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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Die Muslime feiern das Ende des Fastenmonats Ramadan (Aid-al-Fitr).


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 15,1-9

Doch der Herr sprach zu mir: Selbst wenn Mose und Samuel vor mein Angesicht träten, würde sich mein Herz diesem Volk nicht mehr zuneigen. Schaff sie mir aus den Augen, sie sollen gehen.

Fragen sie dich dann: Wohin sollen wir gehen?, so sag ihnen: So spricht der Herr: Wer der Pest verfallen ist, zur Pest! Wer dem Schwert, zum Schwert! Wer dem Hunger, zum Hunger! Wer der Gefangenschaft, zur Gefangenschaft!

Vier Plagen biete ich gegen sie auf - Spruch des Herrn: Das Schwert zum Morden, die Hunde zum Fortschleifen, die Vögel des Himmels und die Tiere des Feldes zum Fressen und Vertilgen.

Ich mache sie zu einem Bild des Schreckens für alle Reiche der Erde wegen des Manasse, des Sohnes Hiskijas, des Königs von Juda, zur Strafe für das, was er in Jerusalem verübt hat.

Wer wird mit dir, Jerusalem, Mitleid haben, und wer wird dich bedauern? Wer wird kommen, um nach deinem Ergehen zu fragen?

Du selbst hast mich verworfen - Spruch des Herrn - du hast mir den Rücken gekehrt. Deshalb streckte ich meine Hand gegen dich aus und zerstörte dich; ich bin der Nachsicht müde geworden.

Die Bewohner habe ich mit der Schaufel geworfelt auf den freien Plätzen des Landes. Ich habe mein Volk kinderlos gemacht und es dem Untergang geweiht, weil es von seinen schlimmen Wegen nicht umkehren wollte.

Seine Witwen wurden zahlreicher als der Sand am Meer; ich brachte über sie [die Mütter der jungen Männer] am hellen Mittag den Verwüster, ließ jählings auf sie fallen Angst und Schrecken.

Die Mutter, die sieben Söhne gebar, welkte dahin, verhauchte ihr Leben. Ihr sank die Sonne mitten am Tag, sie fiel in Schande und Schmach. Den Rest des Volkes gebe ich dem Schwerte preis vor den Augen seiner Feinde - Spruch des Herrn.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Sprache des Propheten wird hart. Gott scheint wirklich ungerecht zu sein, so wie er Hiob erschien. Ja, Gott empört sich über ein Volk, das nicht zuhört, über Menschen, die ihren eigenen Gewohnheiten folgen: „Ich habe mein Volk kinderlos gemacht und es dem Untergang geweiht, weil es von seinen schlimmen Wegen nicht umkehren wollte“. Der Zorn Gottes erwächst aus seiner Liebe, aus der Leidenschaft des-sen, der nicht vor Menschen resigniert, die nicht zuhören und weiterhin nur sich selbst folgen. Das führt sogar soweit, dass er sagt, er würde ihrem Gebet kein Gehör schenken, „selbst wenn Mose und Samuel vor mein Angesicht träten“. Mose und Samuel werden als Männer vorge-stellt, deren Gebet erhört wurde und die Geschichte ihres Volkes ver-ändert hat. Mose stand am Anfang des Exodus, der Befreiung Israels aus der Sklaverei Ägyptens. Wie wirksam war sein Gebet! Auch Sa-muel sah die Morgendämmerung einer neuen Zeit, den Übergang Isra-els zum Königtum, zunächst unter Saul und dann unter David. Zwei Propheten, zwei Fürsprecher. Kein Gebet scheint von Gott angenom-men zu werden, wenn es nicht mit einem demütigen Herzen geschieht, das bereit ist, zuzuhören und sich zu ändern. Es gibt auch ein ge-wohnheitsmäßiges Gebet, welches das Innere nicht verändert. Es ist das, was Jesus meint, wenn er sagt: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt“ (Mt 7,21). Wer sich nicht im Gebet auf Gott einlässt und nicht lernt, seinen Willen geschehen zu lassen, ist dazu bestimmt, seinem eigenen traurigen Schicksal zu folgen. Es ist so, als wenn Gott nichts mehr für den tun kann, der sich von ihm ent-fernt und sich selbst folgt: „Schaff sie mir aus den Augen, sie sollen gehen. Fragen sie dich dann: Wohin sollen wir gehen?, so sag ihnen: So spricht der Herr: Wer der Pest verfallen ist, zur Pest! …“ Das Wort Gottes zwingt sich nicht auf, es setzt sich nicht durch. Manchmal wäh-len die Menschen dickköpfig ein trauriges Schicksal, denn sie fahren mit ihren Gewohnheiten fort und sind sich nicht des Endes bewusst, das sie erwartet.


08/08/2013
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