. „Ebenso verderbe ich die stolze Pracht Judas und Jerusalems.“ Der Stolz bringt nichts hervor, er macht das Leben dem Nichts gleich, so wie Jerusalem durch die Zer-störung heruntergekommen war. Wenn man Gott nicht zuhört, der spricht und wenn man nur sich selbst folgt, überzeugt von den eigenen Überzeugungen, bringt man nichts Gutes hervor. Der Stolz ist nicht nur der Ursprung der Sünde, sondern auch für ein eitles Leben, das keine Frucht bringt. Was der Gürtel bedeutet, erklärt der Herr Jeremia gut: „Denn wie sich der Gürtel den Hüften des Mannes anschmiegt, so woll-te ich, dass sich das ganze Haus Juda mir anschmiegte – Spruch des Herrn –, damit es mein Volk und mein Ruhm, mein Preis und mein Schmuck wäre. Sie aber haben nicht gehorcht.“ Der Herr möchte, dass wir uns an ihn schmiegen, dass wir unser Leben mit ihm leben, um sein Volk zu sein, sein Ruhm, sein Preis und sein Schmuck. Gott hat uns so gern, dass er sich bis zu uns herablässt. Er selbst lebt nicht für sich selbst. Er möchte einen Bund der Liebe mit uns schließen. Man könnte sagen, dass wir sein Stolz sind.


02/08/2013
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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