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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 14,1-16

Das Wort des Herrn erging an Jeremia wegen der großen Dürre:

Juda ist ausgedörrt; seine Tore verfallen, sie sinken trauernd zu Boden, und Jerusalems Klageschrei steigt empor.

Die Vornehmen schicken ihre Diener nach Wasser; sie kommen zu den Brunnen, finden aber kein Wasser; sie kehren mit leeren Krügen zurück. [Sie sind bestürzt und enttäuscht und verhüllen ihr Haupt.]

Die Bauern sind um den Ackerboden besorgt; denn es fiel kein Regen im Land. Sie sind bestürzt und verhüllen ihr Haupt.

Selbst die Hirschkuh im Feld läßt ihr Junges im Stich, weil kein Grün mehr da ist.

Die Wildesel stehen auf den kahlen Höhen; sie schnappen nach Luft wie Schakale. Ihre Augen erlöschen; denn nirgends ist Gras.

Unsre Sünden klagen uns an. Doch um deines Namens willen handle, o Herr! Ja, zahlreich sind unsre Vergehen; gegen dich haben wir gesündigt.

Du, Israels Hoffnung, sein Retter zur Zeit der Not, warum bist du wie ein Fremder im Land und wie ein Wanderer, der nur über Nacht einkehrt?

Warum bist du wie ein ratloser Mann, wie ein Krieger, der nicht zu siegen vermag? Du bist doch in unsrer Mitte, Herr, und dein Name ist über uns ausgerufen. Verlaß uns nicht!

So spricht der Herr von diesem Volk: Haltlos hin und her zu schweifen, das lieben sie; ihren Füßen gönnen sie keine Ruhe. Doch der Herr hat kein Gefallen an ihnen. Jetzt denkt er an ihre Schuld und straft ihre Sünden.

Und der Herr sprach zu mir: Bete nicht um das Wohlergehen dieses Volkes!

Auch wenn sie fasten, höre ich nicht auf ihr Flehen; wenn sie Brandopfer und Speiseopfer darbringen, habe ich kein Gefallen an ihnen. Durch Schwert, Hunger und Pest mache ich ihnen ein Ende.

Da sagte ich: Ach, Herr und Gott, die Propheten sagen doch zu ihnen: Ihr werdet das Schwert nicht sehen, der Hunger wird nicht über euch kommen, sondern beständiges Heil gewähre ich euch an diesem Ort.

Aber der Herr erwiderte mir: Lüge ist, was die Propheten in meinem Namen verkünden. Ich habe sie weder gesandt noch beauftragt, ich habe nicht zu ihnen gesprochen. Erlogene Visionen, leere Wahrsagerei und selbsterdachten Betrug verkünden sie euch.

Darum spreche ich, der Herr, so gegen die Propheten, die in meinem Namen weissagen, obwohl ich sie nicht gesandt habe, und die behaupten, Schwert und Hunger werde es nicht geben in diesem Land: Durch Schwert und Hunger werden diese Propheten enden.

Die Leute aber, denen sie weissagen, werden auf den Straßen Jerusalems liegen, hingestreckt durch Hunger und Schwert. Niemand wird sie begraben, sie, ihre Frauen, Söhne und Töchter. So gieße ich das verdiente Unheil über sie aus.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Prophet spricht in einem schwierigen Moment im Leben seines Volkes. Eine große Dürre hat Hungersnot und Tod mit sich gebracht, und das Volk ist gebrochen, verwirrt und enttäuscht: „Juda ist ausge-dörrt; seine Tore verfallen, sie sinken trauernd zu Boden, und Jerusa-lems Klagegeschrei steigt empor.“ Das Wort Gottes hilft nicht nur, das Geschehen der Geschichte in der ganzen Tiefe zu verstehen, es legt uns auch Worte des Gebetes in den Mund. In den Schwierigkeiten und im Leid steigt Israels Gebet zu Gott auf, dass er sein Volk nicht verlas-sen möge. In den Worten Jeremias klingen die Worte vieler Psalmen wieder, in denen Kranke, Leidende und Verfolgte im Gebet die rettende Kraft Gottes erbitten. „Mich umfingen die Fesseln des Todes, mich er-schreckten die Fluten des Verderbens. Die Bande der Unterwelt um-strickten mich, über mich fielen die Schlingen des Todes. In meiner Not rief ich zum Herrn und schrie zu meinem Gott. Aus seinem Heiligtum hörte er mein Rufen, mein Hilfeschrei drang an sein Ohr“ (Ps 18,5–7). In der Not erkennt Israel seine Untreue und seine Sünde, auch wenn diese Erkenntnis widersprüchlich ist. Gott wirft seinem Volk vor, haltlos hin und her zu schweifen, fern von ihm, wie Vagabunden. Auch wir schweifen haltlos hin und her und verlieren unseren Weg. Der Herr sagt, dass er nicht mehr bereit ist, das Gebet eines Volkes zu hören, das sich selbst folgt („höre ich nicht auf ihr Flehen“), während es auf die beruhigenden Worte der falschen Propheten hört, die das Böse verbergen wollen („Lüge ist, was die Propheten in meinem Namen ver-künden. Ich habe sie weder gesandt noch beauftragt“). Es geht nicht darum, das Böse zu verbergen, sondern intensiver zuzuhören, um die Antworten zu finden, die wir suchen. Aus diesem Wissen heraus bildet sich noch stärker das Bewusstsein, dass Gott allein helfen und retten kann. Denn er bleibt gegenüber den Gebeten seines Volkes nicht gleichgültig: „Du bist doch in unserer Mitte, Herr, und dein Name ist über uns ausgerufen. Verlass uns nicht!“


05/08/2013
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