Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Fest der Verklärung des Herrn auf dem Berg Tabor. Gedenken an den Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima 1945. Gedenken an den Todestag von Papst Paul VI. im Jahr 1978.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 9,28-36

Etwa acht Tage nach diesen Reden nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten.

Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes, und sein Gewand wurde leuchtend weiß.

Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija;

sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte.

Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen.

Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, daß wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wußte aber nicht, was er sagte.

Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst.

Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.

Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Berg der Verklärung, den die spätere Tradition mit dem Berg Tabor identifiziert, möchte ein Bild für das gesamte geistliche Leben sein. Wir dürfen uns vorstellen, dass Jesus auch uns wie seine drei engsten Freunde mit sich auf den Berg führen möchte, um uns in seine Erfah-rung einer vertrauen Kommunion mit dem Vater hineinzunehmen. Die-se Erfahrung ist so tief, dass sie das Antlitz, den Leib und sogar die Kleidung verklären. Manche Exegeten sprechen hier von einer spiritu-ellen Erfahrung, die vor allem Jesus machte, einer himmlischen Vision, die in ihm eine Verklärung auslöste. Diese Erklärung ermöglicht uns, das geistliche Leben Jesu tiefer zu begreifen. Bisweilen vergisst man, dass auch er einen geistlichen Weg zurücklegte, worauf das Evangeli-um selbst hinweist: „Jesus aber wuchs heran, und seine Weisheit nahm zu“. Natürlich freute er sich über die Früchte seines pastoralen Wirkens, ebenso hatte er Ängste und fragte sich besorgt, was der Wille seines Vaters sei. Getsemani und das Kreuz sind in dieser Hinsicht die dramatischsten Augenblicke. Auch für ihn war also nicht alles selbst-verständlich und vorprogrammiert. Auch Jesus hat die Anstrengungen und Freuden eines Lebensweges gekannt. Wie schon Abraham und später Mose, Elija und jeder Gläubige musste auch Jesus auf den Berg hinaufsteigen. Jesus spürte somit auch selbst das Bedürfnis, zum Va-ter hinaufzusteigen und ihm zu begegnen. Sicherlich erfüllte die Ge-meinschaft mit dem Vater sein ganzes Dasein und Leben, sie war sein tägliches Brot, der Inhalt seiner Sendung und der Mittelpunkt seines Seins und Tuns. Doch vielleicht brauchte Jesus auch Momente, in de-nen sich diese innige Beziehung in ihrer Fülle zeigte. Vor allem aber waren die Jünger auf solche Augenblicke angewiesen. Der Berg Tabor wurde zu einem dieser einzigartigen Momente der Kommunion, die das Evangelium auf die gesamte Geschichte des Volkes Israel ausdehnt, wie es die Anwesenheit von Mose und Elija belegt, die „mit Jesus rede-ten“. Jesus wollte diese Erfahrung deshalb nicht allein erleben, son-dern bezog seine drei engsten Freunde mit ein. Es war eines der be-deutsamsten Ereignisse im Leben Jesu, sowohl für ihn persönlich als auch für die drei Jünger, und das gilt für jeden, der diesen Aufstieg mit vollzieht. In der kirchlichen Tradition wird dieser Abschnitt des Evange-liums unterschiedlich interpretiert. Am häufigsten begegnet man einer Deutung, die im monastischen Leben aufgrund der mit ihm verbunde-nen radikalen Entscheidung ein Abbild der Verklärung sieht. Doch kön-nen wir die Erfahrung der Verklärung meiner Meinung nach auch in der Sonntagsliturgie wiederfinden, ja wieder erleben, zu der wir alle einge-laden sind. Während dieser Feier erleben wir in großer Einheit mit Je-sus die tiefste Kommunion mit Gott. Im Gottesdienst können auch wir die Worte des Petrus ausrufen: „Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen“. Die Sonntagsliturgie ist der höchste spirituelle Moment, zu dem wir alle gerufen sind. Sie ist nicht nur der Höhepunkt der Woche, sondern auch eine Kraftquelle für die folgenden Tage. Die heilige Messe ist in gewisser Weise alles – alles andere folgt gleichsam aus ihr. Wenn es im Evangelium heißt, dass die Jünger sich umblickten und auf einmal niemand mehr bei sich sahen außer Jesus, soll damit betont werden, dass uns die heilige Messe in gewisser Wei-se genügt. Sie birgt eine solche Kraft in sich, dass sie uns verwandelt und fähig macht, auch die Welt um uns herum zu verändern.


06/08/2013
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri