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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Priester und Märtyrer der Liebe Maximilian Kolbe. Im Konzentrationslager Auschwitz nahm er den Tod auf sich, um einem anderen Mann das Leben zu retten.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 17,9-27

Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergründen?

Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem zu vergelten, wie es sein Verhalten verdient, entsprechend der Frucht seiner Taten.

Wie ein Rebhuhn, das ausbrütet, was es nicht gelegt hat, so ist ein Mensch, der Reichtum durch Unrecht erwirbt. In der Mitte seiner Tage muß er ihn verlassen, und am Ende steht er als Narr da.

Ein Thron der Herrlichkeit, erhaben von Anbeginn, ist die Stätte unsres Heiligtums.

Du Hoffnung Israels, Herr! Alle, die dich verlassen, werden zuschanden, die sich von dir abwenden, werden in den Staub geschrieben; denn sie haben den Herrn verlassen, den Quell lebendigen Wassers.

Heile mich, Herr, so bin ich heil, hilf mir, so ist mir geholfen; ja, mein Lobpreis bist du.

Jene sagen zu mir: Wo bleibt denn das Wort des Herrn? Soll es doch eintreffen!

Ich aber habe dich nie gedrängt wegen des Unheils und habe den Unglückstag nicht herbeigewünscht. Du weißt es selbst; was mir über die Lippen kam, liegt dir offen vor Augen.

Werde nicht zum Schrecken für mich, du meine Zuflucht am Tag des Unheils!

Meine Verfolger sollen zuschanden werden, nicht aber ich Sie sollen erschrecken, nicht aber ich Bring über sie den Tag des Unheils, zerbrich sie im verdienten Zusammenbruch!

So sprach der Herr zu mir: Geh und stell dich in das Tor der Söhne des Volkes, durch das die Könige von Juda aus- und einziehen, und in alle Tore Jerusalems.

Sag zu ihnen: Hört das Wort des Herrn, ihr Könige von Juda, ganz Juda und alle Einwohner Jerusalems, die ihr durch diese Tore kommt.

So spricht der Herr: Hütet euch um eures Lebens willen, am Tag des Sabbats eine Last zu tragen und durch die Tore Jerusalems hereinzubringen.

Auch dürft ihr am Sabbat keine Last aus euren Häusern hinaustragen und keinerlei Arbeit verrichten. Vielmehr sollt ihr den Sabbat heiligen, wie ich es euren Vätern geboten habe.

Doch sie haben nicht gehört und ihr Ohr mir nicht zugeneigt, sondern ihren Nacken versteift, ohne zu gehorchen und ohne Zucht anzunehmen.

Ihr aber, wenn ihr bereitwillig auf mich hört - Spruch des Herrn - und am Sabbat keine Last durch die Tore dieser Stadt bringt, sondern den Sabbat heiligt und an ihm keinerlei Arbeit verrichtet,

dann werden durch die Tore dieser Stadt Könige einziehen, die auf dem Thron Davids sitzen; mit Wagen und Rossen werden sie fahren, sie und ihre Beamten, die Männer von Juda und die Einwohner Jerusalems, und diese Stadt wird für immer bewohnt sein.

Dann kommen von den Städten Judas und aus der Umgebung Jerusalems, vom Land Benjamin, von der Schefela, vom Gebirge und vom Negeb her Wallfahrer, die Brandopfer, Schlachtopfer und Speiseopfer samt Weihrauch bringen; auch Dankopfer bringen sie dar im Haus des Herrn.

Wenn ihr aber nicht auf mein Gebot hört, den Sabbat zu heiligen, keine Last zu tragen und am Sabbat durch die Tore Jerusalems zu bringen, dann lege ich Feuer an seine Tore, das Jerusalems Paläste verzehrt und nie mehr erlischt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Was sind wir vor Gott, abgesehen vom Stolz, der uns manchmal dazu führt, uns zu überheben? Was sind unsere Gefühle und Gedanken? Ja, unser Herz ist untreu „und unverbesserlich. Wer kann es ergründen?“ Wir können dem Propheten nur recht geben, der uns vor die Zerbrechlichkeit unserer Gedanken und Gefühle stellt, die oft unser Leben und unsere Entscheidungen beherrschen. Es genügt manchmal eine Unannehmlichkeit, eine Schwierigkeit, ein schwieriger Moment, um unsere Laune und unsere Haltung zu ändern. Durch sein Wort hilft uns der Herr, uns selbst zu entschlüsseln und uns wie auch die anderen in der Tiefe zu verstehen. Es gibt eine Menschlichkeit, die aus dem Umgang mit den Seiten der Bibel entspringt, die alle besser macht, weil sie hilft, das Leben und die Geschichte in der Tiefe zu verstehen. Also wende sich jeder von uns, vielleicht mit etwas weniger Stolz, im Bewusstsein der Schwäche seines Lebens mit dem Propheten an den Herrn: „Heile mich, Herr, so bin ich heil, hilf mir, so ist mir geholfen; ja, mein Lobpreis bist du.“ In der Schwäche brauchen wir uns nicht zu verstecken oder zu schämen, sondern wir können Kraft finden im Herrn und uns seiner Hilfe gewiss sein. „Wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn“, sagt der Apostel Paulus, indem er gleichsam Jeremia 9,22–23 wieder aufgreift, im Bewusstsein der Kraft, die vom Herrn kommt. Sicherlich können in uns manchmal Zweifel aufsteigen angesichts der Schwierigkeiten und der Welt, die uns umgibt, wenn es scheint, als würden wir die gleiche Frage hören, die an den Propheten gerichtet ist: „Wo bleibt denn das Wort des Herrn? Soll es doch eintreffen!“ Wir müssen uns nicht fürchten, denn der Herr verlässt seine Knechte nicht, die auf ihn vertrauen. Deswegen spricht der Herr weiter zum Propheten, damit er seinem Volk helfe zuzuhören, indem er sich an das Stadttor stellt und sie bittet, den Tag des Sabbats einzuhalten, den Tag, der dem Herrn geweiht ist. „Doch sie“, so klagt der Prophet, „haben nicht gehört und ihr Ohr mir nicht zugeneigt, sondern ihren Nacken versteift, ohne zu gehorchen und ohne Zucht anzunehmen“. Wir haben es alle nötig zuzuhören. Wie oft verrennen wir uns, indem wir nur uns selbst folgen und zuhören! Vertrauen wir uns dem Herrn an, denn sein Wort verändert unser Herz und unser Leben.


14/08/2013
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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